Gelbe Kiwis: Warum sind sie gesund?

Gelbe Kiwis: Warum sind sie gesund?

Nicht nur grüne, auch gelbe Kiwis gelten als wertvolle Vitamin-C-Quelle. So gesund ist die Gold-Kiwi!

Kiwis sind vor allem für ihr grünes, säuerlich erfrischendes Fruchtfleisch bekannt. Mit der gelben Kiwi, auch Gold-Kiwi genannt, gibt es nun jedoch eine etwas neuere Züchtung. Und die unterscheidet sich nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch im Geschmack zur grünen Variante.

Wie viele Kiwi-Arten gibt es?

Wer hätte das gedacht! Tatsächlich gibt es über 100-Kiwi-Arten. Die handelsübliche Kiwi, die Actinidia deliciosa ist nur eine davon. Die meisten Kiwis gehören zu den sogenannten Kiwibeeren und die unterscheiden sich stark von der herkömmlichen Frucht. Neben der grünen Kiwi werden hierzulande auch die schon erwähnte vitaminreiche Kiwi Gold und sogar rote Kiwis immer beliebter.

So unterscheidet sich die gelbe Kiwi Gold von der grünen Kiwi

Typisch für eine grüne Kiwi ist vor allem ihre braune, behaarte Schale. Außerdem zeichnet sich die Frucht durch einen leicht säuerlichen Geschmack aus. Die gelbe Kiwi hat eine glattere Schale und ist in ihrer Form etwas länglicher. Da sie nicht so behaart ist wie die grüne Kiwi, ist ihre Schale theoretisch sogar verzehrbar. Ihr saftiges Fruchtfleisch ist gold bis gelb und hat ein vergleichsweise süßes Aroma.

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Wie gesund sind gelbe Kiwis?

Bei der Kiwi Gold handelt es sich um eine echte Vitamin-C-Bombe. Ihr Gehalt an Vitamin C ist nämlich  rund 1,5-mal so hoch wie bei der grünen Kiwi – und damit sogar höher als bei einer Orange. Gelbe Kiwis sind daher das perfekte Obst für eine gesundes Immunsystem und starke Abwehrkräfte. Ansonsten unterscheiden sich gelbe und grüne Kiwis kaum, wenn es um ihre Nährwerte geht. Beide enthalten obendrein gesunde Inhaltsstoffe wie Magnesium, Kalzium und Kalium.

Übrigens: Obwohl die gelbe Kiwi so süß im Geschmack ist, hat sie nur 80 Kalorien pro 100 Gramm!

Im Video: Dieses Obst und Gemüse sollten Sie mit Schale essen

Wie kann man gelbe Kiwis essen?

Auch in der Zubereitung haben gelbe Kiwis den grünen etwas voraus: letztere lassen Milchprodukte nämlich schnell bitter schmecken. Gelbe Kiwis lassen sich hingegen toll zu Joghurt, Milch oder Quark kombinieren – zum Beispiel als Topping auf dem morgendlichen Müsli. Wer mag kann die gelbe Kiwi aber auch pürieren und sie unter ein warmes Porridge mengen. Ein solches Kiwi-Püree macht sich aber auch in oder auf dem Kuchen sowie als Crêpes-Füllung hervorragend. Natürlich lassen sich Kiwis zudem gut zu Gelees, Marmelade und Kompott verarbeiten.

Tipp: Kiwis eignen sich sogar als Weichmacher für Fleisch. Einfach vor dem Braten mit Kiwi-Saft bestreichen!

Wie viele Kiwis darf man am Tag essen?

Doch wie viele von den Früchten sollte man denn nun essen, um sich ihre positive Eigenschaften zunutze zu machen? Sagen wir es mal so: Wer in seine Ernährung täglich zwei gelbe Kiwis integriert, hat seinen Vitamin-C-Bedarf von 100 Milligramm pro Tag schon fast gedeckt.

Was passiert, wenn man zu viele Kiwis isst?

Da Kiwi besonders viele Ballaststoffe enthalten, regen sie die Darmtätigkeit an. Was in einem gewissen Maß gut ist, kann natürlich auch zu viel werden. Verzehren Sie eine große Menge an Kiwis, kann dies zu Durchfall führen kann. Zudem kann der Säuregehalt zu Magenproblemen führen und die Mundschleimhaut angreifen. Essen Sie also am besten nicht mehr als zwei Kiwis pro Tag.

Die beste Uhrzeit, um Kiwi zu essen

Wer einen sensiblen Magen oder einen empfindlichen Schlaf hat, sollte auf den Verzehr von Kiwis am Abend verzichten. Da diese die Darmbewegung in Schwung bringen, könnte Sie dies Nachts wach halten. Idealerweise ist es deshalb, das gesunde Obst morgens oder in der ersten Tageshälfte zu verzehren. Probieren Sie aus, was Ihrem Körper gut bekommt.

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