Erkältung: Symptome, Ursachen und Hilfe

Erkältung: Symptome, Ursachen und Hilfe

Eine Erkältung hat Sie erwischt? Erfahren Sie, welche Symptome und Ursachen typisch sind und wie Sie den grippalen Infekt behandeln können.

Erkältung
© Andrea Piacquadio/Pexels
Bei uns erfahren Sie alles Wissenswerte über Symptome und Behandlung einer Erkältung. 

Erkältung erkennen, vorbeugen und behandeln

Schnupfen, Husten, Heiserkeit – die Symptome einer Erkältung kennen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch. Doch was sind die Ursachen der Erkrankung, die auch als grippaler Infekt bekannt ist? Und wie werden Sie sie wieder los? Erfahren Sie hier, wie Sie Ihren Körper dabei unterstützen können, sich von den lästigen Krankheitszeichen zu befreien.

Grippaler Infekt oder Grippe?

Die Bezeichnung grippaler Infekt lässt zunächst einen Zusammenhang zur gefürchteten, echten Grippe (auch Influenza genannt) vermuten. Doch trotz des ähnlichen Namens haben die beiden Erkrankungen nichts miteinander zu tun. Im Verlauf einer Erkältung, wie der grippale Infekt umgangssprachlich bezeichnet wird, kommt es in der Regel zu harmlosen Symptomen wie Husten, Halsschmerzen und Schnupfen.1 Ist der Infekt etwas stärker, so können sich auch Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber und ein Gefühl der Abgeschlagenheit hinzugesellen.

Hat es Sie erwischt, dann zeigt Ihr Körper deutlich, was er braucht: Ruhe und Erholung. Im Gegensatz zur Erkältung äußert sich die „echte Grippe“ heftiger: Sie beginnt plötzlich und geht mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Körperschmerzen sowie insgesamt intensiveren Symptomen einher.2

Ursachen einer Erkältung

Erkältungen und ihre lästigen Symptome gehören zu den Krankheiten, die sehr häufig vorkommen.1 Das ist vor allem bei Kindergarten- oder Schulkindern der Fall und völlig normal: Ein Kind dieser Altersgruppe entwickelt sechs- bis zehnmal pro Jahr einen grippalen Infekt.1 Bei Erwachsenen sinkt die Häufigkeit ein wenig, doch auch hier ist es keine Seltenheit, bis zu viermal in zwölf Monaten zu erkranken.1

Erkältungen werden, genau wie auch die echte Grippe, durch Viren ausgelöst. Sind diese einmal in den Körper gelangt, sorgen sie für die Entstehung einer Entzündung der Schleimhäute in den oberen Atemwegen, die sich wiederum durch die typischen Symptome zeigt. Darüber hinaus führen die etwa 200 verschiedenen Viren, die eine Erkältung auslösen können, aber nicht zu tieferen Infektionen mit schwerwiegenden Folgen.3

Hilfe zur Vermeidung einer Erkältung

Doch wie finden die Viren ihren Weg in den Körper der Betroffenen, um dort die Ursache für eine Erkältung zu sein? Dies geschieht über die so genannte Tröpfcheninfektion: Die Erreger gelangen über die Luft oder per direktem Hautkontakt von einer zur anderen Person und verbreiten sich auf die Weise.

An diesem Punkt ergeben sich bereits Maßnahmen, um eine Infektion zu verhindern:1

  • Halten Sie sich an die Husten- und Niesetikette.
  • Bewahren Sie Abstand.
  • Vermeiden Sie es, sich ins Gesicht zu fassen – das gilt insbesondere dann, wenn Sie zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind und fremde Türklinken oder ähnliches anfassen.
  • Benutzen Sie kein Besteck sowie Trinkgefäße von erkrankten Personen.
  • Werfen Sie benutzte Taschentücher umgehend in den Abfall und lassen Sie sie nicht achtlos herumliegen.
  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände – hier ist normale Seife vollkommen ausreichend.

Sind Sie selbst von einem grippalen Infekt betroffen, so sollten Sie sich schonen und von anderen Menschen fernhalten. Auch wenn es Ihnen eventuell schwerfällt: Bleiben Sie zuhause und legen Sie eine Pause von der Arbeit ein. Das gilt vor allem dann, wenn Sie noch kräftig niesen oder husten müssen.

Um eine Erkältung beziehungsweise ihre Symptome zu behandeln, braucht es unter Umständen keine Medikamente. Schon mit Ruhe und Entspannung fällt es Ihrem Körper leichter, sich selbst zu regenerieren. Zusätzlich ist es auch für die Personen in Ihrem Umfeld eine große Hilfe, wenn Sie sich bei bestehender Erkältung etwas zurückziehen und so die weitere Übertragung der Krankheitserreger minimieren.

Dabei ist es wichtig zu wissen, dass die Symptome nicht unbedingt sofort nach der Übertragung der Viren ausbrechen. Die Inkubationszeit, also der Zeitraum zwischen Ansteckung und dem oftmals schleichenden Beginn von Schnupfen, Husten und kratzendem Hals beträgt zwischen zwölf Stunden und drei Tagen, sodass nicht immer nachvollziehbar ist, woher die Viren kommen.3

Wie kann ich eine Erkältung behandeln und sie künftig vermeiden?

Da die Zahl der Erkältungsviren so hoch und die Vielfalt so groß ist, sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Immunität. Das heißt, dass Sie sich stets neu mit grippalen Infekten infizieren können. Doch es gibt Wege, das Immunsystem zu stärken und auf diese Weise einen Beitrag für die eigene Gesundheit zu leisten. Schenken Sie Ihrem Körper Hilfe zur Selbsthilfe bei Erkältungen, indem Sie sich für einen gesundheitsförderlichen Lebensstil entscheiden: Essen Sie abwechslungs- und nährstoffreich, gewöhnen Sie sich einen bewegten Alltag an und treiben Sie Sport. Gehen Sie raus in die Natur und senken Sie Ihr Stresslevel.

Bei einer Erkältung heißt es erstmal abwarten und sich zu schonen. Um sie sanft zu behandeln, können verschiedene Tees, Inhalationen und weitere Hausmittel, wie zum Beispiel wärmende Brustwickel zum Einsatz kommen, um die lästigen Symptome zu lindern.

1„Erkältung“. gesundheitsinformation.de, https://www.gesundheitsinformation.de/erkaeltung.html. Zugegriffen 14. Juni 2022.

2„Grippe“. gesundheitsinformation.de, https://www.gesundheitsinformation.de/grippe.html. Zugegriffen 14. Juni 2022.

3„Erkältung“. Stiftung Gesundheitswissen, https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/wissen/erkaeltung/hintergrund. Zugegriffen 14. Juni 2022.

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