5 überraschende Alltagsdinge, die süchtig machen

5 überraschende Alltagsdinge, die süchtig machen können

Nein, die Rede ist nicht von den Klassikern wie Alkohol, Drogen oder gar Medikamente. Es gibt tatsächlich scheinbar harmlose Dinge in unserem Alltag, die uns abhängig machen können. Wir verraten, welche Dinge die Gefahr bergen, uns unbemerkt süchtig zu machen!

Alltagsdinge die süchtig machen
© Fotolia
5 überraschende Alltagsdinge, die süchtig machen können

Vermeintlich harmlose Alltagsdinge, die abhängig machen können

1. Käse
Ja, ganz richtig gelesen! Käse soll laut einer Studie der Universität von Michigan ähnlich süchtig machende Chemikalien enthalten wie Opiate. Das enthaltene Kasein regt die Opioidrezeptoren unseres Gehirns fast genauso stark an, wie bei Drogensüchtigen. Die Folge: Man möchte immer mehr davon. So schmerzhaft es auch ist – weniger ist hier leider mehr…

2. Lieder
Wer kennt es nicht – dieses eine Lied, das einem schon tagelang im Kopf herumschwirrt. Wir hören es immer und immer wieder in Dauerschleife, weil es uns so gut gefällt. Doch wieso lieben wir es nach dem hundertsten Mal immer noch, während alle anderen sich schon genervt die Ohren zuhalten? Ganz einfach: Wir sind süchtig nach diesem Lied!
Eine Studie der McGill University hat gezeigt, dass wir eine Art natürlichen Rausch erleben, wenn wir Musik hören, die uns gefällt. Dabei wird nämlich der Neurotransmitter Dopamin freigesetzt, der auch bei Belohnungen wie Essen, Drogen oder Sex auftritt.

3. Arbeit
Der Job begleitet uns Tag für Tag, mindestens fünf Tage die Woche. Verbringen wir so viel Zeit mit etwas, ist es definitiv von Vorteil, wenn wir auch mit Spaß und Ehrgeiz dabei sind. Dennoch kann dies auch schnell in ein ungesundes Maß umschlagen. Steht die Arbeit immer an erster Stelle, können andere Bereiche des Lebens stark darunter leiden. Nicht nur soziale Beziehungen, auch unsere Gesundheit wird von zu viel Arbeit negativ beeinflusst.
Selten ist dieses Phänomen leider nicht: Etwa 500.000 Deutsche sollen laut Studien der Bergen Work Addiction Scale sogar Workaholics sein. Die Wahrscheinlichkeit, an Herzerkrankungen zu leiden steigt Forschungen der American Journal of Epidemiology zufolge um 40 bis 80 Prozent.

4. Zucker
Ohje, wir haben es kommen sehen. Wer schafft es wirklich, auf das tägliche Stück Schoki oder das Glas Cola zu verzichten? Laut einer Untersuchung der Queensland University of Technology ist das gar nicht so einfach. Denn Zucker wirkt auf unseren Körper so ähnlich wie Kokain!
Wer nach regelmäßigem Zuckerkonsum plötzlich auf den süßen Stoff verzichtet, zeigte ähnliche Symptome wie Drogenabhängige auf einem kalten Entzug.
Tipp: Um dauerhaft von Zucker loszukommen, empfiehlt es sich, nach und nach den Konsum zu verringern. So kann der Körper besser davon loskommen und das Ergebnis ist nachhaltiger.

Hilfe: Tipps gegen Schokosucht und Heißhunger >>

5. Sport
Wie bitte? Sport ist doch so ziemlich das gesündeste, was man Körper und Geist antun kann, oder etwa nicht? Das ist natürlich wahr – jedoch gibt es auch hier ein zu viel.
Immer mehr Menschen gehen sehr häufig zum Training, die Anzahl der Fitness-Influencer nimmt rasant zu und das Verlangen nach dem perfekt durchtrainierten Body wächst. Achtung: Wer nahezu besessen von seinem Training ist und anfängt, sein ganzes Leben danach auszurichten, hat ein ungesundes Maß erreicht. Soziale Kontakte, Freizeitaktivitäten und die Arbeit dauerhaft für den Sport zurückzustellen zeigt ein psychisches Ungleichgewicht. Diese Art von Sucht ist in der Öffentlichkeit besonders schwer zu entlarven, da Sport generell ein gutes Image hat.

Auch interessant: Kaufsucht – Wenn Shopping zur Qual wird >>

Wer bereits vorgebräunt ist, muss sich nicht mehr eincremen? Oh je, leider falsch! Diese und weitere Mythen rund um das Thema Sonnenschutz haben wir unter die...
Weiterlesen
Lade weitere Inhalte ...