28. Juni 2021
Weiße Fliegen bekämpfen: Die 3 effektivsten Tricks

Weiße Fliegen bekämpfen: Die 3 effektivsten Tricks

Läuft der Sommer zur Höchstform auf, tun es ihm die Weißen Fliegen gleich. Gemüse- und Balkonpflanzen sind dem Schädling am liebsten. Zeit, zu handeln! Mit diesen 3 Tipps gelingt Ihnen die Bekämpfung garantiert!

Nicht nur Thripsen versüßen sich den Sommer mit der Zerstörung von Balkon-, Garten- und Gewächshauspflanzen. Auch Weiße Fliegen haben es an heißen und trockenen Sommertagen ganz besonders auf unsere grüne Pracht abgesehen. Trotz ihres Namens ist sie nicht mit der klassischen Fliege verwandt, dafür aber mit zwei mindestens ebenso lästigen Gesellen: Blattläusen und Schildläusen

Ursprünglich in den tropischen und subtropischen Gefilden Amerikas beheimatet, wurde die Weiße Fliege (auch Gewächshaus-Mottenschildlaus genannt) gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Großbritannien eingeschleppt und von dort aus weltweit verbreitet. Da die Weiße Fliege zum Überleben hohe Temperaturen benötigt, schaffen Gewächshäuser, Wohnungen und warme Außentemperaturen die idealen Bedingungen für den Schädling. Haben sich die Weißen Fliegen erst einmal angesiedelt, kann der Befall ganz schnell zu einer regelrechten Plage werden.

Die Schädlinge schwächen die betroffenen Pflanzen nicht nur mit ihrer Saugtätigkeit, auch der ausgeschiedene Honigtau setzt den Pflanzen besonders zu. Vergilbte, abfallende Blätter sowie Missbildungen an Früchten und allgemeine Wachstumsstörungen sind die Folge. Kommt zum Befall mit Weißen Fliegen dann noch eine hohe Luftfeuchtigkeit hinzu, steigt zudem das Risiko für eine Pilzinfektion.

Besonders betroffen von Weißen Fliegen sind beispielsweise Gemüsepflanzen wie Bohnen, Tomaten, Gurken und Kohl sowie Balkon- und Zierpflanzen oder Gehölze – etwa der Rhododendron.

Weiße Fliegen bekämpfen: Die 3 effektivsten Tricks

Nützlinge ansiedeln und fördern

Nützlinge wie Schlupfwespen oder Spinnen sind Ihnen gerne dabei behilflich, einen Befall mit Weißen Fliegen einzudämmen. Auch bei Marienkäfern, Raubwanzen, Florfliegenlarven und Schwebfliegen steht der Schädling ganz weit oben auf dem Speiseplan. Die Nützlinge können Sie meist online erwerben. Zusätzlich dazu lohnt es sich, ein Insektenhotel oder eine Nützlingswabe aufzustellen.

Gelbtafeln positionieren

Gerade im Gewächshaus kann ein Befall mit Weißen Fliegen besonders gefährlich werden. Denn die hohe Luftfeuchtigkeit fördert neben Weißen Fliegen auch durch den Schädling verursachte Pilze. Gelbtafeln sind eine gute Möglichkeit, um eine Plage abzuwenden und Weiße Fliegen effektiv zu bekämpfen. Stecken Sie diese einfach in regelmäßigen Abständen in die Erde oder hängen Sie die Tafeln auf. Achten Sie außerdem darauf, das Gewächshaus regelmäßig zu lüften. 

Schützende Pflanzen kultivieren

Im Kampf gegen Weiße Fliegen ist bei Hobbygärtnern die Giftbeere (auch Blaue Lampionblume) sehr beliebt. Saugen die Schädlinge an der Pflanze, sterben sie durch die giftigen Alkaloide ab und können keine neuen Pflanzen befallen. Die Samen der Blauen Lampionblume können Sie hier bestellen>>

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