Weihnachtsstern richtig pflegen: So blüht die Pflanze auch 2022

Weihnachtsstern richtig pflegen: So blüht die Pflanze auch 2022

Ganz egal ob klassisch Rot oder im edlen Weiß – Weihnachtssterne schmücken im Advent so manch ein Wohnzimmer. Was Sie tun müssen, damit Sie möglichst lange etwas von der hübschen Weihnachtsblume haben und sie auch im neuen Jahr noch blüht, verraten wir hier.

Ohne Weihnachtsstern? Ohne uns! Mit ihren hübschen Blättern passt die beliebte Zimmerpflanze, die auch Christstern oder Adventsstern genannt wird, einfach perfekt zur Weihnachtszeit. Einziges Problem: Viele wissen nicht, wie man den Weihnachtsstern richtig pflegt – und werfen ihn direkt nach den Feiertagen in den Müll. Und das, obwohl man die immergrüne Pflanze problemlos über den Sommer bringen und sich auch im nächsten Advent noch an ihr erfreuen kann.

Den Weihnachtsstern richtig pflegen

Wer den Weihnachtsstern auch im nächsten Jahr wieder zum Blühen bringen möchte, sollte also ein wenig mehr Zeit in die Pflege investieren. Fangen wir beim richtigen Standort an: Weihnachssterne mögen es hell und warm, nur die direkte Sonnenstrahlung sollte vermieden werden. Eine Raumtemperatur zwischen 18 und 20 Grad ist perfekt. Beim Gießen sollten Sie darauf achten, dass es nicht zur Staunässe kommt, halten Sie die Erde lieber zu trocken als zu feucht.

Tipp: Gelbe Blätter weisen darauf hin, dass der Weihnachtsstern zu wenig Licht bekommt.

Im Frühjahr steht dann das Umtopfen an. Damit der Weihnachtsstern im Dezember wieder blüht, sollten Sie ihn aus seinem ursprünglichen Topf nehmen und ihn neu einpflanzen – am besten mit Kakteenerde, die Wasser gut speichert und Staunässe verhindert. Als Standort wählen Sie nun einen halbschattigen Platz im Freien. Während seiner Wachstumsphase im Frühling und Sommer sollten Sie den Weihnachtsstern zudem alle ein bis zwei Wochen mit einem Volldünger gießen.

So blüht der Weihnachtsstern pünktlich zu Weihnachten

Damit sich Blätter zu Weihnachten hin wieder verfärben und sich neue Blüten bilden, sollte der Weihnachtsstern im Herbst nicht mehr als zwölf Stunden Licht am Tag bekommen. Von Ende Oktober bis Ende November sollten Sie den Weihnachtsstern daher den halben Tag über ins Dunkle stellen oder ihn sogar mit einem Eimer abdecken, um die kurzen Tage zu imitieren, die der Weihnachtsstern aus seiner eigentlichen Heimat in Äquatornähe kennt.

Im Video: Deshalb sind Weihnachtssterne erst kurz vor Weihnachten rot

Verträgt der Weihnachtsstern Frost?

Auch wenn es sich beim Weihnachtsstern um eine echte Winter-Schönheit handelt, mit Frost und Minustemperaturen kann die Pflanze so gar nichts anfangen. Kälter als 10 oder gar 15 Grad sollte es am Standort des Weihnachtssterns nicht werden.

Vorsicht bei Haustieren: Der Weihnachtsstern ist giftig

Der Weihnachtsstern gehört zu den Wolfsmilchgewächsen, die bekanntermaßen hochgiftig sind. Gerade bei Haustieren wie Hund und Katze ist demnach Vorsicht geboten – sie fühlen sich von den leuchtenden Blättern der Pflanze oft hingezogen und werden so zum Knabbern und Nagen animiert. Dies kann jedoch zu klassischen Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Zittern oder Muskelkrämpfen führen. Auch Durchfall und Nierenversagen können auftreten. Machen sich erste Anzeichen für eine Vergiftung bemerkbar, ist Eile geboten – der Tierarzt hat zwei Stunden Zeit, um ein Brechmittel zu spritzen, das verhindert, dass der Körper des Tieres das Gift aufnimmt.

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