3. Dezember 2021
Christrose richtig pflegen: So zeigt die Blume im Winter ihre Blütenpracht

Christrose richtig pflegen: So zeigt die Blume im Winter ihre Blütenpracht

Wenn es draußen wieder klirrend kalt ist und der erste Frost sich bemerkbar macht, hat sie ihren großen Auftritt: die Christrose. Wir verraten, wie Sie die winterharte Pflanze richtig pflegen.

Die Christrose, auch bekannt als Nieswurz, Winter-, Weihnachts- oder Schneerose, verzaubert uns in der kalten und sonst so tristen Jahreszeit mit einer üppigen Blütenpracht – und das nicht nur im Garten, sondern auch auf dem Balkon. Während die winterharte Pflanze im Sommer grün und eher unscheinbar wächst, zeigt sie sich im Winter mit hübschen weißen oder rosa Blüten.

Christrosen richtig pflanzen

Christrose im Garten pflanzen

Doch was muss man tun, damit die Christrose im Winter auch wirklich in voller Blüte dasteht? Fangen wir dem optimalen Standort an: Die Christrose benötigt einen geschützten, halbschattigen Platz. Pflanzen Sie die frostverträgliche Staude daher unter lichten Bäumen oder höheren Sträuchern, die sie im Sommer vor zu starker Hitze schützen und im Winter ausreichend Licht gewähren. Damit die Christrose gut wächst, braucht sie zudem einen nährstoffreichen und durchlässigen Boden. Die beste Zeit zum Anpflanzen ist übrigens der Herbst!

Christrose im Topf pflanzen

Möchten Sie Ihre Christrose im Topf pflanzen, sollten Sie einen ausreichend tiefen Topf oder Kübel mit Rosenerde wählen – wir haben es hier nämlich mit einem Tiefwurzler zu tun! Auch sollte am Boden eine Öffnung vorhanden sein, damit überschüssiges Wasser abfließen kann und Staunässe vermieden wird.

So pflegen Sie die Christrose richtig

Da es sich bei der Christrose um eine Staudenpflanze handelt, benötigt sie keine umfangreiche Pflege. Hier gilt: Je dosierter die Pflege, desto länger werden Sie Ihre Freude mit dem hübschen Wintergewächs haben. Wenn der Boden im Winter trocken ist, sollten Sie die Christrose sparsam gießen, eine Düngung ist nur zweimal im Jahr nötig – einmal zu Beginn der Blüte und einmal im Spätsommer. Am besten düngen Sie mit organischem Dünger wie Hornspäne oder Kompost. Ein Schnitt der Christrose ist nicht notwendig, nur verwelkte Blätter sollten hin und wieder entfernt werden.

Christrose: Krankheiten und Schädlinge

Doch auch bei der pflegeleichten und vor allem so widerstandsfähigen Christrose kann es hin und wieder zu Krankheiten oder Schädlingsbefall kommen. Bilden sich im Frühjahr schwarze Flecken auf den Blättern, weist dies auf die sogenannte Schwarzfleckenkrankheit hin, einer Pilzerkrankung, die im schlimmsten Fall zum Vergilben und Absterben der Blätter führen kann. Betroffene Blätter sollten umgehend entfernt werden, ein schlimmerer Befall macht den Einsatz eines Fungizids notwendig. Und ja, auch Schädlinge haben es auf die Christrose abgesehen. Allen voran Blattläuse und Schnecken.

Weihnachtlich dekorieren mit der Christrose

Natürlich eignet sich die Christrose auch perfekt als weihnachtliche Dekoration – sei es im Blumenbeet, im Hauseingang, auf dem Balkon oder der Terrasse. In der Wohnung sollte die Christrose jedoch nicht stehen, hier wird es ihr schnell zu warm oder zu dunkel. Bringen Sie das Wintergewächs daher nach den Feiertagen schnell wieder nach draußen.

Ihre Pflanzen machen schnell schlapp oder werden oft von Schädlingen befallen? Dann haben wir hier einen günstigen und effektiven Tipp für Sie!
Weiterlesen
Lade weitere Inhalte ...