Radieschen pflanzen: Die besten Tipps und Tricks

Radieschen pflanzen: Die besten Tipps und Tricks

Radieschen sind der Klassiker im Gartenbeet. Wir verraten, was Sie bei der Aussaat und Ernte beachten müssen.

Dass Radieschen im eigenen Garten so beliebt sind, hat wahrscheinlich viele Gründe. Allen voran jedoch handelt es sich hierbei um ein sehr rasch wachsendes und vor allem pflegeleichtes Gemüse, weshalb auch Garten-Anfänger schnell Erfolge feiern können. Worauf man bei der Anzucht von Radieschen dennoch achten sollte, verraten wir hier.

Anbau von Radieschen

Möchten Sie Radieschen in Ihrem Garten pflanzen, sollten Sie dafür einen sonnigen bis halbschattigen Standort auswählen. Außerdem sollte der Boden leicht bis mittelschwer und humusreich sein. Da Radieschen zu den Schwachzehrern zählen, ist es wichtig, dass der Boden vorab nicht allzu stark und schon gar nicht mineralisch gedüngt wird. Ist der Boden zu nährstoffreich, zeigen sich die Knollen nach dem Pflanzen oft anfällig gegenüber Krankheiten und Schädlingen.

Wann pflanzt man Radieschen?

Wann der perfekte Zeitpunkt für die Aussaat ist, hängt ganz allein von der Sorte an. Frühe Radieschen-Sorten kommen auch gut mit nur wenig Licht und kühlen Temperaturen aus, weshalb sie schon Ende Februar/Anfang März ins Frühbeet oder Gewächshaus gepflanzt werden können. Im Freiland können Samen ab März ausgesät werden – aber erst dann, wenn der Boden gut abgetrocknet und frostfrei ist. Am besten wachsen die kleinen Knollen bei Temperaturen von 12 bis 15 Grad Celsius.

Radieschen pflegen: Das gibt es zu beachten

Nach der Aussaat von Radieschen ist es wichtig, die Keimlinge gut mit Wasser zu versorgen. Bei stärkeren Schwankungen bilden sich schnell geplatzte oder pelzige Knollen. Am besten, Sie nutzen beim Gießen einen Aufsatz, der das Wasser fein verteilt. Ohne Aufsatz könnten die flach gesäten Samen weggespült oder die Keimlinge beschädigt werden.

Ebenfalls wichtig: Sind die ersten oberirdischen Keimlinge sichtbar, müssen Radieschen pikiert, also vereinzelt werden. Ziehen Sie die zarten Pflänzchen dafür vorsichtig mit einem Pikierstab aus der Erde, trennen Sie die Wurzeln behutsam voneinander und pflanzen Sie die kleinen Knollen nun wieder mit einem größeren Abstand ins Beet.

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Radieschen ernten

Kaum ein anderes Gemüse kann so schnell geerntet werden wie Radieschen. Im Sommer können Sie die Knollen schon nach 3–4 Wochen genießen, in der kälteren Jahreszeit braucht es ein wenig mehr Geduld. Doch Vorsicht: Das Zeitfenster, in dem Radieschen geerntet werden können, ist relativ klein. So haben Sie im Sommer nur etwa 4 Tage lang Zeit und im Frühjahr bis zu 10 Tage. Werden Radieschen zu spät geerntet, riskieren Sie, dass die Knollen pelzig werden. Achten Sie beim Ernten außerdem darauf, die Radieschen vorsichtig aus der Erde zu ziehen. Am besten greifen Sie das Gemüse dazu an seinem Grün und lockern die Erde seitlich etwas auf.

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