Garten im Winter: Diese Blätter gehören nicht auf den Kompost

Garten im Winter: Diese Blätter gehören nicht auf den Kompost

Laub ist Laub? Nicht ganz. Tatsächlich macht es einen großen Unterschied, WELCHE Blätter wir auf den Kompost werfen. Einige davon haben in der Rotte nämlich überhaupt nichts verloren – und zwar aus gutem Grund.

Dass Katzenstreu, Asche und Essensreste nichts auf dem Kompost zu suchen haben, weiß jeder. Aber hätten Sie gewusst, dass es auch beim Laub Unterschiede gibt? Denn nicht alles, was wir auf unserem Grundstück so an Laub harken, darf am Ende auch wirklich auf den Kompost. Doch warum eigentlich? Laub ist schließlich ein Naturprodukt.

Diese Blätter dürfen nicht kompostiert werden

Laub ist zwar ein Naturprodukt, das stimmt. Je nachdem, aus welchen Blättern Ihr Laubhaufen besteht, kann sich dieser aber negativ auf die Qualität des Komposts auswirken. Das Laub von Rostkastanie, Walnuss, Pappel, Ginkgo, Platane und Eiche sollte auf keinen Fall auf dem Kompost entsorgt werden. Die Blätter weisen einen hohen Anteil an Gerbsäure auf, der wiederum keimhemmend wirkt und die Zersetzung des Laubs verlangsamt. Größere Mengen können außerdem zu einer Übersäuerung von Boden und Kompost führen.

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Diese Blätter können Sie auf den Kompost geben

Unproblematisch sind dagegen Blätter von Bäumen wie Hainbuche, Haselnuss, Ulme, Akazie, Birke, Ahorn und heimischen Obstbäumen. Achten Sie jedoch darauf, dass der Laubanteil im Kompost nur etwa 20 Prozent ausmacht. Reiner Blattkompost hat einen leicht säuerlichen pH-Wert. Und das gefällt nicht jeder Pflanze.

Mit diesen Tricks wird Laub schneller zu Kompost

Sie möchten die Rotte in Ihrem Kompost auf natürliche Weise vorantreiben? Dann mischen Sie einfach etwas Rasenschnitt oder Häckselgut unter das Laub. Da die frischen Gräser viel Stickstoff enthalten, können sich die Mikroorganismen im Kompost sehr gut vermehren und das stickstoffarme Laub schneller zersetzen.

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