An diesen 4 Orten im Garten würden Sie Zecken nicht erwarten

An diesen 4 Orten im Garten würden Sie Zecken nicht erwarten

Zecken leben nicht nur im Wald, sondern finden auch bei Ihnen im Garten ein gemütliches Plätzchen. Wer dies vermeiden möchte und den Blutsaugern das Handwerk legen will, kann Gefahrenherde einfach aus dem Garten entfernen. Wir verraten, welche 4 Stellen richtige Zecken-Magnete sind. 

Zecken sind auch in diesem Jahr wieder ein großes Thema! Entgegen einer viel verbreiteten Meinung finden sie sich nicht nur an Waldrändern, sondern sind auch in Gärten heimisch. Die blutsaugenden Parasiten lieben einen feuchten und kalten Ort. Diese finden sich auch in der eigenen Grünoase.

Mit ein paar Tipps können Sie Zeckenfallen aus dem Garten entfernen und damit sich selbst, Kinder oder Haustiere schützen. Denn einem Zeckenstich können im schlimmsten Fall Erkrankungen wie Borreliose folgen. Daher gilt: Untersuchen Sie sich und andere am besten, wenn Sie den ganzen Tag im Garten gearbeitet haben. 

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An diesen Orten finden sich häufig Zecken

Wer Zecken im Garten vermeiden möchte, sollte für die Blutsauger möglichst schlechte Lebensbedingungen schaffen. Mähen Sie so oft es geht den Rasen, sodass sich die Zecken nicht dort niederlassen können und schneiden Sie regelmäßig den Wildwuchs zurück. So sammelt sich weniger Wasser an den Stellen, welches die Parasiten zum Überleben benötigen. Einige Orte im Garten sind ein wahres Schlaraffenland für Zecken. Wir verraten, welche es sind und geben Ihnen wertvolle Tipps mit an die Hand, die zukünftige Zeckenstiche verhindern werden. 

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1. Gartenhäuser

Gartenhauswände aus Holz, die sich im Schatten befinden, bieten einen perfekten Unterschlupf für Zecken. Wer dann auch noch Rankpflanzen an den Wänden platziert, schafft besonders gute Voraussetzungen.

Unser Tipp: Versuchen Sie den Zugang zu dem Häuschen für Kinder und Haustiere zu erschweren und umranden Sie die Hauswand im besten Fall mit einer Kiesschicht. 

2. Bodendecker

Einige Bodendecker bieten den perfekten Nährboden für Zecken. Dazu zählt zum Beispiel Dickmännchen und Efeu. Diese bleiben besonders lange feucht und sind damit ein Traum für die Blutsauger.

Unser Tipp: Verwenden Sie die Bodendecker nur an Orten, wie dem Vorgarten oder Hinterhöfen, wo Sie und Ihre Familie sich nicht so häufig aufhalten.

3. Laubhaufen 

Auch Laubhaufen bieten einen perfekten Nährboden für Zecken. Diese sind nämlich Unterschlupf für Mäuse, die den häufigsten Wirt der Zecken darstellen.

Unser Tipp: Entfernen Sie herumliegendes Laub daher regelmäßig, um den Gefahrenherd zu eliminieren. 

4. Büsche 

Auch in Büschen können Zecken lauern. Gerade abgestorbene Äste und Pflanzenteile ziehen die Parasiten magisch an. Daher sollten Sie diese immer entfernen. 

Unser Tipp: Schränken Sie den Wildwuchs so gut es geht ein. Die Zecken lieben es nämlich schattig und feucht und halten sich gerne in Büschen auf. 

Das sollten Sie tun, wenn sich eine Zecke festgesaugt hat 

Sollten Sie doch einmal von einer Zecke gebissen worden sein und sich diese festgesaugt haben, sollten Sie die Zecke so schnell wie möglich mit einer Pinzette so knapp wie möglich über der Haut entfernen. So bricht der Kopf nicht ab und bleibt stecken. Danach sollten Sie die Stelle mit Wasser und Desinfektionsmittel reinigen. Beobachten Sie anschließend die Einstichstelle. Sollte sich diese entzünden oder die Rötung ausbreiten, suchen Sie einen Hausarzt auf.  

Im Video: Gefährliche Parasiten – So schützen Sie sich am besten vor Zecken

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