Rezept: Kirschmarmelade einmachen

Kirschmarmelade einmachen

Ein bisschen sauer, aber auch ordentlich süß und ganz besonders lecker: So schmeckt unsere Kirschmarmelade! Probieren Sie das klassische Rezept aus und danach eine Variation!

Kirschen und Marmeladeglas
© Roman Märzinger/Westend61/Corbis
Kirschmarmelade einmachen

Die klassische Kirschmarmelade

Zutaten:

  • 1 kg Süßkirschen (Netto-Gewicht ohne Steine, ca. 1,2 kg mit Steinen)
  • 1 kg Gelierzucker 1:1
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Vanilleschote

Zubereitung:

  1. Die Kirschen entsteinen.
  2. Füllen Sie die entsteinten Früchte (hier gibt es einen Amazon-Bestseller zum Entkernen zu kaufen!) zusammen mit dem Gelierzucker und dem Zitronensaft in einen großen Topf und geben Sie das Mark der Vanilleschote dazu.
  3. Pürieren Sie die Zutaten grob, sodass ein Kompott entsteht.
  4. Dieses sollte nun über Nacht durchziehen, sodass sich die Aromen entfalten können.
  5. Bringen Sie die Masse am nächsten Tag zum Kochen und lassen sie etwa vier Minuten lang sprudeln. Die Kirschmarmelade muss unbedingt noch heiß in die sterilen Einmachgläser gefüllt werden, die fest verschraubt werden müssen und am besten umgedreht auskühlen sollten.

Unser Tipp: Wenn Sie Ihre Marmelade ohne Gelierzucker einkochen möchten, erklären wir Ihnen hier, wie das funktioniert. Außerdem erklären wir, wie man Einmachgläser richtig vorbereitet.

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Kirschmarmelade mit Marzipan und Amaretto

Möchten Sie sich im Sommer schon auf die Weihnachtszeit vorbereiten? Dann kommt dieses Rezept genau richtig:

Zutaten:

  • 1 kg Süßkirschen (Gewicht ohne Steine)
  • 1 kg Gelierzucker 1:1
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 1 Schuss Amaretto
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Zimt
  • 1 Vanilleschote

Zubereitung:

  1. Bereiten Sie die klassische Marmelade vor und geben Sie die Marzipanmasse zerbröselt dazu, ebenso wie den Zimt und den Amaretto.
  2. Danach sollte die Marmelade wie oben beschrieben durchziehen und eingekocht werden.

Wie lange ist Kirschmarmelade haltbar?

Je mehr Zucker die Kirschmarmelade enthält, desto länger ist sie haltbar. Sofern sie an einem kühlen und trockenen Ort gelagert ist, kann sie verschlossen bis zu einem Jahr halten. Ein guter Kniff ist es, die Marmelade direkt nach dem Befüllen der Gläser zu verschließen und auf den Kopf zu stellen. So werden mögliche Keime gleich abgetötet. Eine angebrochene Kirschmarmelade sollten Sie am besten innerhalb von zwei Wochen aufbrauchen.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Marmelade und Konfitüre?

Oder genauer gesagt: Was ist der Unterschied zwischen Marmelade und Konfitüre: Das Wort “Marmelade“ leitet sich vom portugiesischen "marmelo" ab, was “Quitte“ bedeutet. Marmelade darf in der EU seit 2003 nur noch aus Zitrusfrüchten bestehen. Dazu muss das Endprodukt einen Fruchtanteil von mindestens 20 Prozent aufweisen – man ist mit dieser Verordnung also zum Ursprung zurückgekehrt. Zuvor durften sich bei uns auch Kirschen, Erdbeeren und andere zu Konfitüre eingekochte Früchte Marmelade nennen, daher ist der Wortgebrauch im Volksmund noch gängig.

Frische Kirschen: Welche Früchte verwendet man?

Grundsätzlich sollten Sie für Kirschkonfitüre Sauerkirschen nehmen. Da man ja ziemlich viel Zucker verwendet, passt die säuerliche Note der Steinfrüchte einfach besser. Wie Sie in diesem Rezept sehen, lassen sich aber auch Süßkirschen ganz wunderbar zu einem fruchtigen Brotaufstrich verarbeiten, wenn Sie einen Schuss Alkohol (Amaretto, Rum oder Kirschlikör) hinzugeben. Süße braucht eben einen aromatischen Kontrast, damit das Endprodukt nicht zu süß schmeckt. Mit Alkohol ist die Konfitüre natürlich nur etwas für Erwachsene – für Kinder füllen Sie ein Glas mit mehr Zitronensaft ab.

Video: Das kann passieren, wenn Sie Kirschen essen und Wasser trinken!

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