Rezept: Apfelkuchen mit Quark

Apfelkuchen mit Quark

Saftig, fruchtig und einfach köstlich ist dieser Apfelkuchen. Der Quark macht ihn schön locker und cremig. Backen Sie in doch mal in einer Tarte-Form, das verleiht der Kaffeetafel einen Hauch französischen Flair. Hier kommt das unfassbar leckere Rezept!

Ein klassischer Obstkuchen ist der Apfelkuchen. Es gibt ihn in vielen verschiedenen Varianten und Ausführungen, beispielsweise mit leckerem Hefeteig oder einfachem Mürbeteig, gebacken in einer Spring- oder Tarteform oder auf einem Backblech. Apfelkuchen sind zeitlos und können zu jeder Jahreszeit serviert werden. Klassischerweise werden Apfelkuchen aber ab Spätsommer serviert, weil dann die neue Ernte da ist. Wer seinen Apfelkuchen gern etwas gesünder machen will, der kann statt Weizenmehl auch Dinkelmehl verwenden. Für Hefeteig sollten Sie aufgrund der besseren Klebeigenschaften aber Weizenmehl nehmen. Auch herkömmlichen Industriezucker können Sie beispielsweise durch Birkenzucker (Xylit) oder Erythrit ersetzen – das spart ein paar Kalorien ein. 

Welcher Apfel für Apfelkuchen?

Am besten sind säuerliche Kochsorten geeignet, die ihr volles Aroma beim Erhitzen entwickeln und einen geschmacklichen Kontrast zum süßen Teig bilden. Zudem sollen sie ein festes Fruchtfleisch und wenig Flüssigkeit haben. Beliebte Sorten zum Backen sind beispielsweise Boskop, Jonagold, Elstar oder Cox-Orange. Für die Herstellung von Apfelkuchen, Apfelmus etc. eigenen sich stets Äpfel, die zum Essen nicht mehr ganz so geeignet sind, beispielsweise weil man sie etwas zu mehlig findet oder sie zahlreiche Druckstellen aufweisen. Die Äpfel brauchen in diesem Sinne also nicht frisch zu sein, sondern Sie können reifes Obst verwenden. Verarbeiten Sie Früchte daher stets, anstatt sie einfach wegzuwerfen – das wäre zu schade!

Quarkspeise mit Stevia
© iStockphoto/Thinkstock
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Rezept Apfelkuchen mit Quark

Zutaten

  • 500 g Äpfel
  • 280 g Butter
  • 330 g Zucker
  • 2 Päkchen Vanillezucker
  • 4 große Eier
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 500 g Magerquark
  • 1 Prise Salz
  • Zimt
  • 100 g Speisestärke
  • Zitronensaft

Zubereitung Apfelkuchen mit Quark

  1. Heizen Sie ihren Backofen auf 160°C Umluft vor.
  2. 130 g Zucker, 130 g Butter, 2 Eier, eine Prise Salz und 1 Päkchen Vanillezucker schaumig schlagen. Mehl und Backpulver nach und nach dazusieben und alles gut vermengen.
  3. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus und verteilen Sie den Teig gleichmäßig auf dem Blech. Der Kuchen wird nun für etwa 15 Minuten gebacken.
  4. Waschen und schälen Sie die Äpfel, dann werden sie in dünne Scheiben geschnitten. Beträufeln Sie die Apfelscheiben mit Zitronensaft, so werden sie nicht braun.
  5. Magerquark, 150 g Zucker, 1 Päkchen Vanillezucker, 150 g Butter und zwei Eigelbe zu einer cremigen Masse verrühren. Die beiden Eiweiße steif schlagen und unter die Quark-Masse heben. Die Speisestärke noch vorsichtig dazugeben.
  6. Auf dem vorgebackenen Kuchen wird die Hälfte der Apfelscheiben verteilt und mit der Quarkmasse gleichmäßig bedeckt, dann können Sie die restlichen Apfelscheiben auf der Quarkmasse verteilen.
  7. Bei etwa 145°C wird der Kuchen eine Stunde goldbraun gebacken. Auf den noch heißen Kuchen werden der restliche Zucker, und Zimt nach belieben, gestreut. Guten Appetit!

Tipp: Für eine vegane Variante können Sie folgende Produkte austauschen: 

  • 4 Eier gegen 2 Bananen
  • Butter gegen Pflanzenmargarine
  • Quark gegen vegane Pflanzenprodukte, beispielsweise von Simply oder Alpro oder Provamel

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