Kürbiskerne: So gesund sind sie wirklich

Kürbiskerne: So gesund sind sie wirklich

Kürbiskerne sind nicht nur ein leckerer Snack für zwischendurch – sie fördern auch unsere Gesundheit! Wir wissen, welche Nährstoffe in Kürbiskernen zu finden sind und was sie so gesund macht. Auch verraten wir Ihnen, wie Sie sich die gesunden Inhaltsstoffe der Kürbiskerne am besten zunutze machen.

Kürbisse sind echte Allrounder. Schließlich lässt sich nicht nur das Fruchtfleisch vielseitig verwenden – auch den Kürbiskernen sollten wir von nun an viel mehr Aufmerksamkeit schenken. Die landen nämlich leider noch viel zu häufig im Mülleimer. Und das, obwohl sie uns wichtige Vitamine und Enzyme liefern, die sich positiv auf unseren Körper und Geist auswirken können.

Diese Nährstoffe sind in Kürbiskernen enthalten

Kürbiskerne sind nicht nur reich an Vitamin E, Vitamin B1, B2, B6, Vitamin C und Vitamin D – sie liefern auch eine Menge wichtige Nährstoffe wie Magnesium, Eisen, Zink, Selen und Phosphor. Außerdem enthalten die kleinen Kerne ungesättigte Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, Beta-Carotin und wichtige Enzyme. Auf 100 Gramm haben Kürbiskerne rund 565 Kalorien und 25,5 Gramm Eiweiß.

Darum sind Kürbiskerne so gesund

Kürbiskerne verbessern die Herzgesundheit

Kürbiskerne sind der ideale Snack, um Herzerkrankungen vorzubeugen, denn Inhaltsstoffe wie Magnesium, Zink, Vitamin E und Linolsäure versorgen unseren Körper mit wichtigen herzschützenden Nährstoffen. Die ungesättigten Fettsäuren wirken sich obendrein positiv auf unsere Cholesterinwerte und den Blutdruck aus.

Kürbiskerne helfen beim Einschlafen

Kürbiskernöl, das aus gerösteten Kürbiskernen hergestellt wird, kann uns auch beim Einschlafen helfen. Kürbiskerne enthalten nämlich die Aminosäure Tryptophan – und aus diesem Eiweißbaustein bildet unser Körper Serotonin, eine Vorstufe des Schlafhormons Melatonin.

Im Video: So lassen sich Zier- und Speisekürbis voneinander unterscheiden

Kürbiskerne sorgen für eine gesunde Prostata

Die in Kürbiskernen enthaltenen Phytosterine können Prostatabeschwerden vorbeugen und lindern. Vor allem bei einer Prostatavergrößerung haben sich Kürbiskerne bewährt. Und damit nicht genug: Kürbiskerne enthalten eine Menge Zink, wodurch die Qualität von Spermien verbessert wird. Somit wirken Kürbiskerne auch bei der Familienplanung unterstützend.

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Kürbiskerne helfen bei Haarausfall

Bei erblich bedingten Haarausfall sorgen die Phyto-Sterine in Kürbiskernen dafür, dass die Haare wieder sprießen. Dies wurde zum Beispiel in einer südkoreanischen Studie bewiesen, bei der Männer 400 mg Kürbiskernöl in Kapselform zu sich nahmen. Kupfer macht unser Haar außerdem dicker und kräftiger, während Zink für das Zellwachstum wichtig ist. 

Wie kann man Kürbiskerne einsetzen?

Ganz egal, ob geröstet oder roh – mit ihrem fein-nussigen Aroma überzeugen uns Kürbiskerne auch geschmacklich immer wieder. Sie können als Snack direkt aus der Hand geknabbert oder als Topping über Salate, Suppen oder Reisgerichte gestreut werden. Obendrein passen sie wunderbar in Brot- und Brötchenteige.

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Sind Kürbiskerne giftig?

Grundsätzlich sind Kürbiskerne nicht giftig. Lediglich die Kerne gewisser Zierkürbisarten sind nicht zum Verzehr geeignet. Sie enthalten den Bitterstoff Cucurbitacin. Dieser macht die Kürbiskerne ungenießbar. Die Kerne von herkömmlichen Kürbissorten wie Hokkaido & Co. kann man jedoch unbedenklich genießen.

Nebenwirkungen von Kürbiskernen: Vorsicht bei Blähungen

Auch sind keine Nebenwirkungen nach dem Verzehr von Kürbiskernen bekannt. In seltenen Fällen kann es nach dem Verzehr der Kerne zu Blähungen oder Verstopfung kommen. Vor allem bei Menschen, die unter dem Reizdarmsyndrom leiden kommt es öfter zu Blähungen – ähnlich wie beim Verzehr von Nüssen und Mandeln.

Kann man Kürbiskerne mit Schale essen?

Im Supermarkt werden die grünen, bereits geschälten und getrocknete Kerne vom Kürbis angeboten. Doch lassen sich natürlich auch die Kürbiskerne verwerten, die zu Hause leider viel zu oft in den Müll wandern. Der eigentliche Kürbiskern befindet sich verborgen unter der dünnen, weißen Schale. Die Schale knacken Sie auf, indem Sie die Kerne nebeneinander auf ein Backpapier legen und dann mit einem Nudelholz unter sanftem Druck darüber rollen. Sie können Kürbiskerne allerdings auch samt der Schale verzehren. Schädlich für die Gesundheit ist das tatsächlich nicht, im Gegenteil! Die Schale von Kürbiskernen ist nämlich reich an Ballaststoffen. Am besten röstet man die Kürbiskerne samt Schale, dann wird sie schön knusprig und ist auch angenehmer zu essen.

Wie viele Kürbiskerne darf man am Tag essen?

Zwar enthalten Kürbiskerne eine Menge wertvolle Nährstoffe, übertreiben sollte man es aber dennoch nicht. Wie alle anderen Kerne auch, enthalten Kürbiskerne schließlich viel Fett, was sich schnell auf dem Kalorienkonto bemerkbar macht. Empfohlen wird, täglich etwa zwei bis drei Esslöffel Kürbiskerne zu sich zu nehmen.

Dürfen Hunde Kürbiskerne essen?

Ja, sogar Hunde dürfen Kürbiskerne essen. Auch für sie bringen die Kerne mit all ihren Inhaltsstoffen einige gesundheitliche Vorzüge mit sich. So helfen Kürbiskerne zum Beispiel bei Durchfall, indem die überschüssige Feuchtigkeit aufnehmen und dem Stuhl des Hundes Volumen verleihen. Der hohe Wasser- und Ballaststoffgehalt von Kürbis kann außerdem helfen, Verstopfung zu lindern.

Ätherisches Zitronenöl
Zitronenöl wird aus der Schale der Zitrone gewonnen und sowohl in der Kosmetik, der Hautpflege, in der Küche oder im Haushalt angewendet. 
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