15. März 2021
Kaffee: Diese Alternativen sollten Sie kennen

Kaffee: Diese fünf Alternativen sollten Sie kennen

Ob Filterkaffee, Latte Macchiato, Cappuccino oder Espresso. Ein Morgen ohne Kaffee? Für viele ist das kaum vorstellbar. Immerhin zählt das Getränk zu den beliebtesten Muntermachern der Deutschen. Doch nicht jeder verträgt ihn gleich gut. 

Kaffeetasse
© Unsplash/asoggetti
Heiß geliebt, aber nicht immer die beste Wahl: Kaffee.

Kaffee: Wachmacher mit Nebenwirkungen

Während die einen gleich mehrere Tassen Kaffee ohne Probleme trinken können, begünstigt Kaffee bei anderen Schlafprobleme, Nervosität und sogar Herzrasen.

Auch Magenprobleme wie Durchfall, Völlegefühl und Sodbrennen können durch die im Kaffee enthaltene Säure sowie zu viel Milch und Zucker auftreten. Verzichten? Muss aber trotzdem niemand. Wir verraten Ihnen die 5 besten Ersatz-Muntermacher, die dem Genuss garantiert in nichts nachstehen.

Diese Kaffee-Alternativen haben es in sich

Guarana

Die Energiebombe aus dem tropischen Regenwald ist der Kaffee-Ersatz schlechthin. Trotz des hohen Koffeingehalts – drei Gramm Guarana-Pulver enthalten etwa so viel Koffein wie drei Tassen Kaffee – ist es deutlich verträglicher für den Magen. Im Gegensatz zum Kaffee wird das im Guarana-Pulver enthaltene Koffein erst nach und nach vom Körper freigesetzt. Verantwortlich hierfür sind die Gerbstoffe, an die das Koffein gebunden ist. Die Wirkung tritt somit zwar erst nach etwa 45 Minuten ein, hält dafür aber auch über mehrere Stunden an. Am besten lässt sich das Pulver in Fruchtsäften und Smoothies einrühren.

Mate

Das südamerikanische Nationalgetränk, das aus den getrockneten Blättern des Mate-Strauchs gewonnen wird, erfreut sich nicht umsonst so großer Beliebtheit. Mate-Tee lässt sich das ganze Jahr über trinken und ist noch dazu Wach- und Schlankmacher in einem. Heiß wärmt er in der kühlen Jahreszeit, im Sommer erfrischt er als Eistee. Der Koffeingehalt belebt, wird in der Wirkung aber deutlich sanfter als Kaffee wahrgenommen. Als natürlicher Appetitzügler eignet sich Mate außerdem hervorragend für alle, die ihr Gewicht reduzieren möchten. Hier finden Sie Mate-Tee in Bio-Qualität.

Ginseng

Sie fühlen sich müde und schlapp? Auch dagegen hält die Natur etwas bereit. Genauer gesagt: Ginseng. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird er seit Jahrtausenden zur Stärkung des Immunsystems genutzt – und selbst Stress und Müdigkeit haben bei dieser Knolle keine Chance. Aufgebrüht als Tee oder als Pulver in den Smoothie gemischt, macht die Wurzel putzmunter und versorgt den Körper noch dazu mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Schöner Nebeneffekt: Die enthaltenen Ginsenoside haben außerdem eine positive Wirkung auf typische Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen oder Libidoverlust. Doch Achtung: Bei einer Schwangerschaft, Bluthochdruck oder Diabetes, sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin halten.

Getreidekaffee

Sie vermissen den typischen Kaffeegeschmack, müssen aber beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen auf normalen Kaffee verzichten? Dann sollten Sie Getreidekaffee probieren. Dieser wird aus gemahlenen Getreidekörnern (zum Beispiel Dinkel, Roggen oder Gerste) gewonnen und kommt geschmacklich stark an Kaffee heran. Koffein enthält diese Alternative nicht, dafür ist sie insgesamt aber deutlich verträglicher als das Original.

Matcha

Schon die Zubereitung von Matcha-Tee ist ein echtes Highlight. Gleiches gilt auch für die Inhaltsstoffe der gemahlenen Grünteeblätter. Die Kombination aus Koffein, der Aminosäure L-Theanin und dem Gerbstoff Tannin machen das Pulver zu einem echten Kraftpaket, das über mehrere Stunden munter macht. Der gefürchtete „Koffeinkick“ bleibt dabei aus. Das konzentrierte Pulver wird mit heißem Wasser aufgegossen und anschließend mit einem speziellen Bambusbesen schaumig geschlagen. Ein schönes Ritual, das sich am besten mit einem waschechten Matcha-Set wie diesem hier zelebrieren lässt.

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