5. August 2021
Hautausschlag nach Corona-Impfung: Was hilft?

Hautausschlag nach Corona-Impfung: Wie gefährlich ist das und was hilft?

Nach der Corona-Impfung müssen wir mit der ein oder anderen Nebenwirkung rechnen. Neben typischen Grippesymptomen kann dazu auch ein Hautausschlag zählen. Wir verraten, wie gefährlich das ist und was dagegen hilft.

Zu den klassischen Nebenwirkungen der Corona-Impfung zählen vor allem Grippe-Symptome wie Schlappheit, Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Fieber und Gliederschmerzen. Auch Armschmerzen an der Einstichstelle sind eine häufige Beschwerde. Seltener es innerhalb von ein paar Stunden bis einen Tag nach der Impfung aber auch zu Hautreaktionen kommen.

Hautausschlag nach Corona-Impfung: Ist das normal?

In seltenen Fällen wurde nach der Corona-Impfung mit Modern und AstraZeneca ein Hautausschlag festgestellt. In etwa ein bis 10 Prozent der Fälle bildete sich die sogenannte Nesselsucht. Der juckende Ausschlag kann am gesamten Körper auftreten, insbesondere aber an der Einstichstelle. Hierbei bilden sich juckende, brennende, rötliche Quaddeln, die einem Brennesselstich ähneln.

Eine allergische Reaktion des Körpers ist die Ursache der Nesselsucht-Bildung. Durch die Ausschüttung körpereigener Botenstoffe wie Histamin entstehen die fiesen, juckenden Hautreaktionen. Ansteckend ist der Ausschlag dementsprechend nicht. In der Regel ist Nesselsucht unangenehm, aber nicht gefährlich.

Was hilft gegen Nesselsucht?

Wer unter Hautausschlag nach der Corona-Impfung leidet, quält sich vor allem mit Juckreiz. Zwar ist der Ausschlag nicht gefährlich und klingt normalerweise innerhalb von 24 Stunden wieder ab – dennoch können Sie etwas gegen die Beschwerden tun.

Kühlende Umschläge, Essigwickel sowie juckreizstillende Salben lindern den unangenehmen Juckreiz. Sie sollten nämlich unbedingt darauf achten, nicht zu kratzen! Das verschlimmert die Quaddeln und kann zu Hautverletzungen führen. Vermeiden Sie in den nächsten ein bis zwei Tagen intensive Sonnenbäder und parfümierte Hautpflegeprodukte.

Hautreaktion nach der Corona-Impfung: Wann sollte man zum Arzt?

Sind die Beschwerden besonders stark oder verschwinden nicht innerhalb von 24 Stunden, können Sie es noch einmal mit der Einnahme von Antihistaminika versuchen. Der Wirkstoff hilft bei allergischen Reaktionen und ist als Tablette in der Apotheke frei bekömmlich. Hilft das nicht, suchen Sie Ihren Arzt auf. Dieser kann Kortison-Präparate verschreiben.

Wer zusätzlich Symptome wie Atemnot oder Kreislaufprobleme verspürt, sollte unverzüglich einen Arzt aufsuchen.

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