14. Juli 2021
Baden gehen: Mythos und Wahrheit

Die 7 größten Mythen rund ums Baden

Was ist dran an den Mythen rund ums Baden? Wir klären darüber auf, was bei Infektionen, Periode und Schwangerschaft zu beachten ist.

Warme Bäder gehören zu unserer Kultur. Sie verheißen Entspannung, Wellness und einen Hauch von Luxus. Rund ums Baden haben sich über Jahrzehnte viele Mythen gebildet. Aber was ist da eigentlich dran? Wir haben die Wahrheiten zu den wichtigsten Mythen.

Baden in der Schwangerschaft schadet dem Kind

Man weiß nicht, wie sich zu heiße Bäder auf das Blut, das durch die Plazenta rund um das Baby fließt, auswirkt. Das heiße Wasser kann den Blutdruck senken und so zu Schwächeanfällen führen. Warme Bäder hingegen sind kein Problem. Alles bis 37 Grad kann wunderbar entspannend wirken. Aber Vorsicht: Das Aussteigen aus der Wanne kann mit einem Babybauch Probleme bereiten. Am besten es ist jemand da, der Ihnen helfen kann.

Bade-Mythos: Ein Bad während der Periode macht krank

Ein Vollbad während der Regel fördert die Durchblutung und kann Bauchkrämpfe lösen. Wie häufig verbreitet, führt es nicht zu gefährlichen Infektionen durch eine „offene Wunde“. Sie können mit und ohne Tampon baden. Sollten Sie sich für letztere Variante entscheiden, ist es aber ratsam, sich danach noch einmal gründlich abzuduschen.

© Rituals
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Baden nach einem frisch gestochenem Tattoo ist gut für die Haut

Während der Abheilungsphase, die circa zwei Wochen andauert, dürfen Sie auf keinen Fall Baden oder schwimmen gehen. So verhindern Sie, dass die frisch gestochene Körperkunst aufweicht oder sich mit Wasser vollsaugt.

Baden mit Blasenentzündung entspannt

Besuche in Schwimmbädern oder an Stränden sollten vermieden werden. Chlor- und Meerwasser sind voll von Bakterien und können die Schleimhäute austrocknen lassen. Dabei ist eine Verstärkung der Infektion vorprogrammiert.

Bei Vollbädern werden Hitzereize an die Blase gesendet. Sie verkrampft sich und wird empfänglich für Entzündungen. Häufige Toilettengänge sind die schmerzhafte Folge.

Die Dauer des Badens spielt keine Rolle

Stundenlang in der Wanne liegen, immer wieder warmes Wasser nachlassen und vor sich hinträumen ist einfach herrlich. Aber ist das noch gesund? Eher nicht, tatsächlich sollten Sie am besten nur für eine Viertelstunde in die Wanne gehen. Ansonsten trocknet die Haut zu stark aus. Und baden Sie nicht mehr als zweimal pro Wochen, das ist am gesündesten für die Haut.

Mit Gürtelrose baden zu gehen wirkt heilend

Bei Gürtelrose wird empfohlen, nicht baden zu gehen und sogar nur wenig zu duschen. Dabei besteht die Gefahr einer bakteriellen Besiedlung der betroffenen Hautstellen.

Nach der Geburt ein Bad zu nehmen ist gesund

Nach der Geburt haben Schwangere den sogenannten Wochenfluss. Er besteht aus dem Wundsekret, welches nach der Geburt aus Gebärmutter und Scheide abgesondert wird. Er darf auf keinen Fall mit den Brustwarzen in Berührung kommen, da so die Gefahr einer Brustentzündung steigt. Nach der Geburt sollten Sie circa sechs Wochen auf Vollbäder verzichten. Bei Geburten mit Kaiserschnitt muss zusätzlich auf die Heilung der Bauchnarbe geachtet werden.

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