Hausmittel gegen Scheidenjuckreiz

Hausmittel gegen Scheidenjuckreiz

Scheidenjuckreiz kann viele Ursachen haben. Wir wissen, welche Hausmittel jetzt helfen.

Juckreiz im Intimbereich – nicht gerade das angenehmste Thema. Und doch lohnt es sich, darüber zu sprechen. Welche Ursachen liegen dem unangenehmen Juckreiz in der Scheide zugrunde? Und welche Hausmittel eignen sich zur Behandlung? Wir haben Antworten auf die wohl wichtigsten Fragen.

Scheidenjuckreiz: Was sind die Ursachen?

Ein Juckreiz in der Scheide kann viele Ursachen haben. Oft ist es einfach nur die Unterwäsche, die für das Jucken im Intimbereich sorgt. Sei es, weil sie nicht richtig sitzt oder das Material unangenehm auf der Haut liegt.

Weitaus problematischer wird es jedoch, wenn eine Infektion mit Pilzen oder Bakterien der Grund für den Scheidenjuckreiz ist. Ein Juckreiz ist oft das erste Anzeichen dafür, dass die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht geraten ist. Schuld daran sind oft Antibiotika, die Pille, aber auch Blutungen, hormonelle Umstellungen oder ganz einfach Stress. Einen Scheidenpilz erkennt man zumeist an einem weißlich-krümeligen Ausfluss, der Ausfluss bei einer bakteriellen Infektion riecht oft leicht fischig.

Welche Hausmittel helfen bei Scheidenjuckreiz?

Scheidenjuckreiz lässt sich gut mit Hausmitteln bekämpfen. Besonders gerne greifen Frauen hierbei auf Joghurt zurück, den sie mit einem Tampon in die Vagina einführen. Joghurt enthält Milchsäurebakterien, die für ein gesundes Scheidenmilieu sorgen. Auch lindert der Joghurt den Juckreiz. In Kombination mit Honig, der eine entzündungshemmende Wirkung hat, lässt sich auch eine Intim-Maske gegen den Juckreiz herstellen. Die Wirkung des Hausmittels ist jedoch nicht bewiesen und einige Ärzte raten sogar davon ab.

Besser ist eine Behandlung mit Kamille, die eine reizmildernde Wirkung auf den Intimbereich haben soll. Aus Wasser und Kamille lässt sich gut ein Sitzbad herstellen.

Kokosöl ist ebenfalls ein bewährtes Hausmittel bei Scheidenjuckreiz. Vor allem bei Scheidenpilz verschafft es schnelle Linderung, da es den Pilz abtötet und bei der Regeneration der Haut hilft. Gleiches gilt für Teebaumöl.

Jucken im Intimbereich: Wann zum Arzt?

Wer unter Scheidenjuckreiz leidet, kann versuchen, diesen zunächst einmal mit Hausmitteln zu behandeln. Sollten sich die Symptome jedoch innerhalb von drei Tagen nicht verbessern, ist der Besuch einer gynäkologischen Praxis ratsam. Hefepilze zum Beispiel lassen sich schnell mit einem Abstrich nachweisen.

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So lässt sich Scheidenjuckreiz vorbeugen

Ist die Scheidenflora einer Frau erst einmal aus dem Gleichgewicht geraten, hat eine Pilzinfektion leichtes Spiel. Eine entsprechende Intimpflege hilft dabei, dies zu verhindern – und so auch dem Juckreiz im Intimbereich vorzubeugen. Am besten ist es, den Genitalbereich immer nur mit Wasser zu waschen, um das natürliche Gleichgewicht nicht zu stören. Auch ist es völlig ausreichend, nur den äußeren Intimbereich zu reinigen.

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Da Erreger ein feuchtes und warmes Klima bevorzugen, ist es außerdem ratsam, atmungsaktive Unterwäsche zu tragen. Materialien, die bei 60 °C gewaschen werden können, sind noch immer die beste Wahl, denn eine solch hohe Temperatur tötet Erreger in den allermeisten Fällen ab. Beim Geschlechtsverkehr schützen Kondome vor sexuell übertragbare Erkrankungen, die mit einem Juckreiz im Genitalbereich einhergehen könnten.

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