Abnehmen mit der 7-Tage-Basenkur

Abnehmen und entschlacken mit der 7-Tage-Basenkur

Eine Woche entschlacken: Fasten-Expertin Sabine Wacker erklärt, wie die basische Ernährung funktioniert und wie Sie damit sogar abnehmen können. Inklusive leckere Rezepte und einen ganzen Wochen-Ernährungsplan für die 7-Tage-Basenkur.

Was ist Basenfasten?

Basenfasten bedeutet, dass man nur Obst und Gemüse zu sich nimmt und auf andere Lebensmittel verzichtet. Gerade, weil sich das Essen während der Kur von der bekannten Alltagskost unterscheidet, kann man diese Auszeit bewusster genießen. Perfekt, um wieder ins Gleichgewicht zu finden. Und zwar ganz ohne Verzicht!

Was ist beim Basenfasten erlaubt?

Die Basenfasten-Kur (oder auch Entschlackungskur) ist mehr als Obst und Gemüse. Basisch essen ist vielfältig, gesund und alles andere als eintönig. Leckere Gerichte wie Sesam-Gemüse aus dem Wok, Mangold-Maronen-Pfanne oder Selleriesuppe mit Trüffeln bieten Geschmacksvielfalt statt Fasten-Eintönigkeit. Nach der Basenfasten-Kur, so die Annahme, ist der Körper wieder entsäuert und im Gleichgewicht. Doch was bedeutet eine Übersäuerung eigentlich?

Ursachen für eine Übersäuerung

Wichtig zu wissen ist, dass wir hier nicht von der echten, medizinischen Übersäuerung, der Azidose (einer lebensbedrohlichen Stoffwechselstörung) sprechen. Bei Basenfasten nach Wacker geht man davon aus, dass der Körper durch viele ungesunde Ernährungsgewohnheiten übersäuert ist. Das Ziel des Basenfastens ist, den Säurehaushalt des Körpers wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Säurebildende Lebensmittel wie Milch und Milchprodukte, Fisch, Fleisch, Eier, Süßigkeiten und Getreide sollten während des Basenfastens gemieden werden. Neben der Ernährung kommen aber noch viele weitere Ursachen für eine Übersäuerung infrage. Auch Bewegungsmangel, langes Sitzen, zu wenig frische Luft, viel Alkohol und wenig Schlaf können zu einer Übersäuerung des Körpers beitragen.

Körperliche Symptome einer Übersäuerung

Die Symptome bei einer Übersäuerung sind breit gefächert. Diese zählen zu den typischsten: 

  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • unreine Haut
  • Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Blähungen)
  • Rheuma
  • Sodbrennen
  • Völlegefühl
  • Verspannungen
  • Brüchige Nägel
  • chronischer Schnupfen mit ständig laufender Nase
  • Schnelle Gewichtszunahme

Ist der Körper übersäuert und der Säure-Basen-Haushalt nicht mehr im Gleichgewicht, macht sich dies also auf vielfältige Weise bemerkbar. Sollten Sie sich unsicher sein, ob Ihr Körper eine Basenfasten-Kur benötigt, sprechen Sie am besten vorher mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.

Wie wird eine Übersäuerung des Körpers festgestellt?

Natürlich ist es nie verkehrt, ab und an mal eine Fastenkur einzulegen. Wichtig zu wissen ist jedoch allemal, ob Ihr Körper unter einer Übersäuerung leidet oder nicht. Sollten die oben genannten Symptome auf Sie zutreffen und Ihr Wohlbefinden extrem eingeschränkt sein, empfiehlt sich ein Besuch beim Hausarzt. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin bestimmt mittels Blutabnahme den pH-Wert. Im Labor können dann der Säuregehalt des Blutplasmas und die Leistung der Blutpuffer gemessen werden. Auf diese Weise erfahren Sie ganz sicher, ob eine Basenkur sogar angebracht wäre.

Warum ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt so wichtig ist

Wer über einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt verfügt, dessen Blut befindet sich bei einem idealen ph-Wert von 7,35-7,45. Zwar ist der menschliche Körper bis zu einem gewissen Grad imstande, selbst seinen Säure-Basen-Haushalt zu regulieren (etwa über die Lungen, Nieren und die Haut), gerät dieser aber dauerhaft aus dem Gleichgewicht, ist der Körper genötigt, die Säuren auf andere Art und Weise auszuscheiden.

Die körpereigenen Puffersysteme sind überlastet, wodurch das Blut in seiner Fließeigenschaft und damit dem Transport von Sauerstoff, Abbauprodukten und Nährstoffen eingeschränkt sein könnte. Hält die Übersäuerung über einen längeren Zeitraum an, können sowohl unser Bindegewebe wie auch unsere Organe in ihrer Funktionalität gestört werden.

Basenfasten: Kostenloser Ernährungsplan nach Wacker

Die Basenfasten-Erfinderin Sabine Wacker hat für die FÜR SIE eine abwechslungsreiche Mischung aus einfachen Rezepten zusammengestellt, bei der saisonale Produkte eine wichtige Rolle spielen.

Wichtig: Verwendet werden nur Zutaten ohne Geschmacksverstärker wie zum Beispiel Brühe oder Brühwürfel aus dem Reformhaus. Denn auch Geschmacksverstärker oder künstliche Zusätze können eine Übersäuerung des Körpers fördern.

Basische Lebensmittel: Alles über die Säure-Base-Balance erfahren Sie hier >>

Basenfasten: So gelingt die Vorbereitung

Bevor es mit dem Basenfasten losgehen kann, sollten Sie den Körper ausreichend auf die Kur vorbereiten. Kaffee und Kaffee-Alternativen sowie Softdrinks sind während des Basenfastens tabu. Getränke dienen beim Basefasten nur der reinen Flüssigkeitszufuhr. Sollen also keine Genussmittel sein. Gerade für das Herunterfahren von Kaffee und anderen koffeinhaltigen Getränken sollte daher genügend Zeit eingeplant werden. Planen Sie eine 7-Tage-Basenkur, sollten Sie am besten 3 Koffeinenzugstage einplanen, plus 7 reine Tage, die sich ausschließlich auf das Basenfasten konzentrieren.  Sollten Sie keinen Kaffee trinken, können Sie die Tage auch dazu nutzen, um Abstand von Süßigkeiten oder Softdrinks zu gewinnen.

7-Tage-Basenkur: Die Woche im Überblick

Jeder Tag beginnt mit einem großen Glas Saft oder einem fruchtigen Müsli. Auch ein Bratapfel-Rezept ist mal dabei. Mittags und abends gibt es einen Salat oder ein warmes Gericht. Damit die Pausen zwischen den Mahlzeiten nicht zu groß werden, dürfen Sie sich außerdem vormittags und nachmittags einen Snack gönnen. Ideal sind laut Sabine Wacker ein Apfel, eine Banane, eine große Karotte oder eine flache Handvoll Trockenobst. Auch ein paar Mandeln, Walnüsse, Sonnenblumenkerne oder Maronen eignen sich prima, um den kleinen Hunger zwischendurch zu stillen.

Sabine Wacker
Die Expertin:
Die Rezepte wurden von Sabine Wacker zusammengestellt und sind zum Teil folgenden Büchern entnommen: „Basenfasten. Das Gesundheitserlebnis“,„Basenfasten. Das große Kochbuch“ sowie „Basenfasten. Essen und trotzdem entlasten“. Weitere Infos finden Sie unter www.basenfasten.de

Alle Rezepte sind für zwei Personen konzipiert. Falls Sie die Diät alleine machen, sollten Sie die Suppen trotzdem für zwei kochen. Denn die Reste vom Vortag bieten beim nächsten Mittagessen eine zusätzliche Stärkung.

Fastenkur: 2 Tipps von Sabine Wacker

1. Tipp: Wohlfühlen steht an oberster Stelle

„Wichtig ist, dass Sie sich beim Fasten wohlfühlen. Gestalten Sie Ihre Woche deshalb nach Ihren eigenen Vorlieben“, empfiehlt Sabine Wacker. Sie können die Gerichte also ruhig nach Belieben miteinander tauschen oder sich für eine der vorgeschlagenen Alternativen entscheiden.

2. Tipp: Beginnen Sie die Fastenkur am Freitag

Natürlich können Sie frei wählen, an welchem Tag Sie Ihre Entschlackungskur beginnen möchten. „Es ist jedoch ganz praktisch, wenn man am Freitag anfängt“, weiß Sabine Wacker. „Denn dann fällt der erste Teil der Fastenzeit aufs Wochenende. Man kann entspannen und sich Zeit für sich selber nehmen. Nicht jeder Mensch braucht das. Einige sind während des Fastens richtige Energiebündel. Aber viele wünschen sich doch gerade zu Beginn ein bisschen Ruhe. Und die sollten sie sich auch nehmen.“

Basisch fasten: Der Wochenplan nach Sabine Wacker

Freitag

Morgens: Apfel-Nuss-Wintermüsli

Zutaten: 3 Äpfel • 2 EL Mandelblättchen • 2 Handvoll Walnüsse • 2 EL Chufas-Nüssli (Getreideflocken, Reformhaus) • 2 EL Sultaninen • 1 Mandarine oder Orange. Zubereitung: Die Äpfel schälen, halbieren, entkernen und mit einer Reibe zerkleinern. Mandelblättchen, Walnüsse, Chufas-Nüssli und Sultaninen untermischen. Die Mandarine oder Orange auspressen und den Saft über die Müslimischung geben – das sorgt für ein winterlich-fruchtiges Aroma.

Mittags: Rotkohl-Orangen-Walnuss-Rohkost

Zutaten: 1/2 mittelgroßer Rotkohl • 2 Orangen • 2 cm Ingwerwurzel • 2 EL Olivenöl • Saft von 1/2 Zitrone • Kräutersalz • Pfeffer • 8 frische Walnusshälften. Zubereitung: Rotkohl waschen und in feine Streifen hobeln. 5 Minuten in kochendem Wasser blanchieren, abgießen und auskühlen lassen. Die Orangen filetieren. Ingwerwurzel fein zerhacken, mit Olivenöl, Zitronensaft, Kräutersalz und Pfeffer zu einer Marinade verrühren. Rotkohl und Orangenfilets mit den Walnusshälften vermischen, Marinade unterrühren und vorm Servieren 10 Minuten durchziehen lassen. Extra-Tipp: Wer mag, trinkt im Anschluss eine große Tasse Gemüsebrühe.

Rezept-Alternative: Lattich-Salat mit jungen Radieschen

Zutaten: 400 g Lattich (oder Römersalat) • 1 Bund Radieschen • 2 Schalotten (oder kleine Zwiebeln) • 2 EL kalt gepresstes Walnussöl • Saft von 1/2 Zitrone • 2 EL Gomasio (Sesamsalz, Reformhaus) • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer • 1 Karotte. Zubereitung: Lattichblätter waschen und abtropfen lassen. Radieschen waschen und in Scheiben schneiden. Die Schalotten enthäuten und klein schneiden. Für das Dressing Walnussöl, Zitronensaft, Sesamsalz und Pfeffer verrühren. Karotte schälen, fein raspeln und dazugeben. Lattich, Radieschen und Schalotten in eine Schüssel geben und mit dem Dressing vermischen.

Abends: Kartoffelsuppe

Zutaten: 6 mittelgroße Kartoffeln • 1 kleine Zwiebel • 1 Gemüsebrühwürfel. Zubereitung: Kartoffeln waschen, schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in halbe Ringe schneiden. Den Gemüsebrühwürfel in 1/2 l Wasser auflösen, Kartoffelscheiben und Zwiebelringe dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten garen.

Samstag

Morgens: Karotten-Mandel-Saft

Zutaten: 5 Karotten • 1 EL Mandelmus. Zubereitung: Karotten waschen, Ansätze abschneiden. Karotten in den Entsafter geben. Saft und Mandelmus mit einem Pürierstab mixen.

Mittags: Feldsalat mit Karotten und Sonnenblumensprossen

Zutaten: 3–4 Handvoll Feldsalat • 1 große Karotte • Saft von 1/2 Zitrone • 2 EL Walnussöl • 1 Prise Gomasio (Sesamsalz, Reformhaus) • 4 EL Sonnenblumensprossen. Zubereitung: Den Feldsalat gründlich waschen. Wurzeln nicht abschneiden, sondern mitwaschen (sie enthalten nämlich wertvolle Mineralstoffe und sollten daher auf jeden Fall mitgegessen werden, wenn sie nicht zu groß und holzig sind). Die Karotte unter fließendem Wasser abbürsten und mit einer Reibe klein raspeln. Zitronensaft und Walnussöl zu einer Vinaigrette verarbeiten. Dazu das Öl unter ständigem Mixen mit einem Milchaufschäumer langsam zum Zitronensaft geben. Vinaigrette mit dem Sesamsalz abschmecken. Feldsalat und die geraspelte Karotte in eine Schüssel geben, Vinaigrette untermischen. Zum Schluss die Sonnenblumensprossen darüberstreuen.

Extra-Tipp: Falls Sie möchten, essen Sie den Rest der Kartoffelsuppe vom Vorabend.

Abends: Lauch-Shiitake-Gemüse

Zutaten: 2 mittelgroße Stangen Lauch • 100 g Shiitake-Pilze • 4 EL Olivenöl • Kräutersalz • Pfeffer. Zubereitung: Lauch waschen und in breite Scheiben schneiden. Shiitake-Pilze putzen, mit einem feuchten Tuch abreiben und vierteln. Olivenöl erhitzen und Pilze kräftig darin anbraten. Lauch zufügen, 5 Minuten dünsten und alles pikant mit Kräutersalz und Pfeffer würzen. Extra-Tipp: Dazu schmecken Pellkartoffeln.

Sonntag

Morgens: Bananen-Ananas-Saft

Zutaten: 1 reife Ananas • 2 Bananen. Zubereitung: Ananas und Bananen schälen, in Stücke schneiden und in den Mixer geben.

Mittags: Rüben-Carpaccio

Zutaten: 3 Navets-Rübchen (auch bekannt als Teltower Rübchen) • 2 EL kalt gepresstes Sonnenblumenöl • Saft von 1/2 Zitrone • 1 EL Karottensaft • Salz • Pfeffer • Klosterküchengewürz (von Brecht, Reformhaus) • 1–2 Karotten • Gartenkresse. Zubereitung: Die Rübchen schälen und mit einem Gemüse- oder Trüffelhobel in sehr feine Scheiben hobeln. Öl, Zitronen- und Karottensaft verrühren, mit Salz, Pfeffer und Klosterküchengewürz würzen. Karotten schälen und fein raspeln, mit dem Dressing vermischen. Rübchenscheiben kreisförmig auf einer Platte auslegen, Dressing darüber verteilen und mit etwas Kresse bestreuen.

Danach: Karottensuppe

Zutaten: 250 g Karotten • 1 EL Olivenöl • 1/2 l Gemüsebrühe • 2 EL Hefeflocken • Curry • Salz • Pfeffer • 1 Handvoll frische Kräuter der Saison. Zubereitung: Karotten schälen und mittelgrob raspeln. Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Karotten darin etwa 2 Minuten andünsten. Brühe hinzufügen, etwa 10 Minuten köcheln lassen. Hefeflocken und Gewürze unterrühren. Alles mit einem Mixstab pürieren. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzugeben. Frische Kräuter fein hacken und kurz vor dem Servieren über die Suppe streuen.

Abends: Sesam-Gemüse aus dem Wok

Zutaten: 1 Karotte • 2 kleine Wirsingblätter • 1 kleine Stange Lauch • 2 EL Sesamöl • 3 EL Sojabohnenkeimlinge (frisch oder aus dem Glas) • 1 Blatt Nori-Algen • 1 gehäufter TL Tahin (Sesampaste) • 2 EL Sesamsaat • etwas Koriandergrün (Hinweis: Sojabohnenkeimlinge, Nori-Algen, Tahin und Sesamsaat erhalten Sie im Asia-Laden). Zubereitung: Karotte, Wirsingblätter und Lauch waschen und in sehr dünne Streifen schneiden. Sesamöl im Wok erhitzen und das Gemüse unter ständigem Rühren andünsten. Keimlinge und 2 EL Wasser dazugeben. Nori-Algen in dünne Streifen schneiden und mit dem Tahin, der Sesamsaat und dem Koriandergrün in den Wok geben. Alles gut durchmischen und abschmecken. Falls Ihnen die Mischung zu fad schmeckt, können Sie noch ein paar Nori-Algen-Streifen hinzugeben.

Montag

Morgens: Apfel-Nuss-Wintermüsli

Zutaten: 3 Äpfel • 2 EL Mandelblättchen • 2 Handvoll Walnüsse • 2 EL Chufas-Nüssli (Getreideflocken, Reformhaus) • 2 EL Sultaninen • 1 Mandarine oder Orange. Zubereitung: Die Äpfel schälen, halbieren, entkernen und mit einer Reibe zerkleinern. Mandelblättchen, Walnüsse, Chufas-Nüssli und Sultaninen untermischen. Die Mandarine oder Orange auspressen und den Saft über die Müslimischung geben – das sorgt für ein winterlich-fruchtiges Aroma.

Mittags: Feldsalat mit frischen Champignons

Zutaten: 250 g Feldsalat • 2 EL kalt gepresstes Sonnenblumenöl • Saft von 1/2 Zitrone • etwas Gomasio (Sesamsalz, Reformhaus) • Pfeffer • 2 kleine rote Zwiebeln • 6 kleinere Champignons • 1/2 Bund Gartenkresse oder Schnittlauch. Zubereitung: Feldsalat gründlich waschen und abtropfen lassen. Währenddessen das Dressing zubereiten. Dazu Öl und Zitronensaft verrühren, mit Sesamsalz und Pfeffer würzen. Die Zwiebeln abziehen und in sehr feine Würfel schneiden. Champignons säubern und in dünne Scheiben schneiden. Feldsalat, Zwiebeln und Champignons mischen. Dressing darauf verteilen. Mit etwas Gartenkresse oder klein gehacktem Schnittlauch bestreuen.

Extra-Tipp: Wer möchte, kann im Anschluss noch den Rest der Karottensuppe vom Vortag essen.

Abends: Fenchelsuppe

Zutaten: 2 Fenchelknollen • 3–4 Kartoffeln • 1 Schalotte • 1 EL Sonnenblumenöl • 1 Gemüsebrühwürfel • Salz • weißer Pfeffer • Muskat • Kurkuma • etwas Fenchelgrün. Zubereitung: Die Fenchelknollen waschen, die holzigen Stellen der äußeren Schale entfernen und jede Knolle in etwa 8 Teile schneiden. Kartoffeln waschen, schälen und in Scheiben schneiden. Die Schalotte schälen und klein schneiden. Das Sonnenblumenöl erhitzen und die Schalotte darin dünsten. Aus 1 l kochendem Wasser und dem Gemüsebrühwürfel eine Gemüsebrühe herstellen. Fenchel, Kartoffeln und die Hälfte der Gemüsebrühe zur gedünsteten Schalotte geben und auf mittlerer Stufe weiter erhitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen, etwas Muskat und Kurkuma unterrühren. Wenn das Gemüse gar ist, die Suppe vorsichtig mit einem Mixstab pürieren und so lange weiter Gemüsebrühe hinzugeben, bis die Suppe eine schöne cremige Konsistenz erreicht hat. Mit dem Fenchelgrün verziert servieren.

Dienstag

Morgens: Bananen-Orangen-Shake

Zutaten: 2 Orangen • 1 Banane • 1 TL Mandelmus oder die gleiche Menge gemahlene Mandeln. Zubereitung: Orangen auspressen. Die Banane im Mixer zerkleinern, das Mandelmus oder die Mandeln dazugeben und mit dem Saft der ausgepressten Orangen vermischen.

Mittags: Weißer Rettich-Salat

Zutaten: 1 mittelgroßer Rettich • 2 EL kalt gepresstes Sonnenblumenöl • Saft von 1/2 Zitrone • etwas Gomasio (Sesamsalz, Reformhaus) • Pfeffer • 1 Zwiebel. Zubereitung: Den Rettich schälen und klein raspeln. Für das Dressing Öl und Zitronensaft verrühren, mit Sesamsalz und Pfeffer würzen. Zwiebel schälen und in ganz feine Würfel schneiden. Unter das Dressing rühren. Rettichraspel mit dem Dressing vermischen.

Extra-Tipp: Wer mag, isst im Anschluss den Rest der Suppe vom Vorabend.

Abends: Süßkartoffel mit Lauch und Butterrübchen

Zutaten: 1 große Süßkartoffel • 1 Butterrübe • 2 große Stangen Lauch • einige Stängel Petersilie • 2 EL Sonnenblumenöl • 1/2 Gemüsebrühwürfel • Kräutersalz • Pfeffer. Zubereitung: Die Süßkartoffel und die Butterrübe schälen und in kleine Würfel schneiden. Lauch waschen, Wurzeln und trockene Enden abschneiden, den Rest in dünne Streifen schneiden. Die Petersilie waschen und zerkleinern. Die Lauchstreifen in einer Pfanne kurz in Öl andünsten und mit etwas Wasser ablöschen. Gemüsebrühwürfel darin auflösen und umrühren. Süßkartoffel- und Butterrübenwürfel dazugeben und alles etwa 10–12 Minuten garen. Gegen Ende der Garzeit die Petersilie dazugeben und mit etwas Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.

Mittwoch

Morgens: Apfel-Nuss-Wintermüsli

Zutaten: 3 Äpfel • 2 EL Mandelblättchen • 2 Handvoll Walnüsse • 2 EL Chufas-Nüssli (Getreideflocken, Reformhaus) • 2 EL Sultaninen • 1 Mandarine oder Orange. Zubereitung: Die Äpfel schälen, halbieren, entkernen und mit einer Reibe zerkleinern. Mandelblättchen, Walnüsse, Chufas-Nüssli und Sultaninen untermischen. Die Mandarine oder Orange auspressen und den Saft über die Müslimischung geben – das sorgt für ein winterlich-fruchtiges Aroma. Extra-Tipp: Sie können das Müsli auch mit 2 reifen Bananen anstelle der Äpfel anrichten. Und wer das Auspressen der Früchte zu umständlich findet, kann alternativ auch Fruchtsaft verwenden. Besonders lecker: naturtrüber Apfelsaft.

Mittags: Spinat-Salat mit frischen Steinchampignons

Zutaten: 4 Handvoll junge (kleine) Spinatblätter • 10–12 frische Steinchampignons • 1 Kohlrabi • 1 Schalotte • 1/2 Bund Schnittlauch • 2 EL kalt gepresstes Distelöl • Saft von 1/2 Zitrone • Kräutersalz • weißer Pfeffer. Zubereitung: Spinatblätter waschen, falls nötig, die Stiele etwas abschneiden. Die Steinchampignons putzen und in hauchdünne Scheiben schneiden – am besten mit einem Trüffelhobel. Für das Dressing den Kohlrabi schälen und fein raspeln. Schalotte abziehen. Schalotte und Schnittlauch fein hacken und mit den Kohlrabiraspeln vermengen. Das Öl mit dem Zitronensaft verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Kohlrabimischung dazugeben. Dressing unter die Spinatblätter mischen. Steinchampignons locker darüber verteilen.

Extra-Tipp: Wer mag, trinkt anschließend eine große Tasse Gemüsebrühe.

Abends: Blumenkohlsuppe mit Kartoffeln und Karotten

Zutaten: 1 mittelgroßer Blumenkohl (Winterblumenkohl) • 2–3 mittlere Kartoffeln • 1 Karotte • 1 Zwiebel • 2 EL Sonnenblumenöl • Liebstöckel (Maggigewürz) • weißer Pfeffer • 1 EL Gomasio (Sesamsalz, Reformhaus) • 3/4 l Gemüsebrühe • etwas frische Petersilie. Zubereitung: Den Blumenkohl putzen, waschen und etwas zerkleinern. Kartoffeln und Karotte schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel abziehen, klein schneiden und in dem Öl glasig dünsten. Mit Liebstöckel, Pfeffer und Sesamsalz würzen. Gemüsebrühe erhitzen, alle Zutaten hineingeben. Etwa 20 Minuten kochen lassen, mit einem Mixstab pürieren.

Donnerstag

Morgens: Mandelmus-Bratapfel

Zutaten: 2 Äpfel • 3 TL Mandelmus. Zubereitung: Die Äpfel waschen und mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse entfernen. Das Mandelmus in die ausgestochene Apfelmitte geben und das Ganze knapp 20 Minuten bei 160 Grad im nicht vorgeheizten Backofen garen. Bratäpfel sind eine gute Alternative für alle, die rohes Obst nicht gut vertragen.

Mittags: Rote-Bete-Salat mit Sonnenblumenkernen

Zutaten: 1 mittelgroße Rote Bete • 1 mittelgroßes Navets-Rübchen (Teltower Rübchen) • 1 kleines Bund Petersilie • 1 kleine Schalotte • 2 EL Sonnenblumenöl • Saft von 1/2 Zitrone • Salz • weißer Pfeffer • 2 EL Sonnenblumenkerne. Zubereitung: Die Rote Bete und das Rübchen schälen und mittelfein raspeln. Petersilie waschen, sehr fein hacken. Die Schalotte schälen und in kleine Würfel schneiden. Öl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer verrühren. Petersilie und Schalotte untermengen. Dressing auf der Roten Bete und den Rübchen verteilen. Sonnenblumenkerne darüberstreuen.

Abends: Selleriesuppe mit schwarzem Trüffel

Zutaten: 1 mittlere Sellerieknolle • 2 große Kartoffeln • 750 ml Gemüsebrühe • Kräutersalz • 1/2 frische schwarze Trüffel. Zubereitung: Die Sellerieknolle und die Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden. Die Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Die Sellerie- und Kartoffelwürfel in der Gemüsebrühe bissfest garen (etwa 10–15 Minuten). Alles mit dem Mixstab pürieren. Falls die Suppe zu dickflüssig ist, kann man noch etwas Wasser dazurühren. Zum Schluss mit Kräutersalz abschmecken. Die Trüffel schälen, mit einer Trüffelreibe zu hauchdünnen Scheiben verarbeiten und über die Suppe streuen.

Basenfasten: Alternativ-Rezepte

Sie können die basischen Gerichte übrigens ohne Weiteres auch mal tauschen. Sie wünschen sich mehr Abwechslung beim Basenfasten?Dann probieren Sie doch mal diese 3 Rezepte für mittags und abends aus.

Basenfasten-Rezept: Italienisches Frühlingsgemüse

Zutaten: 1 Bund junge Karotten • 2 EL Olivenöl • 1 Tasse Gemüsebrühe • 1 Staude Sellerie mit Blättern • Salz • weißer Pfeffer • Majoran • Oregano. Zubereitung: Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Im Olivenöl andünsten, würzen. 1 Tasse Gemüsebrühe dazugeben und ein paar Minuten dünsten, bis die Karotten „al dente“ sind. Sellerie waschen, holzige Fasern abschälen. In dünne Scheiben schneiden und in der Gemüsebrühe garen, bis auch sie „al dente“ sind. Mit Salz und Pfeffer und den Kräutern würzen. Sellerieblätter waschen, klein schneiden und untermischen.

Basenfasten-Rezept: Mangold-Pfanne mit Maronen

Zutaten: 1 mittelgroßer Mangold • 1 kleine Frühlingszwiebel • 2 EL Sesamöl • Kräutersalz • gemahlener Koriander • weißer Pfeffer • etwa 5 vorgekochte Maronen (gibt es in vielen Supermärkten und Bio-Märkten zu kaufen). Zubereitung: Den Mangoldstrunk entfernen, die Blätter waschen und in Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebel waschen, die Wurzeln entfernen und die Zwiebel klein schneiden. Mangoldblätter und Frühlingszwiebel in Sesamöl kurz andünsten und mit etwas Wasser ablöschen. Mit Kräutersalz, Koriander und Pfeffer abschmecken. Die Maronen in dünne Scheiben schneiden und gegen Ende der Garzeit zum Mangold geben.

Basenfasten-Rezept: Postelein-Salat

Zutaten: 200 g Postelein (auch bekannt als Portulak) • 1 kleine rote Zwiebel • 6–8 Radieschen • 2 EL kalt gepresstes Distelöl • Saft von 1/2 Zitrone • weißer Pfeffer • Kräutersalz • 1 Kohlrabi • 1/2 Bund Schnittlauch. Zubereitung: Die Posteleinblätter waschen und gut abtropfen lassen. Die Zwiebel schälen und klein hacken. Die Radieschen waschen und in dünne Scheiben schneiden. Alles vermischen. Für das Dressing Distelöl und Zitronensaft, Pfeffer und Salz verrühren. Kohlrabi schälen, fein raspeln. Schnittlauch fein hacken und mit den Kohlrabiraspeln vermengen. Mit dem Dressing vermengen, über den Salat geben.

Im Video: Die wichtigsten Tipps rund ums Fasten

Bastenfasten: So wirkt und funktioniert die Basen-Kur
Den Körper entlasten, genussvoll essen und auch noch ein paar Pfunde verlieren. Das gelingt mit dem neuen Basenfasten.
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