22. November 2021
5 Lebensmittel, die Sie bei Neurodermitis meiden sollten

5 Lebensmittel, die Sie bei Neurodermitis meiden sollten

Wussten Sie, dass die falsche Ernährung einen Neurodermitis-Schub auslösen kann? Wir verraten, welche Lebensmittel Sie bei Neurodermitis besser vermeiden sollten.

Rote, juckende Stellen auf der Haut, Ekzeme und Ausschläge – die Autoimmunerkrankung Neurodermitis ist eine Belastung für jeden Betroffenen. Zwar lässt sich die chronische Erkrankung nicht vollkommen heilen, mit der richtigen Ernährung jedoch lassen sich die Symptome zumindest ein wenig lindern.

So wirkt sich die Ernährung auf Neurodermitis aus

Ein häufiger Trigger für Neurodermits-Schübe: Die falsche Ernährung! So sollten Betroffene grundsätzlich Lebensmittel meiden, gegen die eine Unverträglichkeit vorliegt. Oft kann nämlich ein Wechselspiel von Allergien und dem Auftreten von Neurodermitis beobachtet werden.

Um zusätzliche Trigger von Neurodermitis-Schüben zu bestimmen, empfiehlt sich außerdem eine sogenannte Auslassdiät. Hierbei sollten Sie einige Tage möglichst nur verträgliche Lebensmittel essen. Ihr Hautbild dürfte sich nun verbessern. Schritt für Schritt integrieren Sie dann auch wieder Lebensmittel, die als nicht ganz so verträglich gelten. Mithilfe eines Ernährungstagebuchs können Sie nun herausfinden, auf welche Lebensmittel Ihre Haut reagiert.

Diese Lebensmittel sollten Sie bei Neurodermitis meiden

Die richtige Ernährung bei Neurodermitis muss natürlich immer auf den einzelnen Betroffenen abgestimmt werden. Bestimmte Lebensmittel stehen aber im Verdacht, Neurodermitis-Schübe besonders häufig zu triggern. Welche das sind, lesen Sie hier:

1. Scharfe Kräuter und Gewürze, wie zum Beispiel Pfeffer, Curry und Chili: Scharfes Essen kann schon bei der Zubereitung die Haut schädigen – schließlich können Chilischote & Co. Nervenrezeptoren reizen, die eigentlich auf Hitze und Schmerzen reagieren. Die Folge: Die Blutgefäße weiten sich und ein brennendes Gefühl entsteht. Auch im Körper wird durch scharfes Essen eine Stressreaktion ausgelöst, die zu Entzündungen führen kann.

2. Weißmehl: Statt zu Brot und Brötchen aus Weißmehl zu greifen, sollten Sie lieber auf Lebensmittel aus Hafer, Dinkel oder Buchweizen setzen. Diese werden von Neurodermitis-Betroffenen in der Regel besser vertragen. Weißmehlprodukte hingegen gelten als entzündungsfördernd.

3. Sojaprodukte: Sojaprodukte stehen ebenfalls im Verdacht, Neurodermitis zu verschlimmern. Gleiches gilt für einige Milchprodukte wie zum Beispiel langgereiften Käse. Fermentierte Milchprodukte können Sie (falls verträglich) in Maßen genießen.

4. Schweinefleisch: Auch Schweinefleisch wird von Neurodermitis-Patienten nicht gut vertragen. Dieses enthält Arachidonsäure, die ebenfalls entzündliche Prozesse im Körper fördern kann.

5. Wein: Alkohol im Allgemeinen steigert die Durchblutung der Haut – und damit auch den Juckreiz. Wein zählt zudem zu den histaminreichen Lebensmitteln, welche die Symptome bei Neurodermitis oftmals verstärken.

Weitere Informationen zu Neurodermitis finden Sie hier sowie auf der Instagram-Seite von "Leben mit Neurodermitis". 

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