13. Januar 2021
3 überraschende Anzeichen dafür, dass Sie zu viel sitzen

3 überraschende Anzeichen dafür, dass Sie zu viel sitzen

Wir sitzen den ganzen Tag: Bei der Arbeit, im Auto, in den öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Essen… Dabei ist zu viel Sitzen richtig gesundheitsschädlich! Wir verraten Ihnen, ab wann es zu viel ist und welche überraschenden Anzeichen verraten, dass Sie häufiger mal aufstehen sollten.

Unser Alltag ist viel von Sitzen geprägt. Überall bieten sich Sitzmöglichkeiten, die wir dem Stehen vorziehen. Auch der Job wird häufig am Schreibtisch erledigt – allein das macht einen Großteil unseres Tages aus. Es ist also gar nicht so leicht, weniger zu sitzen. Dennoch sollten wir uns unbedingt darum bemühen, denn zu häufiges Sitzen kann unseren Körper richtig krank machen.

So lange sollten wir maximal sitzen

Experten empfehlen, maximal 60 Minuten am Stück zu sitzen. Wer also normalerweise 9 Stunden täglich am Schreibtisch sitzt, sollte jede Stunde eine kurze Pause einlegen. Hier reichen schon drei bis sechs Minuten, in denen Sie aufstehen und sich kurz bewegen. Ein Gang in die Küche, zum Mülleimer, zum Drucker – besser noch die Wäsche aufhängen, falls Sie von Zuhause aus arbeiten, oder ähnliche kleine Dinge erledigen.

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3 überraschende Anzeichen, an denen Sie merken, dass Sie zu viel sitzen

Klar – wir sitzen alle viel. Vermutlich seit der Pandemie mit Regelungen wie Home Office und dem aktuellen Lockdown noch mehr, als sonst. Doch ab wann wird es wirklich ernst? Wir verraten Ihnen 3 Anzeichen, die zeigen, dass unser Sitzverhalten ungesund ist.

1. Häufige Müdigkeit

Müdigkeit ist ein schwammiges Symptom, das das Ergebnis vieler Dinge sein kann. Zum Beispiel Stress, psychischer Belastung, schlechter Ernährung oder auch Hormonstörungen. Jedoch kann auch zu viel Sitzen zu einer ständigen Ermüdung führen. Denn der Bewegungsmangel lässt unseren Körper schlapp werden. Was hilft? Drei Mal pro Woche für 20 Minuten körperliche Betätigung!

2. Schlechte Stimmung

Hätten Sie eine miese Laune mit zu langem Sitzen in Verbindung gebracht? Vermutlich nicht direkt – bei genauerem Hinsehen macht es jedoch Sinn. Studien haben ergeben, dass Menschen, die viel sitzen, ein niedrigeres psychisches Wohlbefinden haben. Ebenfalls erwiesen: Wenig Bewegung erhöht die Wahrscheinlichkeit, an Depressionen zu erkranken. Körperliche Betätigung setzt nämlich im Gehirn das sogenannte Glückshormon Serotonin frei. Deshalb – aufstehen und bewegen! Ganz besonders, wenn Sie sich schlecht und unmotiviert fühlen.

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3. Vergesslichkeit

Wie eine Studie ergeben hat, schwächt zu langes Sitzen den Teil des Gehirns, der für unser Gedächtnis zuständig ist. Deshalb ist körperliche Betätigung zum Beispiel auch im Alter und bei Demenz ein wichtiger Bestandteil. Geist und Körper bilden hier eine Einheit! Sorgen Sie also dafür, dass Sie sich ausreichend bewegen, wenn Sie bemerken, dass Sie in letzter Zeit häufig Dinge vergessen. Schon kleine körperliche Aktivitäten machen einen Unterschied!

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