Psychologie: 5 Tipps, um sich besser durchzusetzen

Psychologie: 5 Tipps, um sich besser durchzusetzen

Sich durchzusetzen ist nicht immer einfach. Doch bei der Arbeit, in der Familie oder auch in einer Partnerschaft ist das manchmal nötig. Wir verraten Ihnen, mit welchen Tipps das besser klappt.

5 Tipps für ein besseres Durchsetzungsvermögen

Manchen Leuten ist es in die Wiege gelegt: Sie setzen ihren Willen erfolgreich durch, ohne sich große Mühe zu geben. Konfliktscheuen und harmoniebedürftigen Menschen fällt das jedoch häufig schwerer. Wir verraten Ihnen, mit welchen Tipps Sie das in Zukunft besser hinbekommen.

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1. Keinen Konjunktiv verwenden

Besonders harmoniebedürftige Menschen sind sehr darauf bedacht, bei ihren Formulierungen niemanden auf den Schlips zu treten. Doch manchmal ist es eben nötig, die Interessen anderer hintenanstehen zu lassen. Wer sich selbst durchsetzen möchte, sollte auf Formulierungen wie „Ich hätte, ich würde gerne, ich könnte, eigentlich…“ verzichten. Diese lassen Sie angreifbar und wenig überzeugend wirken. Der Konjunktiv suggeriert nämlich sofort Unsicherheit. Formulieren Sie Ihre Wünsche klar, präzise und in einem deutlichen Ton.

2. Nein sagen

Wer seine eigenen Interessen durchsetzen möchte, muss im Zuge dessen auch lernen, nein zu anderen zu sagen. Wer immer ja sagt, um anderen einen Gefallen zu tun und die Erwartungen des Umfelds zu erfüllen, lässt eigenen Wünsche folglich auf der Strecke. Setzen Sie klare Grenzen und sagen Sie nein zu Dingen, die für Sie nicht infrage kommen.

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3. Verständnis zeigen

Auch, wenn es im ersten Moment verwirrend klingt: Aber Menschen, die sich durchsetzen können, sind in der Regel keine Tyrannen, die ohne Rücksicht auf Verluste ihren Willen durchsetzen. Vielmehr argumentieren sie sachlich, sodass auch andere Personen ihren Standpunkt verstehen und nachvollziehen können. Dazu gehört auch, Verständnis für verschiedene Meinungen zu zeigen. Hören Sie sich andere Personen an und finden Sie gegebenenfalls Kompromisse oder überzeugen Sie Ihr Gegenüber mit sachlichen Argumenten.

4. Körpersprache

Unsere Körpersprache sagt mehr, als tausend Worte. Sind wir ängstlich, nervös oder unsicher, verrät sie, wie wir uns fühlen – selbst wenn wir uns einen tollen Text zurechtgelegt haben. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, was Sie ausstrahlen. Vermeiden Sie verschränkte Hände, Arme oder Beine. Senken Sie nicht den Blick, sondern halten Sie einen natürlichen Blickkontakt zu allen Personen, mit denen Sie sprechen. Schultern gerade, Kinn hoch. Ein unverkrampftes leichtes Lächeln sowie eine feste Stimme signalisieren Stärke.

5. Realistisch sein

Ob im Job, in der Beziehung oder im Familienleben: Wer sich durchsetzen möchte, sollte erreichbare Ziele anstreben. Wer unrealistische Erwartungen durchdrücken will, wird nicht nur Probleme damit haben, andere zu überzeugen, sondern früher oder später auch unter dem Scheitern der Idee leiden. Machbare, sinnvolle und nachvollziehbare Vorhaben sind logisch zu argumentieren und besser zu erreichen – was Ihrem Umfeld zeigt, dass Sie Erfolg haben können und die Bereitschaft erhöht, beim nächsten Mal wieder auf Ihre Meinung zu hören.

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