Frühlingsblumen: Die schönsten Pflanzen im Frühjahr

Frühlingsblumen: Die schönsten Pflanzen im Frühjahr

Wenn es so langsam wärmer wird, freuen wir uns wieder auf die bunte Vielfalt im Beet. Sehen Sie in unserer Bildergalerie, welche Blumen im Frühjahr blühen und erfahren Sie die wichtigsten Infos zur Pflege der Pflanze.

Blumenbeet mit Frühblühern
© Felix Mittermeier on Pexels
Welche Frühblüher unseren Garten wieder mit Farbe füllen, sehen Sie hier.

Die fünf schönsten Frühlingsblumen im Überblick

Die dunklen Tage werden kürzer, die Temperaturen steigen langsam wieder und unsere Lust auf den Frühling ist geweckt. Zwischen den kahlen Bäumen erwacht auch die Landschaft wieder aus dem Winterschlaf: Zarte, grüne Blätter zeigen sich langsam wieder und die ersten bunten Blüten sprießen aus dem Boden. Welche beliebten Blumen im Frühling blühen und auch in Ihrem Beet keinesfalls fehlen sollten, erfahren Sie hier.

  1. Schneeglöckchen
  2. Krokus
  3. Tulpen
  4. Primeln
  5. Narzissen

Erfahren Sie hier, welche Pflanzen Sie schon Anfang des Jahres säen können >>

Wissenswertes zu den fünf wichtigsten Frühlingsblumen

Scrollen Sie sich durch unsere Bildergalerie und erfahren Sie mehr Details zur Pflege der fünf schönsten Frühlingsblumen.

1. Schneeglöckchen

Schneeglöckchen auf Rasen
© Ralphs Fotos on Pixabay
Schneeglöckchen sind hübsch, aber giftig.

Sie sind eine der ersten: Schneeglöckchen beginnen sogar schon zu blühen, wenn der Schnee noch den Boden bedeckt. Von Dezember bis Mai zeigen die zarten Pflänzchen ihre schönen, weißen Blüten. In der kalten Winterzeit ist diese Pflanze der freudige Hoffnungsschimmer auf den bald nahenden Frühling.

Einpflanzen: Standort, Boden und Setzzeit

Die etwa einen Zentimeter große Zwiebel sollte im Frühherbst gepflanzt werden und kann gerne in Gruppen eingesetzt werden – das ergibt später einen tollen Blütenteppich. Halten Sie aber jeweils einen Abstand von etwa 15 Zentimeter dazwischen. Die Pflanztiefe sollte zwischen fünf und acht Zentimetern betragen. Wählen Sie einen halbschattigen bis sonnigen Standort mit humusreichem, lockerem Boden.

Pflege und Dünger

Das Düngen der Schneeglöckchen ist nicht nur überflüssig, sondern kann sogar das Austreiben der Blüte behindern. Lassen Sie den Frühblüher daher einfach wachsen. Nach der Blüte reagieren Schneeglöckchen empfindlich auf Bodenarbeit, weshalb Sie um die Zwiebeln bis Ende Mai einen großen Bogen machen sollten.

2. Krokus

Krokusse im Frühling
© Pixabay
Krokusse machen sich toll in Grüppchen.

Jetzt kommt Farbe ins Spiel! Von Februar bis April erfreuen uns die bunten Krokusse mit ihren Blüten, die lila, blau, weiß oder gelb leuchten. Das Schwertliliengewächs gehört zum Frühling unbedingt in unsere Beete und ist außerdem eine wichtige Nahrungsquelle für Hummeln und Bienen.

Einpflanzen: Standort, Boden und Setzzeit

Vor allem in großer Menge erfreuen uns die Krokusse später als buntes Blumenmeer. Das Schwertliliengewächs ist ebenfalls eine Zwiebelpflanze und sollte daher idealerweise im Spätsommer oder Frühherbst gepflanzt werden. Die Zwiebeln sind nur etwa ein Zentimeter groß, weshalb sie nur etwa sechs Zentimeter tief in den Boden gesetzt werden müssen. Achten Sie auf einen Abstand zwischen fünf und zehn Zentimetern zwischen den einzelnen Blumen. Der Boden sollte nährstoffreich und durchlässig sein, der Standort sonnig.

Pflege und Dünger

Gedüngt werden müssen Krokusse nicht. Die Zwiebeln sollten allerdings nach der Blüte eine Ruhezeit bekommen – entfernen Sie daher alte Blätter und abgestorbene Teile nicht. So kommen sie im nächsten Jahr problemlos wieder.

3. Tulpen

Zweifarbige Tulpen
© Pixabay on Pexels
Tulpen kommen in den schönsten Farben und Farbkombinationen daher.

Besonders beliebt im Frühling ist dieser Klassiker: die Tulpe! Die kelchartige Blume mit dem stabilen Stiel macht im Garten eine hinreißende Figur und ist auch im Blumenstrauß zum Verschenken beliebt. Das Liliengewächs kommt in über 5.000 verschiedenen Sorten daher – von ein- bis mehrfarbig.

Einpflanzen: Standort, Boden und Setzzeit

Es handelt sich um eine Zwiebelpflanze, die bereits im Herbst eingepflanzt werden sollte, damit sie von März bis Mai prächtig blüht. Die Tiefe zum Setzen sollte dabei das zwei- bis dreifache der Zwiebel betragen. Wählen Sie dafür einen sonnigen Standort mit gut durchlässigem, trockenem Boden.

Pflege und Dünger

Eine extra Düngung ist bei Tulpen nicht notwendig, was sie pflegeleicht macht. Nach der Blüte können Sie den Blütenstängel entfernen, Laub sollte jedoch liegen bleiben, damit die Zwiebel seine Ruheperiode bekommt.
Gegen Schädlinge wie Wühlmäuse helfen Pflanzenkörbe, die mit der Zwiebel zusammen eingesetzt werden. So kann diese nicht angenagt werden.

4. Primeln

Pinke Primeln
© Julia Filirovska/Pexels
Primeln gedeihen sowohl im Garten, als auch in Blumentöpfen.

Primeln sind mit ihren klassisch geformten Blüten, die sich auf der Pflanze nur so türmen, ein wunderhübscher Anblick in unserem Garten. Die Primel gehört zu den ersten Frühlingsblumen des Jahres und erstrahlt in verschiedenen, satten Farben. Die Pflanze ist äußerst leicht selbst gesät und leicht zu pflegen.

Einpflanzen: Standort, Boden und Setzzeit

Schon ab Februar bis hin in den Spätsommer erfreuen uns die hübschen Blüten der Primel. Eingepflanzt werden sollte die Primel draußen erst ab März, wenn der Boden nicht mehr gefroren ist. Winterharte, mehrjährige Sorten sind zum Beispiel die Kissen-, Orchideen- oder Kugelprimel. Wählen Sie als Standort einen halbschattigen Ort ohne direkte Sonne in lockerem und feuchten Boden.

Pflege und Dünger

Befeuchten Sie den Boden mit kalkfreiem Wasser, bei hohen Temperaturen im Sommer eignet sich auch das Ansprühen der Blumen. Vermeiden Sie aber unbedingt Staunässe! Während der Blütezeit sollten Sie Ihre Primeln alle zwei Wochen mit phosphorreichem Dünger versorgen.

5. Narzissen

Narzissen im Frühling
© Anton Darius on Unsplash
Die bekannteste Narzissenart ist die Osterglocke.

Sie gehört zum Frühling und zum Osterfest: die Narzisse! Die gelb leuchtende Blüte ist dank ihrer glockenähnlichen Form, die von weiteren Blütenblättern umgeben wird, schnell zu erkennen. Die beliebte Blume erfreut uns sowohl im Garten als auch im Blumentopf gern mit ihrem Anblick.

Einpflanzen: Standort, Boden und Setzzeit

Bei der Narzisse (Narcissus pseudonarcissus) handelt es sich ebenfalls um eine Zwiebelpflanze. Sie gilt als besonders leicht anzubauen. Sind die richtigen Bedingungen erfüllt, kehrt die Blüte Jahr für Jahr wieder. Pflanzen Sie die Zwiebel im September oder Oktober, damit sie zwischen Februar und Mai kräftig blüht. Die Sitztiefe sollte das Dreifache der Zwiebel betragen.

Pflege und Dünger

Schneiden Sie gern den verblühten Pflanzenkopf ab, um der Zwiebel Kraft zu sparen. Die Blätter lassen Sie lieber noch dran, denn aus diesen zieht sich die Zwiebel noch Energie. Außerdem sollten Sie Dünger auf die Erde verteilen, um der Zwiebel genug Power für das nächste Blütejahr zu geben.

Im Februar stecken schon langsam die ersten Blüten Ihre Köpfe nach draußen und bringen wieder Farbe in unseren Garten. Neben den Klassikern wie Krokus, Narzisse...
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