3. Februar 2021
Medizinische OP-Maske: Daran erkennen Sie seriöse Masken

Medizinische OP-Maske: Daran erkennen Sie seriöse Produkte

Seit der verschärften Maskenpflicht sind in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften nur noch medizinische Masken zugelassen. Neben FFP2-Masken dürfen weiterhin auch die medizinischen OP-Masken getragen werden. Doch wie unterscheidet man reguläre Einwegmasken von dem Medizinprodukt? Wir verraten, woran Sie seriöse OP-Masken erkennen können.

Die medizinische Gesichtsmaske, in der Umgangssprache auch als OP-Maske bezeichnet, ist weiterhin in öffentlichen Bereichen zugelassen. Ihre Schutzleistung ist zwar geringer als die der stark filternden FFP2-Masken, jedoch stärker als die der regulären Alltagsmasken – und vor allem deutlich preiswerter.

OP-Masken: Das sind ihre Eigenschaften

Bei OP-Masken, auch Mund-Nasenschutz oder Mundschutz genannt, handelt es sich um Medizinprodukte. Dementsprechend unterliegen sie gewissen Anforderungen, zum Beispiel in Bezug auf ihre Filterleistung.

Normalerweise werden OP-Masken im Klinikalltag oder in Arztpraxen verwendet. Ihre Aufgabe ist es vorrangig, zu verhindern, dass (infektiöse) Tröpfchen aus dem Mund des Arztes in die Wunde von Patienten gelangen. Medizinische Gesichtsmasken sind nämlich vor allem auf den Fremdschutz, weniger auf den Eigenschutz ausgelegt.

Sie bestehen aus speziellen Kunststoffen und mehreren Lagen. Dadurch ist ihre Schutzleistung deutlich besser als die der regulären Stoffmasken. Ein Nasenbügel sorgt dafür, dass die Maske so eng wie möglich am Gesicht anliegt und so wenig Luft wie möglich durchlässt. Einen Filter, wie bei FFP2-Masken, der auch Aerosole abfängt, gibt es jedoch nicht.

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Medizinische Gesichtsmaske – woran erkennt man seriöse Produkte?

OP-Masken unterscheiden sich in ihrem Aussehen von Stoffmasken oder FFP2-Masken. Sie sind häufig von außen hellblau, grünlich oder weiß, während sie von innen weiß sind. An der Außenseite ist ein Faltenwurf erkennbar, die Maske lässt sich dadurch von Nase bis zum Kinn ziehen. Jedoch sind nicht alle Masken, die dieser Optik entsprechen, auch seriös und überprüft! Wie also eine echte medizinische Gesichtsmaske erkennen?

Da es sich bei den medizinischen Gesichtsmasken um ein Medizinprodukt handelt, gelten für die Herstellung und den Vertrieb klar definierte Regeln. An Medizinprodukte werden, im Gegensatz zu Alltagsmasken, höhere Ansprüche gestellt, die der europäischen Norm EN 14683:2019-10 genügen müssen. Dies wird in einem Nachweisverfahren überprüft, welches vom Hersteller mit einem CE-Kennzeichen auf dem Produkt kenntlich gemacht wird. Überprüfen Sie die Verpackung vor dem Kauf auf das Zeichen!

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Verwendung von OP-Masken: Darauf sollten Sie achten

Um die optimale Schutzleistung zu erreichen, achten Sie beim Tragen auf folgende Dinge: Die medizinischen Gesichtsmasken sind als Einwegprodukt hergestellt. Tragen Sie die OP-Maske deshalb nie länger als einen Tag. Entsorgen Sie die Maske anschließend im Restmüll. Wird die Maske mehrere Stunden getragen, sollte sie, sobald sie durchfeuchtet ist, gewechselt werden.

Halten Sie trotzdem unbedingt die geltenden AHA+L Regeln ein: Abstand zu Mitmenschen halten, auf Hygiene achten, Alltagsmaske tragen und Lüften. Regelmäßiges, gründliches Händewaschen und Kontaktreduzierungen sind weiterhin unumgänglich.

Im Video sehen Sie noch einmal die Unterschiede zwischen FFP2- und OP-Maske im Überblick:

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