Haarpflege im Winter - Tipps und Tricks

Haarpflege im Winter

Trockene und spröde Haare, die zu Spliss neigen? Gerade in der kalten Jahreszeit braucht das Haar besonders viel Pflege. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihr Haar bei Kälte schützen können und worauf Sie bei der Haarpflege im Winter besonders achten sollten.

Schöne Haare im Winter - So pflegen und schützen Sie Ihr Haar im Winter
© Thinkstock
Haarpflege im Winter

Haarpflege im Winter


Mildes Shampoo

Die Heizungsluft entzieht den Haaren Feuchtigkeit, sie werden mit der Zeit trocken. Benutzen Sie deshalb ein Shampoo mit milden Inhaltsstoffen und einem niedrigen PH-Wert und Shampoos die mit Öl angereichert sind oder ein Befeuchtungsmittel wie z.B. Panthenol beinhaltet. Um eine weitere Austrocknung des Haares zu vermeiden, achten Sie bei der Verwendung dieser Produkte darauf, dass dieses in erster Linie auf der Kopfhaut einmassiert wird, da sich besonders in diesem Bereich abgestorbene Hautschuppen, Talg und Schweiß ablagern.

Haare mit Mineralwasser ausspülen

feines-haar-volumen.jpg
© iStockphoto/Thinkstock
Haarpflege: Mehr zum Thema Haarpflege finden Sie hier: 


- Volumenpuder für die Haare
- Farbauffrischende Haarpflege 
- Natürliche Haarpflege
Im Winter werden die Haare schnell durch die Kälte stumpf und verlieren ihren Glanz. Darum sollten Sie ihre Haare nach dem Einschäumen ganz einfach mit einem Liter stillem Mineralwasser spülen. Mineralwasser enthält im Gegensatz zum Leitungswasser keinen Kalk der die Haare stumpf macht. Das ist genau das Richtige für Ihr pflegebedürftiges Haar.

Lauwarmes Wasser

Durch das Waschen der Haare mit zu heißem Wasser, wird die Schuppenschicht der Haare geöffnet und dem Haar wird Fett entzogen. Dadurch verliert das Haar schnell seinen Glanz. Waschen Sie im Winter Ihre Haare deshalb besser nur mit lauwarmen Wasser, um diesen Effekt zu vermeiden. Das gilt auch für den Trocknungsprozess. Lassen Sie Ihr Haar gut bei mittlerer Föhnhitze trocknen, dies schont die Haarpracht.

Bananen-Olivenöl-Haarkur

Wenn ihre Haare trocken und spröde sind, hilft eins richtig gut- eine Bananen-Olivenöl-Haarkur. Zerdrücken Sie dafür eine Banane und geben einen Teelöffel Olivenöl dazu. Olivenöl hat einen hohen Fettanteil und schützt die Haare vor dem Austrocknen. Verteilen Sie die Masse im Haar und lassen Sie die Kur ca. zehn Minuten einwirken. Danach kräftig ausspülen und schon wirkt ihr Haar lebendiger.

Haarkuren richtig einwirken lassen

Wenn Sie Ihre Haare während der Einwirkzeit der Haarkur in ein feuchtwarmes Handtuch einwickeln, wird die Wirkung der Haarkur erhöht. Die Wirkstoffe dringen durch die Wärme tiefer in die Haare ein und können diese so besser pflegen. Verwenden Sie außerdem ein Leave-In-Spray für das Haar, welches es mit zusätzlicher Feuchtigkeit versorgt. Verzichten Sie auf das Glätten mit einem Eisen und lassen das Haar in seiner ursprünglichen Form.

Haare seltener nass machen

Im Winter sollten Sie ihr Haus nicht mit Nassen oder angefeuchteten Haare verlassen. Die Haare frieren dadurch ein und können brechen. Geht im Winter also wirklich nur nach draußen wenn eure Haare vollständig trocken sind. Außerdem muss das Haar im Winter viel seltener mit Shampoo gewaschen werden.

Bei der ganzen Pflege für die Haare vergessen Sie nicht auch die Haut im Winter gut zu pflegen. Zu den Pflegetipps geht es hier entlang>>

Frau bürstet sich das Haar - Wir lösen alle Haarmythen auf
© Thinkstock
Haarpflege im Winter

Die richtige Haarpflege


Die Haare Trockenrubbeln ist ein No-Go

Rubbeln Sie niemals ihre Haare trocken, ansonsten wird die empfindliche Schuppenschicht aufgerauht und die Haare werden stumpf. Drücken Sie die Längen stattdessen besser sanft mit einem weichen Handtuch aus.

Vor dem Föhnen bitte nicht kämmen

Viele Frauen machen den Fehler und kämmen ihre Haare schon bevor diese überhaupt trocken sind. Das ist allerdings falsch. Durch das Kämmen der nassen Haare werden diese stark strapaziert. Besser ist es also, die Haare vor dem ersten Kämmen trocken zu föhnen.

Haare richtig föhnen

Fönen sollten Sie in der Regel so selten wie möglich. Wenn doch sollten Sie darauf achten, das Haar nie zu heiß zu föhnen, einen Abstand von ca. 20cm zwischen Fön und Haar einzuhalten, sowie vorher unbedingt ein Hitzeschutzspray auftragen, vor allem vor dem Verwenden von Glätteisen und Lockenstab. Ansonsten trocknet die Kopfhaut schnell aus, die Haare verlieren an Feuchtigkeit und werden schneller spröde.

Trockene Spitzen

Die empfindlichen Haarspitzen gehen durch das ständige Reiben am Wollpulli und am Schal schnell kaputt. Reiben Sie Ihre Spitzen daher regelmäßig mit etwas Olivenöl ein und lassen Sie diese öfter beim Friseur nachschneiden. Dadurch wirken die Spitzen weniger struppig und wieder deutlich gesünder.

Elektrisierende Haare

Da die Haare im Winter unter trockener Raumluft und Kälte leiden stehen sie Ihnen oft buchstäblich zu Berge. Dagegen helfen Conditioner oder ein Leave-in-Spray mit feuchtigkeitsspendenden Substanzen wie Sheabutter, Glycerin, Panthenol oder Seiden-Proteinen. Außerdem kann auch ein sogenannter Ionen-Föhn durch ein spezielles Elektrofeld die Aufladung des Haars im Vorfeld verhindern. Eine Bürste mit Goldauflage hilft ebenfalls. Wichtig: Kämmen oder bürsten Sie Ihr Haar nicht sofort, wenn Sie von der Kälte in einen warmen Raum kommen.

Hilfe gegen plattes Haar

Mützen sind im Winter nicht nur trendy, sie wärmen außerdem den Kopf. Doch leider lassen Sie den Ansatz schnell platt wirken. Um dem vorzubeugen, verwenden Sie zum Waschen und Pflegen eine Serie, die extra für feines Haar konzipiert wurde. Für zusätzlich lang anhaltenden Stand am Ansatz sorgen Produkte wie Schaumfestiger oder auch Styling-Sprays. Diese kräftigen das einzelne Haar und lassen den gesamten Schopf so voluminöser aussehen. Diese Produkte gehören ausschließlich dahin, wo das Haar Volumen braucht. Also am Ansatz und nicht den Spitzen.

Haarbruch vorbeugen

Gerade Wollmützen und Schals im Winter sind für unsere Haare nicht gut geeignet. Durch die ständige Reibung auf unserem Kopf brechen die Haare leichter. Da man im Winter aber nicht unbedingt auf Mützen verzichten möchte dem Haar aber trotzdem etwas gutes tun möchte sollte man unter der Mütze ein Satin oder Seidentuch tragen. Das schützt perfekt vor der Kälte und vor der Wolle.

Oh nein, eigentlich hatten wir uns so auf den Friseurbesuch gefreut - doch anstelle einer hellblonden strahlenden Mähne haben wir nun einen fiesen Gelbstich in...
Weiterlesen
Lade weitere Inhalte ...