Psychologie: 3 Gedanken, mit denen sich nicht mehr minderwertig fühlen

3 Gedanken, die Ihnen helfen, wenn Sie sich mal minderwertig fühlen

Die meisten von uns plagen sich hin und wieder mit Selbstzweifeln. Wichtig ist nur, dass wir aus dieser negativen Gedankenspirale wieder rausfinden. Diese drei Gedanken könnten dabei helfen.

Schlechten Tag erwischt? Dieses Gefühl kennen wir alle von Zeit zu Zeit! Die ehemalige Kommilitonin verdient ein vielfacher mehr als Sie, die beste Freundin wuppt Kind und Karriere quasi im Schlaf und Ihre Kollegin wird von jedem gemocht, sobald sie einen Raum betritt. Was einen an vielen Tagen gar nicht stört, führt an anderen dazu, dass man sich schlicht minderwertig fühlt. Warum bin ich nicht gut genug? Keine Sorge, solche Gedanken sind völlig normal! Damit dieses Gefühl aber nicht zum Dauergast in Ihrem Kopf wird, geben wir Ihnen drei Alternativ-Gedanken an die Hand, die helfen, die Negativspirale in eine neue Richtung zu lenken. 

1. Ich bin nicht perfekt – na und?

Perfekt ist langweilig. Klingt abgedroschen, ist aber so. Niemand geht ohne Fehler durch Leben, manche legen nur größeren Wert darauf, dass es die Außenwelt nicht mitbekommt. Schade eigentlich, denn vor allem diese Fehler sind es, die uns zu besseren – und interessanteren! – Menschen machen. Sie machen uns nahbarer und damit sympathischer und helfen noch dazu anderen, den Druck aus ihrem eigenen Leben zu nehmen. Deswegen tief durchatmen, Fehler akzeptieren, aus ihnen lernen und sich bewusst machen, dass kleine Macken einfach nur perfekt umperfekt sind.

2. Ich bin nicht mein Besitz!

Die einen lässt das völlig kalt, Sie aber nicht? Die beste Freundin hat sich schon wieder die neueste Designer-Bag geleistet, die Kollegin fährt ein Auto, das Ihr Jahresgehalt weit überschreitet und am liebsten würden Sie Ihrer Wohnung ein Interior-Update verpassen, aber das ist finanziell einfach nicht drin ... Wir verstehen, dass das frustrierend sein kann, aber sind Taschen, Autos und schicke Möbel am Ende wirklich die Dinge, auf die es in Ihrem Leben ankommt? Fragen Sie Ihre Familie und Freunde, was Sie an Ihnen schätzen – wetten, Sie hören Dinge wie, dass Sie eine gute Trösterin sind, dass Sie jede Runde mit Ihrem Charme und Witz bereichern oder dass Sie das Herz am rechten Fleck haben, weil Sie immer für jeden da sind? Kurz: Sie sind gut genug, ganz gleich, was Sie besitzen.

3. Ich bin meine beste Freundin

Was tun Sie, wenn Ihre beste Freundin vor Ihrer Tür steht und dringend jemanden zum Quatschen braucht, weil sie sich nutzlos, minderwertig und nicht liebenswürdig fühlt? Was raten Sie ihr? Sicher haben Sie ein paar tröstende Worte parat, die Ihrer besten Freundin schnell das Gefühl zurückgeben „Hey, du bist toll, so wie du bist!“. Wenn auch Sie sich in dieser Gedankenspirale befinden, tun Sie sich selbst was Gutes und seien für sich diese Freundin. Sagen Sie sich, dass Sie toll sind und gebraucht werden. Wenn Ihnen das nicht so leicht fällt, fragen Sie Ihr Umfeld, was sie an Ihnen schätzen und schreiben es sich auf. Wenn Sie diesen Zuspruch das nächste Mal brauchen, haben Sie ihn direkt parat. 

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