Psychologie: 2 Fragen entscheiden, ob wir jemanden mögen

Psychologie: 2 Fragen entscheiden, ob wir jemanden mögen

Ob wir unser Gegenüber sympathisch finden, oder nicht, beschließen wir innerhalb von kürzester Zeit – ganz unterbewusst. Das ist den meisten wohl bereits bekannt. Doch worauf basiert unsere Entscheidung eigentlich? Wir verraten Ihnen, anhand von welchen zwei Fragen wir tatsächlich entscheiden, ob wir jemanden mögen.

Diese zwei Fragen entscheiden, ob wir jemanden mögen

Manchmal können wir es gar nicht so recht erklären – aber nicht jeden, den wir treffen und kennenlernen, finden wir sympathisch. Die Gründe dafür können sehr offensichtlich sein, etwa weil die Person unhöflich, abwertend oder abweisend ist. Doch in anderen Fällen ist es sogar für uns selbst unerklärlich, warum wir jemandem gegenüber ein schlechtes Bauchgefühl haben. Hat uns die Person höflich begrüßt, keine blöden Kommentare gegeben und sich nicht anderweitig daneben benommen, haben wir schließlich keinen Grund, unser Gegenüber mit Skepsis zu betrachten – oder doch? Wir verraten Ihnen, welche zwei Fragen darüber entscheiden, ob wir jemanden mögen.

Auch interessant: Ob er der Richtige ist, zeigen diese 5 Fragen >>

Im Video: Daran merkt man, ob man verliebt ist

Sympathie basiert auf Vertrauen und Respekt

Harvard-Professorin Amy Cuddy verrät in ihrem Buch Presence, dass wir uns unterbewusst zwei Fragen stellen, wenn wir jemand neuem gegenüberstehen. Auf Basis dieser Fragen stufen wir dann unsere Sympathie für die andere Person ein. Die beiden Fragen lauten:

1. Kann ich dieser Person vertrauen?
2. Kann ich diese Person respektieren?

Unsere Sympathie für die andere Person ist also von der Antwort auf diese beiden Fragen abhängig. Innerhalb von Sekunden beurteilen wir, ob unser Gegenüber Wärme ausstrahlt und wir ein angemessenes, soziales Verhalten erwarten können – wie Vertrauen – sowie deren intellektuelle Kompetenz. Beschließen wir, dass die andere Person sowohl vertrauenswürdig als auch kompetent wirkt, werden wir höchstwahrscheinlich gut miteinander zurechtkommen.

Auch spannend: Diese 15 Fragen sorgen laut Wissenschaft dafür, dass er sich verliebt >>

Vertrauen ist die wichtigste Eigenschaft für Sympathie

Für unser Überleben ist es essenziell, ob wir jemandem vertrauen können. Deshalb scannen wir diese Eigenschaft unterbewusst immer zuerst ab – ganz egal, ob im beruflichen oder privaten Umfeld. Deshalb übertrumpft die Antwort auf die erste Frage sogar unsere Kompetenz. Diese wird vor allem relevant, wenn wir bereits eine Vertrauensbasis aufgebaut haben. Das gilt besonders im Beruflichen. Cuddy erklärt:

Nur eine warme, vertrauenswürdige Person, die auch stark und kompetent ist, wird bewundert. Allerdings muss dafür zuerst die Vertrauensbasis geschaffen sein. Denn nur dann wird die Stärke zu etwas Positivem und nicht zu einer Bedrohung.

Buch-Tipp: Sie möchten tiefer in das Thema Psychologie eintauchen? Am 13. Oktober erscheint das neue Buch der Bestseller-Autorin Stefanie Stahl. "Wer wir sind: Wie wir wahrnehmen, fühlen und lieben" hier vorbestellen>>

Ob Freunde, Partner oder Familie – nicht alle Menschen in unserem Umfeld tun uns immer nur gut. Doch was ist normal und ab wann wird es toxisch? Anhand der...
Weiterlesen
Lade weitere Inhalte ...