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15. März 2021
Glück in der Liebe? Aber bitte mit eigener Altersvorsorge

Glück in der Liebe? Aber bitte mit eigener Altersvorsorge

Mit der großen Liebe geht es zu Beginn erst einmal auf Wolke sieben. Von dort aus wird die gemeinsame Zukunft geplant. Oft sieht sie ganz klassisch aus: Hochzeit, Karriere, Haus und Kinder. Doch was ist, wenn das Glück in die Jahre kommt und eine Trennung die Folge ist? Oft stehen Frauen dann in Sachen Altersversorgung schlecht da. Hier erfahren Sie, warum es so wichtig ist, rechtzeitig zu planen.

Mann und Frau auf dem Boden
© Pixabay/StockSnap

Finanzielle Unabhängigkeit bewahren

Wirkliche Emanzipation innerhalb einer Beziehung gibt es nur mit finanzieller Unabhängigkeit. Frauen, die von ihrem Partner finanziell abhängig sind, sind in ihrer individuellen Entscheidungsfreiheit häufig eingeschränkt. Auch eine Trennung ist in diesem Fall deutlich schwerer. Und was, wenn der Ehepartner plötzlich verstirbt? Wenn nur noch die Witwenrente bleibt, kann es finanziell schnell eng werden. Deshalb sollten Frauen gerade ihre Altersvorsorge unbedingt in die eigene Hand nehmen. 

Privat fürs Alter vorsorgen    

Ist am Ende des Monats noch Geld übrig, sollten Sie es in die private Altersvorsorge fließen lassen. Gerade Frauen, die sich lange Zeit um Haushalt und Kinder gekümmert und wenig in den Rententopf eingezahlt haben, erhalten später eine schmale gesetzliche Rente. Doch welche Art der Vorsorge ist die richtige?
 
Sicher ist: Einfach nur Geld auf das Sparkonto zu legen, reicht heute nicht mehr aus. Stattdessen sollten Sie so früh wie möglich über eine gute Geldanlage nachdenken. So langweilig dieses Thema auch klingen mag. Möglich ist zum Beispiel eine Investition in Immobilien oder Aktienfonds. Auch eine staatlich geförderte Rürup- oder Riester-Rente kann sinnvoll sein. 
 
Den Überblick über alle Möglichkeiten zu behalten und die richtige Entscheidung zu treffen, ist nicht leicht. Beratung ist daher wichtig. Die gibt es beispielsweise von unabhängigen Finanzberatungen speziell für Frauen. Aber auch die Berater der Hausbank oder von Finanzdienstleistern wie der DVAG, der Postbank oder der tecis Finanzdienstleistungen AG können Licht ins Dunkel bringen. Oft haben die Berater ihr Büro buchstäblich um die Ecke. In Zeiten von Corona kann auch eine Videoberatung möglich sein. Tecis-Finanzberater aus allen Regionen finden sich beispielsweise auf diesem Portal

Arbeitskraft und Risiken versichern      

Vor allem Frauen mit Kindern sollten sich finanziell absichern. Was passiert, wenn Sie oder Ihr Partner durch Krankheit oder Unfall nicht mehr arbeiten können? Mit einer privaten Risikolebens-, Berufsunfähigkeits- oder Unfallversicherung lässt sich der Verdienstausfall auffangen. 

Wichtig: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist umso günstiger, je früher sie abgeschlossen wird. Vor jedem Vertragsabschluss gilt jedoch: Das Kleingedruckte genau studieren! Oder im Zweifelsfall ebenfalls einen Berater hinzuziehen.

Teure Kredite erst abbezahlen

Bevor Sie Ihr Geld ansparen, sollten Sie möglichst alle Schulden tilgen. Der Grund: Kredite kosten oft mehr als das, was sich mit dem Ersparten an Zinsen erwirtschaften lässt. Deshalb ist es sinnvoll, Dispo- oder Konsumkredite zügig abzustottern. 

Geld für unverhoffte Ausgaben zurücklegen 

Es ist klug, zumindest einen Teil seines Geldes nicht mittel- oder langfristig anzulegen, sondern auf einem Tagesgeldkonto zu parken. Mit diesem Puffer sind Sie auf plötzlich anfallende Ausgaben für eine neue Spülmaschine oder eine Autoreparatur vorbereitet und müssen nicht den teuren Dispo in Anspruch nehmen.
 

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