Blumenbeet gestalten: So können Sie Samenbomben selber machen

Blumenbeet gestalten: So können Sie Samenbomben selber machen

Ganz egal ob als kleines, nachhaltiges Geschenk – oder auch um sich selbst und der Umwelt eine Freude zu machen: Wir wissen, wie man Samenbomben ganz einfach selber machen kann.

Mit Samenbomben lassen sich brachliegende Flächen im öffentlichen Raum, die ansonsten nur schwer zugänglich sind, nahezu im Vorbeigehen begrünen. Einfach werfen – und am gewünschten Ziel sprießen nur wenig später bunte Blumen. Das erfreut nicht nur unser Auge, sondern hilft vor allem auch Insekten wie Bienen wertvolle Nahrung zu finden.

Samenbomben für den eigenen Garten

Ursprünglich stammt der Begriff "Seed Bombs" aus dem Guerilla Gardening. Mittlerweile erfreut sich der Trend aber auch hierzulande immer größerer Beliebtheit. Denn nicht nur Verkehrsinseln oder Grünstreifen lassen sich so herrlich bepflanzen – auch für den eigenen Garten eignen sich die Samenbomben. Sie helfen uns dabei, bienenfreundliche Orte zu schaffen, ein hübsches Blumenbeet zu gestalten oder auch Balkonkübel schnell und einfach zu bepflanzen.

So können Sie Samenbomben selber machen

Warum kaufen, wenn man Samenbomben auch selber machen kann. Denn das geht tatsächlich kinderleicht – und benötigt nicht mehr als drei Zutaten.

Zutaten für Samenbomben

  • 200 Gramm Tonerde (zum Beispiel Heilerde)
  • 200 Gramm Blumenerde
  • 1 Handvoll Blumensamen

So funktioniert es

Zunächst die Blumenerde sieben und sie anschließend mit der Tonerde und den Blumensamen vermischen. Nun ein paar Tropfen Wasser dazu geben. Durchkneten und kleine Kugeln daraus formen. Die Kugeln gut trocknen lassen und zwischendurch wenden. Nach drei Tagen sollten die Saatbomben vollständig getrocknet sein.

Welche Samen kann man für Samenbomben verwenden

Am besten verwendet man für selbst gemachte Samenbomben heimisches Saatgut. Beliebt sind vor allem Blumen wie Kamille, Lavendel, Mohn, Ringelblume oder Kornblume. Aber auch fertige Wildblumenmischungen oder Gartenkräutersamen können für die Samenbomben verwendet werden.

Samenbomben werfen und einpflanzen

Doch wie wirft man Samenbomben eigentlich richtig? Zunächst wählt man einen geeigneten Platz für das Saatgut. Das kann ein Topf oder Blumenbeet, aber eben auch die freie Natur sein. Wirft man die Samenkugeln auf offenen Boden, der etwas Sonne abbekommt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Saatgut keimt, natürlich höher. Auch sollte man den richtigen Zeitpunkt abwarten. Am besten wirft man Samenbomben im Frühjahr – und wenn in den folgenden Tagen Regen angesagt ist. Sollen die Samenbomben für einen Topf verwendet werden, genügt es, die Kugel einfach auf die Erde zu legen.

Der Geheimtipp unter Hobbygärtnern? Steinmehl – ein kraftvolles Naturprodukt, das gleich aus mehreren Gründen in keinem Garten fehlen sollte.
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