Maskenplicht Diese Fehler sollten Sie beim Tragen einer Maske vermeiden

In allen Bundesländern gibt es nun die Maskenpflicht. Beim Tragen von Stoffmasken gilt es jedoch, ein paar wichtige Dinge zu beachten. Wir erklären Ihnen, welche Fehler man beim Verwenden der Masken unbedingt vermeiden sollte.

Maskenpflicht: Bunte Stoffmasken Diese Fehler sollten Sie beim Tragen einer Maske vermeiden © iStock

Medizinische und zertifizierte Atemschutzmasken, wie FFP-3-Masken, sind immer noch Mangelware und sollten auch weiterhin Krankenhaus-Personal, in der Pflege und in Arztpraxen vorbehalten sein. Daher nähen sich viele Menschen aufgrund der Maskenpflicht in Corona-Zeiten eine Stoffmaske selbst oder kaufen sich eine. Wichtig: Eine Behelfsmaske aus Stoff ist keine zertifizierte Atemschutzmaske und bietet ihren Trägern nur einen geringen Schutz. Weiterhin ist es oberstes Gebot, dass wir alle die geltenden Hygienemaßnahmen einhalten, uns gründlich die Hände waschen, daheim bleiben und Abstand voneinander halten. 

Diese 4 Fehler sollten Sie beim Tragen einer Maske vermeiden
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1. Nach dem Tragen einfach abnehmen
Bitte auf keinen Fall die Maske nach Gebrauch einfach abnehmen. Waschen Sie sich immer zuerst die Hände, bevor Sie die Behelfsmaske herunternehmen. Beim Abnehmen darauf achten, dass Sie nur die Bänder berühren und nicht die Maske selbst. Danach sollte man sich erneut die Hände waschen. Auch schon vor dem Anziehen einer Maske heißt es übrigens: Händewaschen nicht vergessen. Außerdem darf dann deren Innenseite nicht berührt werden.

2. Die Maske mehrmals verwenden
Die Mund-Nasenmaske sollte nicht mehrmals hintereinander benutzt werden. Sie muss nach jedem Tragen gewaschen werden - und zwar bei mindestens 60 bis 90 Grad.

3. Eine feuchte Maske tragen
Ein durchfeuchteter Stoff bietet Bakterien und Viren einen optimalen Nährboden. Daher gilt, am besten immer eine Ersatzmaske dabei haben. Ist der Stoff feucht, sollte die Maske umgehend gewechselt werden. 

4. Die Maske sitzt zu locker oder wird falsch getragen
Ein zu locker sitzender Mundschutz führt zunächst einmal dazu, dass man sich ins Gesicht fasst, um diesen zurechtzurücken. Das sollten wir aber unter keinen Umständen tun. Binden Sie die Maske von Anfang an möglichst straff um, sodass sie so lückenlos wie möglich mit dem Gesicht abschließt. Damit möglichst wenig Tröpfchen nach außen gelangen, muss die Maske sowohl den Mund als auch die Nase bedecken und über das Kinn gehen. 



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Datum: 29.04.2020
Autor: Ilka-Marie Hagenbücher
 

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