12. November 2021
Daran erkennen Sie einen Vitamin-D-Mangel im Winter

Daran erkennen Sie einen Vitamin-D-Mangel im Winter

In der kalten Jahreszeit leiden wir häufig unter einem Vitamin-D-Mangel. An welchen Symptomen man diesen erkennen kann, verraten wir hier.

Vitamin D ist ein echter Allrounder unter den fettlöslichen Vitaminen. Im Körper übernimmt es hormonähnliche Funktionen und fördert so zum Beispiel die Mineralisierung und den Aufbau unserer Knochen. Auch zur normalen Funktion von Muskulatur und Immunsystem trägt Vitamin D maßgeblich bei. Bewusst wird uns die Bedeutung des Vitamins allerdings meist erst dann, wenn wir zu wenig davon bekommen. Im Winter ist dies besonders häufig der Fall.

Nicht ohne Grund wird Vitamin D auch als Sonnenvitamin bezeichnet –denn um Vitamin D bilden zu können, benötigt unser Körper Tageslicht. Zwar kann Vitamin D auch in einzelnen Lebensmitteln enthalten sein, es wird aber in erster Linie vom Körper selbst gebildet, sofern er genug Sonnenlicht erhält. Da wir im Winter jedoch nur selten die Gelegenheit haben, Sonne zu tanken, ist ein Mangel an Vitamin D in dieser Jahreszeit keine Seltenheit.

Lesen Sie hier, welche Lebensmittel besonders viel Vitamin D enthalten >>

An diesen Symptomen erkennen Sie einen Vitamin-D-Mangel

Da ein Mangel an Vitamin D schwerwiegende Folgen mit sich bringen kann, sollten Sie bei entsprechenden Symptomen stets einen Arzt konsultieren. Welche Symptome auf einen Vitamin-D-Mangel hindeuten können, verraten wir hier.

1. Geschwächtes Immunsystem

Das wohl typischste Symptom eines Vitamin-D-Mangels ist ein geschwächtes Immunsystem. Schließlich spielt Vitamin D eine zentrale Rolle im Immunsystem, da es die Produktion von körpereigenen Abwehrstoffen anregt. Auch wirkt Vitamin D antientzündlich und sorgt dafür, dass Krankheitserreger besser bekämpft werden können. Liegt ein Vitamin-D-Mangel vor, können diese Funktionen stark eingeschränkt sein. Das Immunsystem ist somit deutlich geschwächt und Sie sind anfälliger für Infekte und andere Erkrankungen.

2. Depressive Verstimmungen

Leiden Sie manchmal am sogenannten Winterblues? Auch an diesem ist oft ein Vitamin-D-Mangel schuld. Vitamin D kann nämlich nicht nur bei schlechter Laune, sondern auch bei depressiven Verstimmungen helfen. Haben Sie besonders in der kalten Jahreszeit unter Stimmungsschwankungen zu kämpfen, wird wahrscheinlich ein Vitamin-D-Mangel der Auslöser dafür sein.

3. Muskelschwäche

Ebenfalls typisch bei Vitamin-D-Mangel: Eine verminderte Leistungsfähigkeit, die sich besonders bei Sport, aber auch im Alltag bemerkbar machen kann. Fehlt es dem Körper an Vitamin D, reduziert sich die Spannung und Einsatzbereitschaft Ihrer Muskulatur. Bei älteren Menschen ist dies besonders kritisch, da es hierdurch vermehrt zu Stürzen und Brüchen kommen kann. Doch auch bei Jüngeren können regelmäßige Leistungseinbußen auf einen Vitamin-D-Mangel hindeuten. Merken Sie beim Sport, dass Sie weniger Leistung bringen können als gewohnt, sollten Sie das Gespräch mit Ihrem Hausarzt suchen.

4. Haarausfall

Sie verlieren in letzter Zeit deutlich mehr Haare, als sonst? Hinter diesem Phänomen kann sich der Hinweis auf einen Vitamin-D-Mangel verstecken. Das Vitamin wird im Körper unter anderem für den reibungslosen Vorgang zur Bildung unserer Haare benötigt – fehlt dieses über einen längeren Zeitraum, kann das zu Haarausfall führen. Lassen Sie sich bei Verdacht von Ihrem Hausarzt daraufhin testen.

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