12. Februar 2021
Die Ostergeschichte

Die Ostergeschichte: Alle Fakten zum Fest

Warum feiern wir eigentlich Ostern? Wir klären über die Ostergeschichte auf und welche Bedeutung die einzelnen Feiertage im christlichen Glauben haben.

Ostereier werden gesucht und genascht, es wird gemeinsam gegessen und verschiedene Bräuche werden gepflegt. Ostern ist jedoch im eigentlichen Sinne das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Es ist das erste und gleichzeitig auch das wichtigste unter den christlichen Festen im Kirchenjahr. Trotz des leckeren Essens, der vielen Schoko-Ostereier und dem schönen Brauch vom Osterhasen sollte man den eigentlichen Grund des Osterfestes nicht aus den Augen verlieren.

Aschermittwoch – Die Vorbereitung beginnt

Die 40-tägige Vorbereitungszeit auf Ostern beginnt am Aschermittwoch. Mit diesem Tag wird die Bußezeit eingeläutet. Viele Menschen verzichten in dieser Zeit auf lasterhafte Angewohnheiten und läuten die Fastenzeit zu Ostern ein. Häufig wird bis zum Samstag vor der Auferstehung auf Süßigkeiten, Alkohol oder Fleisch verzichtet. Die 40 Tage der Passionszeit haben Ihren Ursprung in der Fastenzeit Jesu nach der Taufe im Jordan.

Palmsonntag: Beginn der Karwoche

Eine Woche vor Ostersonntag, am Palmsonntag, beginnt die Karwoche. „Kar“ bedeutet im althochdeutschen „Trauer“ und „klagen“. An diesem Tag zog Jesus in Jerusalem ein und das Volk ebnete ihm den Weg. Es wedelte mit Palmwedeln und legte diese vor ihm auf die Straße, die er beschritt.

Gründonnerstag

Am Tag vor seiner Kreuzigung nahm Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl ein. Der Gründonnerstag symbolisiert für die Christen das Abschiednehmen von Jesus und das Bitten um die Vergebung aller Schuld.

Karfreitag

Der Freitag vor Ostern ist der „Kummer-Tag“, denn am Karfreitag wurde Jesu Christi aufgrund eines Petrus Verrates gekreuzigt. Für die Christen ist dieser Tag ein stiller Feiertag und zugleich auch der höchste.

Karsamstag

Am Karsamstag endet nicht nur die Fastenzeit, sondern die heilige Karwoche erreicht in der Nacht von Samstag auf Sonntag auch ihren Höhepunkt. In dieser Nacht war Jesu Leiden überwunden. Es beginnt die Osterzeit, die bis Pfingstsonntag (50 Tage später) andauert. Das Osterfeuer am Samstagabend ist ein Brauch, der alle bösen Geister vertreiben soll.

Welche religiöse Bedeutung hat der Ostersonntag in der Ostergeschichte?

Am Ostersonntag wird die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Dieser Tag der Freude gibt den Menschen Hoffnung. Das soll an diesem bedeutsamen christlichen Feiertag gefeiert werden. Die Ostereiersuche ist in Deutschland nur eine Tradition, die seit mehreren Jahrzehnten durchgeführt wird.

Ostermontag

Auch am Ostermontag wird noch freudig im Namen der Auferstehung weiter gefeiert. An diesem Tag sind drei Jünger Jesu nach Emmaus aufgebrochen. Auf dem Weg begegnete ihnen ein Mann, der sich den anderen Männern anschloss. In Emmaus laden die Jünger den Unbekannten zum Essen ein. Als dieser das Brot bricht, erkennen sie den auferstandenen Jesus Christus. Sie laufen zurück nach Jerusalem, um allen diese freudige Nachricht der Wiederauferstehung zu verkünden.

Ostern hat sich zu einem Fest der Kirche und der Familie entwickelt. Traditionen fanden ihren Platz in der Gesellschaft. Die Kinder suchen zu Ostern Ostereier und die ganze Familie versammelt sich am Sonntag morgen zu einem großen Frühstück. Manche gehen in die Kirche, wo christliche Lieder gesungen werden, manche feiern im engsten Kreis der Familie. Ein Fest, das Freude macht.

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