Neue Diät Abnehmen mit der „Honig-Diät“: so funktioniert's

Kann man mit Honig wirklich abnehmen? Das verspricht zumindest Ernährungswissenschaftler und Pharmazeut Mike McInnes. Und so funktioniert die süße Diät ...

Abnehmen mit der Honig-Diät Abnehmen mit der „Honig-Diät“: so funktioniert's © Fotolia

So funktioniert die Honig-Diät

Mit der Honig-Methode sollen überflüssigen Pfunde in kürzester Zeit purzeln - das verspricht zumindest Ernährungswissenschaftler und Pharmazeut Mike McInnes in seinem Buch „Die Honig-Diät“. Mit nur zwei Esslöffeln Honig am Abend sollen wir wöchentlich 1,5 Kilogramm abzunehmen. In einem Monat wären das sechs Kilogramm Gewichtsverlust – so weit, so leicht? Nicht ganz, denn es bedarf schon etwas mehr Einsatz, um diese Ergebnisse zu erzielen.

Das Ernährungskonzept von Autor McInnes besteht aus zwei Phasen, in der eine Ernährungsumstellung erfolgen soll – bestimmte Verhaltsregeln konkretisieren dann das Wort „Diät": In der ersten Phase appelliert der schottische Ernährungswissenschaftler an eine bewusste und gesunde Ernährung. Man soll verstehen, dass eine gesunde Lebensweise etwas Grundsätzliches für ein schlankes und gesundes Leben ist.  

In beiden Phasen soll auf folgende Produkte verzichtet werden:

  • Fastfood
  • Lightprodukte
  • Softdrinks
  • Fertigprodukte

Stattdessen sollen frische und natürliche Lebensmittel auf den Tisch kommen. UND: Man soll Zucker durch Honig ersetzen!

Am Abend kommt ein Schlaftrunk zum Einsatz: Dazu geben Sie ein bis zwei Eßlöffel Honig in warmes Wasser oder Tee. Der abendliche Honigtrunk gilt ebenfalls für beide Phasen.

In der zweiten Phase verzichtet man einen Tag auf Kohlenhydrathe. An den anderen Tagen stehen Vollkornprodukte statt Weißmehlprodukte, massenhaft Eiweiß und Obst in Maßen auf dem Programm.

Warum eignet sich ausgerechnet Honig für eine Diät? 

Es ist bekannt, dass Honig entzündungshemmend, antiseptisch und blutdrucksenkend wirkt. Zudem sollen die Zuckermoleküle über das Blut direkt zur Leber transportiert werden – die Fruktose wird dort herausgelöst, in Glukose umgewandelt und im Glykogenspeicher der Leber gelagert. Einfach gesagt sorgt dieser chemische Prozess im Körper dafür, dass der Blutzuckerspiegel niedrig bleibt und kein Insulin ausgeschüttet wird, was wiederum Fetteinlagungen zur Folge hat.

Dazu soll Honig Heißhunger verhindern, Herz und Leber schützen und gut für das Immunsystem sein. Und: Honig soll sich auch positiv auf unseren Schlaf auswirken. Zumindest das ist ein Versuch mit dem abendlichen Schlaftrunk wert.

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