Zoom, Skype & Co: Das können die Videochats im Vergleich

Zoom, Skype & Co: Das können die Videochats im Vergleich

Wer zur Coronazeit seine Liebsten sehen möchte, muss dafür meist auf Videotelefonie zurückgreifen. Zum Glück ermöglicht uns die Technik heutzutage tolle Gesprächserlebnisse, die schon fast an vis-à-vis Treffen herankommen. Von Skype bis Zoom: Wir verraten, welche Videochat-Programme es gibt und was sie können.

Videochat
© iStock
Zoom, Skype & Co: Das können die Videochats im Vergleich

Videotelefonie ist angesagter denn je, und zwar über alle Altersgruppen hinweg. Kein Wunder, denn die Vorteile liegen auf der Hand. Die einzigen Voraussetzungen sind ein Internetzugang (WLAN oder mobile Daten – Achtung hier nur vor hohem Verbrauch!) sowie ein Gerät mit Kamera (Smartphone, Computer, Tablet, Smart-TV…).
Mit dieser Ausstattung sind zahlreiche Videochat-Programme und Apps total unkompliziert nutzbar. Wir haben die gängigsten Videocall-Portale für Sie verglichen.

Videotelefonie: Die Portale und Apps im Vergleich

Skype

Der Klassiker Skype ist die am häufigsten verwendetste App für kostenlose Videotelefonie. Wer schon ein Microsoft-Konto hat, kann sich ganz einfach anmelden und loslegen. Für alle anderen: Ein kurzes Registrieren ermöglicht kostenloses Videochatten mit bis zu 25 Teilnehmern. Eignet sich also auch hervorragend für den Plausch mit der Freundesgruppe oder der Großfamilie.
Ob auf dem Smartphone, Computer, Tablet oder gar Smart-TV – Skype ist überall als App nutzbar. Auch schriftlich lässt sich nebenbei kommunizieren.

Vorteile: kostenlos, unkompliziert, weit verbreitet, Video-Gruppenchat möglich, am Computer und mobil nutzbar
Nachteil: Benutzerkonto anlegen

WhatsApp

Vielleicht kommt einem WhatsApp im Zusammenhang mit Videotelefonie gar nicht sofort in den Sinn. Denn die in Deutschland beliebte App wird hauptsächlich zum Kommunizieren von Text- und Sprachnachrichten genutzt. Dennoch lässt sich auch mit WhatsApp super videochatten. Wer die App bereits nutzt, muss hierfür nichts neu installieren oder downloaden. Der Klick auf die Videokamera macht es ganz einfach möglich. Ein Video-Gruppenchat ist allerdings noch nicht für alle User verfügbar.

Vorteile: weite Verbreitung, kostenlos, unkompliziert, bereits vorhandene Kontakte
Nachteile: (noch) kein Video-Gruppenchat verfügbar, nur mobil nutzbar

FaceTime

Beliebt ist ebenfalls die App FaceTime. Diese ist jedoch nur Apple-Usern vorbehalten, da sie nur auf Iphone, Ipad und Mac erhältlich ist. Hierfür muss dann jedoch kein Konto mehr angelegt werden, da die App meist schon vorinstalliert ist. Derzeit sind bei FaceTime jedoch noch keine Videokonferenzen möglich.

Vorteile: kein Installationsaufwand, kostenlos, unkompliziert, bereits vorhandene Kontakte, am Computer und mobil nutzbar
Nachteile: nur für Apple-User nutzbar, keine Video-Gruppenchats möglich

Houseparty

Schon von der Houseparty-App gehört? Sie erlebt seit Corona einen richtigen Aufschwung und ist in aller Munde. Wie der Name bereits nahelegt, ist diese App vor allem dafür gedacht, mit großen Gruppen virtuell zusammenzukommen. Statt einer echten Party gibt es also eine „Hausparty“!
Das Besondere dabei: Wie auch bei einer echten Fete müssen sich die Nutzer hier nicht zwingend kennen. Bei einem Video-Gruppenchat können auch Freunde von Freunden hinzukommen. Houseparty versteht sich eher als soziales Netzwerk, in dem es verschiedene Chatrooms gibt, in denen es dann Videokonferenzen gibt. Also – wer hat nächsten Samstagabend noch nichts vor?

Vorteile: kostenlos, innovativ, neue Kontakte knüpfen, Video-Gruppenchats möglich, am Computer und mobil nutzbar
Nachteil: weniger privat durch fremde Personen

Facebook Messenger

Der Facebook Messenger ähnelt hier der WhatsApp Funktion: Ursprünglich zum Chatten gedacht, lässt sich hier ebenfalls Videotelefonie nutzen. Um den Messenger zu nutzen, muss nicht zwingend ein Konto im sozialen Netzwerk bestehen – in diesem Fall ist allerdings die Einrichtung über eine Telefonnummer notwendig. Die Videotelefonie lässt sich übrigens sowohl über die App am Smartphone als auch im Browser am Computer nutzen.

Vorteile: vorhandene Kontakte über Facebook, kostenlos, unkompliziert, am Computer und mobil nutzbar
Nachteile: Einrichten der App mit vorhandenem Facebookkonto oder alternativ der Telefonnummer

Zoom

Der Anbieter Zoom versteht sich vor allem als ein Service für Webkonferenzen und Webinare. Hauptsächlich für den beruflichen Einsatz gedacht, können hier viele Teilnehmer an einer Videokonferenz teilnehmen, um zum Beispiel Seminare abzuhalten. Bis zu 100 Teilnehmern können in einem Meeting zusammenkommen.
Eine Besonderheit: Das Programm erkennt, wer gerade spricht, und stellt das Bild dieser Person in den Vordergrund. Auch das Teilen des eigenen Bildschirms ist möglich, um etwa anderen Teilnehmern etwas zu zeigen. Um den Dienst zu nutzen, muss der Gastgeber der Konferenz einen Account erstellen und eine Konferenz-ID erstellen, zu der die restlichen Teilnehmer eingeladen werden können. Aber Achtung: Nur 40 Minuten lang ist dieser Dienst für Privatpersonen pro Meeting kostenlos nutzbar. Außerdem ist Zoom in letzter Zeit häufiger wegen Datenschutzmängeln kritisiert worden.

Vorteile: Videokonferenzen mit vielen Teilnehmern möglich, an Computer und mobil nutzbar, unkompliziert, nur der Gastgeber braucht Account
Nachteile: Nur 40 Minuten lang kostenlos nutzbar, Datenschutz steht in der Kritik

Microsoft Teams

Microsoft Teams ist quasi die gebührenpflichtige Variante von Skype, die sich hauptsächlich an Unternehmen richtet (Nachfolger von Skype for Business). Dafür gibt es hier so gut wie alles: Chat, Besprechungsräume, Notizen, Anhänge, Datenaustausch, personalisierte Hintergründe… Spielereien und Gadgets, so weit das Auge reicht. Dafür muss man sich hier auch erst einmal zurechtfinden. Für Unternehmen im Home Office aber klar zu empfehlen. Auch die Datenverschlüsselung ist hier auf einem ganz anderen Level, als bei kostenlosen Varianten. Telefonkonferenzen können mit bis zu 250 Teilnehmern, Videokonferenzen mit bis zu 50 Teilnehmern durchgeführt werden.

Vorteile: viele Funktionen, guter Datenschutz, große Gruppenkonferenzen möglich, am Computer und mobil nutzbar
Nachteile: kostenpflichtig, unübersichtlicher

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