Darum stechen Mücken manche Menschen besonders gern

Darum stechen Mücken manche Menschen besonders gern

Wer kennt es? Man liegt im Zelt neben seinem Partner, sitzt beim Grillen neben den Freunden – und immer ist man derjenige, der von Mücken zerstochen wird. Während die anderen nicht einen Stich abkriegen! Wie kann das sein? Wir räumen auf mit Mythen über süßes Blut und erklären, warum Mücken manche Menschen besonders gerne stechen.

Darum stechen Mücken manche Menschen besonders gern
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Darum stechen Mücken manche Menschen besonders gern

Diese Personen werden besonders häufig von Mücken gestochen

Tatsächlich liegt es weder an Karma noch an süßem Blut, ob Mücken besonders oft zustechen. Dennoch ist der Eindruck, dass manche Menschen häufiger Opfer der Insektenstiche sind, berechtigt.

Grund dafür ist aber vielmehr der Geruch beziehungsweise die Ausatmung der betroffenen Person. Ein britisches Forschungsteam der London School of Hygiene and Tropical Medicine fand in einer Studie heraus, dass bestimmte Personengruppen von den Blutsaugern tatsächlich bevorzugt werden. Dabei fiel auf, dass vor allem Schwangere und korpulente Menschen häufiger gestochen werden.
Der Grund? Je größer eine Person ist, desto mehr Kohlenstoffdioxid atmet sie aus. Und genau das zieht die Mücken an! Des Weiteren gibt es Hinweise darauf, dass Frauen je nach Zyklusphase häufiger von Mücken angegriffen werden.

Mückenstiche: Die Gene sind schuld

Ein weiterer Versuch des britischen Forschungsteams lässt außerdem vermuten, dass die Gene etwas damit zutun haben, ob man ein Mückenmagnet ist, oder nicht. So fiel bei Untersuchungen mit Zwillingen auf, dass eineiige Paare gleich stark von den Insekten bevorzugt wurden, während es bei zweieiigen Zwillingen Unterschiede gab. Dies spricht für einen genetischen Zusammenhang.

Dennoch lassen sich die Gründe der Stechvorlieben von Mücken nicht allein auf Geruch und Genetik reduzieren. Auch unzählige andere Faktoren wie Wetter, Jahreszeit, das Geschlecht der Tiere, die Insektenart und vieles mehr kann eine Rolle spielen.

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Mücken abwehren mit diesen Gadgets

Allen Mückenmagneten bleibt nichts anderes übrig, als sich mit Insektenspray und Co. zu wappnen, um im Sommer nicht völlig zerstochen zu werden. Wir haben die besten Produkte zusammengesucht, die helfen, Mücken erfolgreich abzuwehren:

Anti-Mücken-Armbänder: Armbänder, die mit bestimmten pflanzlichen Ölen versetzt werden, sollen Mücken verscheuchen, bevor sie überhaupt zustechen. Zum Beispiel mit den Pflanzenextrakten Citronella, Eukalyptus oder Lavendel. Der Geruch hält die Insekten auf Abstand! Anti-Mücken-Armbänder gibt es zum Beispiel hier für etwa 7 Euro.

Klassisches Mückenspray: Insektenabwehrmittel zum Aufsprühen auf die Haut ist nach wie vor angesagt. Die Hautsprays sind effektiv und einfach anzuwenden. Bei richtiger Anwendung bieten die Mittel Schutz vor Insekten für bis zu 8 Stunden. Hier gibt es ein gut bewertetes Mückenspray für ca. 11 Euro.

Textilienspray: Im Gegensatz zum klassischen Insektenspray wird Textilienspray auf die Kleidung aufgetragen. Die Insektenabwehrmittel imprägnieren Klamotten und halten den Schutz bis zu vier Wochen aufrecht. Gute Produkte sind geruchlos, färben nicht ab und sind unbedenklich für alle Stoffarten. Hier finden Sie ein solches Textilienspray für etwa 14 Euro.

Nachtstecker: Wer im Bett liegt und nicht einschlafen kann, weil die Mücke am Ohr surrt, sollte zu einem Mückenstecker greifen. Dabei handelt es sich um ein kleines Gefäß, welches an einem Stecker an eine Steckdose angeschlossen wird. Die Flüssigkeit in dem Gefäß enthält einen Wirkstoff, der die Mücken fernhalten soll. Freigesetzt wird er durch die Wärme, die mithilfe der Steckdose produziert wird. Einen gut bewerteten Nachtstecker gibt es hier für etwa 5 Euro.

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