14. September 2020
Herbst: Gartenarbeit ab September

Gartenarbeit im September und Oktober: Was jetzt zu tun ist

Der Herbst ist meteorologisch da, auch wenn der Spätsommer uns durchaus noch mit warmen Tagen verwöhnt. Nun muss der Garten für die bevorstehende kalte Jahreszeit auf Vordermann gebracht werden. Wir sagen, welche Gartenarbeit im September zu erledigen ist.

Gartenarbeit im September und Oktober: Jetzt ist Pflanzzeit

Sträucher und Gehölze

Der September ist eine gute Zeit, um immergrüne Gehölze wie Buchsbaum, Kiefer oder Eibe zu pflanzen. Auch Sträucher wie  Berberitze, Pfingstrose oder Besenheide wollen jetzt in den Boden. Damit sie gut anwachsen, sollten sämtliche Gehölze in einem Behälter gut gewässert werden. Die Gartencenter sind jetzt voll mit tollen Angeboten und auch online können Sie sich Gehölze nach Hause liefern lassen wie beispielsweise diesen winterharten Eukalyptus.

Pflanzen

Auch im Winter muss keine Tristesse auf Terrasse oder Balkon herrschen, denn winterharte Chrysanthemen, Erika oder Astern begleiten uns als Kübelpflanzen durch die kalte Jahreszeit. Gleichzeitig ist es Zeit, Blumenzwiebeln in die Erde zu bringen wie Krokusse, Schneeglöckchen, Narzissen oder Tulpen – letztere kann man sogar noch bis in den November pflanzen. Diese Blumen strecken dann als Frühlingsboten im folgenden Jahr als erste ihre Köpfchen aus dem Boden.

Rasenpflege

Bevor der Rasen in den Winterschlaf geht, will er nochmal geschnitten, gepflegt und gedüngt werden, damit er uns im kommenden Jahr viel Freude macht. Der beste Tipp: Lassen Sie nach dem Mähen den Rasenschnitt einfach liegen, er gibt dem Boden auf natürliche Weise Nährstoffe zurück. Das nennt man auch Mulchen. Wenn der Rasen durch Hitze im Sommer stark gelitten hat, dann freut er sich aber eine Extraportion Nährstoffe. Gleichzeitig Unkraut vernichtet der Rasendünger von Wolf!

Erntezeit im September

Sie haben Obstbäume im Garten? Dann fahren wir jetzt die volle Ernte ein. Äpfel, Birnen und Feigen aber auch Hasel- und Walnüsse sowie Kürbis wollen uns nun mit ihrem Aroma in pikanten Speisen und süßen Kuchen verwöhnen. Aus Hagebutten können Sie wunderbar Marmelade machen – die schmeckt nicht nur fantastisch, Hagebutten enthalten auch sehr viel Vitamin C. Auch Holunderbeeren-Dolden sind für Konfitüre wie gemacht – roh darf man sie allerdings nicht essen, denn sie sind giftig, eingekocht verlieren sie aber ihr Gift. Auch sie sind gesund und enthalten reichlich Antioxidantien wie Flavonoide. Obst und Gemüse, das Sie nicht sofort verwerten, können Sie wunderbar einmachen oder im Backofen einkochen.

Laub entsorgen: Was ist erlaubt und was nicht?

Eine Frage, die im September und Oktober viele umtreibt: Wohin mit dem Laub? Denn schließlich kann die Blätterdecke, wenn sie liegen bleibt, Fäulnis verursachen. Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH sagt dazu:

"Das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen im Garten ist in den meisten Gemeinden verboten. Auch bei einer Entsorgung im nächsten Wald drohen Bußgelder, denn das kann zu einer Überdüngung der Böden und zur Verbreitung von Schadinsekten führen. Am besten ist das Herbstlaub in der Biotonne aufgehoben oder auf dem eigenen Komposthaufen. Einige Gartenbesitzer verteilen es auch auf ihren Beeten – als natürlichen Frostschutz und Dünger. Alternativ bieten viele Kommunen einen Abholdienst, der Laub in speziellen Säcken direkt vor der Haustür einsammelt. Die Säcke gibt meist die Gemeinde aus. Aber auch viele Wertstoffhöfe nehmen Laubabfälle an. Laub von kranken Bäumen sollte Gartenbesitzer immer zum Wertstoffhof bringen – es ist als Kompost oder Abdeckung für Beete nicht zu empfehlen."

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