Blumen trocknen: So gelingt der angesagte Deko-Trend

Blumen trocknen: So gelingt der angesagte Deko-Trend

Trockenblumen in allen möglichen Farben liegen absolut im Trend! Hier erfahren Sie, wie Sie Blumen selbst trocknen können und was Sie dabei beachten müssen.

Wir sehen sie gerade überall – Trockenblumen. Als Dekoration sind sie unschlagbar praktisch, da sie im Gegensatz zu ihren frischen Kollegen lange haltbar sind. Wer gerne selbst Blumen trocknen möchte, kann dies ganz einfach im eigenen Zuhause machen. Wir haben alles Wissenswerte zu den besten Blumenarten, zur Vorgehensweise, Pflege und den verschiedenen Techniken für Sie zusammengefasst. 

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Alle Tipps und Tricks fürs Blumen trocknen zusammengefasst 

Blumen trocknen: Welche Blumen eignen sich?

Wenn Sie Blumen trocknen möchten, bietet es sich an, auf bestimmte Sorten zu setzen, die während des Trockenvorgangs ihre Farbe behalten und auch noch danach schön aussehen. Hier finden Sie eine Auswahl der Blumen, die sich am besten zum selber trocknen eignen: 

  • Rosen
  • Schafgarbe
  • Lavendel
  • Strandflieder 
  • Hortensien
  • Heidekraut
  • Nelken
  • Strohblumen
  • Edeldistel

Strandflieder oder auch die Strohblume bleiben sogar farbecht. Unser Tipp: Leichte Gräser oder getrocknete Eukalyptus-Blätter lockern einen Trockenblumen-Strauß auf und können auch selbst getrocknet werden. 

Hier finden Sie weitere Blumen und Pflanzen, die sich zum trocknen eignen >> 

Blumen trocknen: Wie funktioniert es?

Am einfachsten lassen sich Blumen kopfüber trocknen. Hier erklären wir Ihnen, wie Sie Schritt für Schritt zu einem tollen Ergebnisse gelangen: 

  1. Als erstes entfernen Sie die Blätter von den Blumensträußen, die Sie trocknen möchten.
  2. Anschließend binden Sie die Blumen an einem Faden zusammen und hängen sie an einen dunklen, warmen und trockenen Ort. Wer einen trockenen Dachboden besitzt, kann die Blumen sehr gut dort aufhängen.
  3. Dann sollten Sie 2-4 Wochen warten, bis Sie die fertigen Trockenblumen abnehmen können.
  4. Zum Schluss mit Haarspray oder einem Versiegelungsspray einsprühen. Dies sorgt dafür, dass die Blüten nicht so schnell brechen und Sie länger etwas von Ihrem getrockneten Blumenstrauß haben. 

Unser Tipp: Blumen mit großen Blüten, wie die Pfingstrose, lieber einzeln trocknen und nicht in einem Strauß aufhängen.  

Blumen trocknen: Was muss bei der Pflege beachtet werden?

Nachdem Sie die Trockenblumen mit Haarspray fixiert haben, behalten diese ihre Farbe und ziehen außerdem weniger Staub an. Folgende Dinge sollten Sie allerdings bei der Pflege der Trockenblumen beachten: 

  1. Suchen Sie ein schattiges Plätzchen für die Trockenblumen, damit sie länger farbecht bleiben. 
  2. Entfernen Sie Staub ganz vorsichtig, um die Blütenblätter nicht kaputt zu machen. Hier bietet sich ein kleiner Pinsel an. 
  3. Sorgen Sie dafür, dass die Trockenblumen nicht in Kontakt mit Wasser kommen und gießen sie diese niemals. Auch eine hohe Luftfeuchtigkeit kann kontraproduktiv für die Lebensdauer der Trockenblumen sein. 

Wer diese Hinweise befolgt, hat in der Regel mehrere Jahre etwas von den selbstgetrockneten Blumen und kann damit viel Geld für frische Sträuße sparen. 

Blumen trocknen: Welche Optionen gibt es?

Neben der Kopfüber-Technik können Sie Blüten auch noch auf andere Weisen trocknen. Hier verraten wir Ihnen, welche Optionen sie haben:  

1. Im Buch pressen

Diese Technik kennen wir noch aus der Kindheit. Dafür einfach ein Blatt Papier in einem Buch platzieren und die Blüte dazwischenstecken. Für ein schnelles Ergebnis das Papier täglich wechseln. 

2. Backofen

Diese Technik eignet sich besonders dann, wenn Sie einzelne Blütenblätter trocknen möchten. Benutzen Sie am besten Rosenblätter, die Sie für 30 Minuten bei ungefähr 40° C trocknen lassen, bis die gesamte Feuchtigkeit aus den Blättern verschwunden ist. 

3. Mikrowelle

Trockenblumen in gerade einmal 2 Minuten bekommen Sie so hin! Die Blumen auf Zeitungspapier platzieren und formen, dann mit Küchenrolle umwickeln und zwischen zwei Keramikfliesen und mikrowellenfesten Tellern für 2 Minuten in die Mikrowelle geben.

4. Trockensalz

Dafür einfach die Blumen für 1-2 Wochen in einen luftdichten Behälter geben und komplett mit Trockensalz oder Präpariersalz bedecken. Als Alternative können Sie übrigens auch Waschpulver verwenden. 

5. Glycerin

Auch mit Glycerin lassen sich Blumen trocknen. Die Blumen einfach in eine 2:1 Mischung von Wasser zu Glycerin stellen oder legen und für 1 Woche stehen lassen. Für diese Technik eignen sich am besten Rosen oder Hortensien. 

Blumen farbecht trocknen: Die beste Methode 

Wer möchte, dass die frischen Blumen ihre intensive Farbe behalten, sollte auf Trockensalz oder Silicagel setzen. Dieses gibt es in jeder Drogerie zu kaufen. Ein weiterer Vorteil? Es geht im Vergleich zu anderen Methoden auch recht schnell. Innerhalb von 3 Tagen sind die Trockenblumen einsatzbereit. 

Deko-Tipps für Trockenblumen 

Wenn Sie all Ihre Blumen fertig getrocknet haben, wird es Zeit die neue Dekorationen stilsicher in Ihrem Zuhause zu platzieren. Trockenblumen fühlen sich an einem trockenen und etwas schattigeren Platz am wohlsten. Besonders toll sehen Kompositionen in einer auffälligen Vase aus.

Wer Lust hat, kann mit den Trockenblumen richtig kreativ werden und damit einen Trockenblumenkranz basteln. Dafür einfach einen Metallring kaufen und die getrockneten Blüten und Gräser mit einem durchsichtigen Draht befestigen. Fertig ist eine wunderschöne Dekoration, die das ganze Jahr lang fantastisch aussieht. 

Im Video: Kerzen mit Trockenblumen verzieren 

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