Bienen schützen: Die 5 besten Tipps

Bienen schützen: Die 5 besten Tipps

Wir helfen Bienen – und haben die besten Tipps, wie auch Sie im Alltag gegen den Verlust von Bienen und anderen bestäubenden Insekten vorgehen können.

Bienen sind die wichtigsten Bestäuber unserer Obst- und Gemüsepflanzen. Doch sorgen der Verlust von geeigneten Lebensräumen, Klimaveränderungen und der hohe Einsatz von Pestiziden dafür, dass das Bienensterben stetig zunimmt. Höchste Zeit also, dagegen anzugehen. Denn Bienenschutz ist ganz einfach – und wirklich jede:r kann etwas dafür tun!

So können Sie Bienen schützen

1. Bienenfreundliche Pflanzen

Ganz egal, ob im Garten oder auf dem Balkon – bienenfreundliche Pflanzen bieten den fleißigen Insekten Nektar und Pollen. Achten Sie darauf, dass zu jeder Jahreszeit Blumen blühen, damit die Bienen auch das ganze Jahr über mit Nahrung versorgt werden. Welche Pflanzen als besonders bienenfreundlich gelten, haben wir hier für Sie zusammengefasst >>

2. Auf Pestizide verzichten

Schuld am stetig zunehmenden Bienensterben ist vor allem der massive Einsatz von Pestiziden. Auf bienenschädliche Pflanzenschutz-, Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmittel sollten Sie daher natürlich verzichten. Alternativen gibt es genug. Gegen Blattläuse zum Beispiel helfen Kaffeesatz und Brennnesselsud, Essig ist ebenfalls ein beliebtes Mittel gegen Insekten.

3. Ein Zuhause für Bienen

Bienenfreundliche Unterkünfte wie zum Beispiel Insektenhotels, aber auch Holzreste und Steine bieten den Insekten nicht nur Schutz, sondern vor allem auch eine Möglichkeit zum Übernachten und einen Ort, um den Nachwuchs groß zu ziehen. Doch Vorsicht: Viele Wildbienen sind anspruchsvoll, es kommt also auf die richtige Bauart an. Hier finden Sie ein gut bewertetes Insektenhotel >>

4. Honig aus der Region kaufen

Wussten Sie, dass Sie selbst beim Kauf von Honig etwas für die heimischen Bienen tun können? Rund 80 Prozent des im Handel erhältlichen Honigs wird importiert. Meist befindet sich in den "Mischungen von Honigen aus Nicht-EU-Ländern" auch Honig aus Übersee – und dieser enthält oft Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen. Mit dem Honig können also Bienenkrankheiten nach Deutschland eingeschleppt werden, weshalb es ratsam ist, regionalen Honig direkt beim Imker zu kaufen. Der Umwelt tut man natürlich auch einen Gefallen, denn lange Transportwege werden so vermieden. Welche Honigsorten überraschend gesund sind, verraten wir hier >>

5. Bienentränken aufstellen

Ja, auch Bienen haben Durst. Doch gerade an heißen Sommertagen fehlt es oft an Wasserflächen. Stellen Sie daher eine Bienentränke auf – das geht im Garten, aber auch auf dem Balkon. Am besten eignet sich dafür eine flache Schale mit Wasser. Steine, Stöckchen und Moos dienen außerdem als Landehilfe und als Schutz vor dem Ertrinken. Bei Amazon können Sie aber auch diese Bienentränke bestellen >>

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