Kimchi selber machen: Rezept für den fermentierten Schlankmacher

Kimchi selber machen: Rezept für den fermentierten Schlankmacher

Fermentiertes Gemüse zählt in Korea zu den Lebensmitteln, die zum Frühstück, Mittagessen und Abendessen gegessen werden und als besonders gesund gelten. Kimchi selber herzustellen, ist mit etwas Aufwand verbunden, lohnt sich aber. Wir kennen ein einfaches Rezept des Chinakohls für Einsteiger. 

Kimchi-Rezept für Einsteiger

Kimchi
© Nungning20/iStock
Kimchi zählt zu den gesündesten Lebensmittel und hat seinen Ursprung in der koreanischen Küche. Er wird traditionell aus Chinakohl hergestellt. 

Was ist Kimchi? 

Bei dem koreanischen Gericht handelt es sich um eine Zubereitungsart von Gemüse. Traditionell wird dazu Chinakohl oder koreanischer Rettich fermentiert, indem er durch Milchsäuregärung haltbar gemacht wird. Auch andere Gemüsesorten eignen sich für die Zubereitung von Kimchi. Im Sommer können Sie etwa auf frische Gurken und Frühlingszwiebeln setzen. Kimchi hat viele gesundheitliche Vorteile für den Körper, denn es ist probiotisch, glutenfrei und kalorienarm. 

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Die gesundheitlichen Vorteile von Kimchi 

Seit 2013 zählt Kimchi zum immateriellen Erbe der UNESCO und ist für seine gesundheitsfördernden Wirkungen bekannt und beliebt. Es steckt voller Vitamin A, Vitamin C, Eisen und Proteinen. Durch die Fermentation des Kohls entstehen Milch- und Essigsäuren in dem Gemüse, welche eine keimtötende und antibakterielle Wirkung auf den Körper haben. 

Gut für die Verdauung 

Der Konsum von Kimchi regt die Verdauung an, indem die Milchsäurebakterien in dem fermentierten Kohl sich positiv auf die Darmflora auswirken. Damit kann Kimchi Verstopfungen, Durchfall und Blähungen mindern oder diesen vorbeugen. Auch Entzündungen im Darm können durch einen regelmäßigen Verzehr von Kimchi vermieden werden.

Gut für die Haut 

Kimchi stärkt außerdem das Immunsystem und macht damit Ihre Haut weniger anfällig für Entzündungen, welche auch in Form von Pickeln und Akne auftreten können. Der hohe Vitamin-C- und Beta-Carotin-Gehalt des fermentierten Chinakohls soll außerdem die Spannkraft der Haut beeinflussen. Kimchi wird nachgesagt, einen verjüngenden Effekt auf das Aussehen zu haben. 

Gut zum Abnehmen 

Tatsächlich kann Kimchi auch beim Abnehmen unterstützend wirken. In Folge der Milchsäuregährung entstehen in dem fermentierten Gemüse nämlich auch Probiotika, die in Kombination mit Sport einen flachen Bauch zaubern. Noch dazu ist Kimchi besonders kalorienarm und eignet sich daher bestens als gesunde Beilage oder sogar als kleiner Snack, wenn man auf den Geschmack gekommen ist. 

Rezept für veganes Kimchi 

mittel
Bewertung: 5
vegetarisch
koreanisch
Beilagen

Zutaten für koreanisches Kimchi

  • 750 g Chinakohl
  • 50 g Rettich
  • 50 g Frühlingszwiebeln
  • 20 g Ingwer
  • Chiliflocken (Gochugaru)
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Reismehl
  • Salz

Zubereitung von Kimchi

  1. Schneiden Sie den Chinakohl zunächst in mundgerechte Stücke und brausen Sie diese unter fließendem Wasser ab. Danach vermengen Sie den Kohl mit reichlich Salz und lassen die Mischung für 30 Minuten ruhen. Der Kohl verliert jetzt Wasser und wird weich. 
  2. Im nächsten Schritt rühren Sie die Reispaste an. Dafür das Mehl mit Wasser oder Gemüsebrühe aufkochen, bis die Masse leicht eindickt. Anschließend abkühlen lassen. 
  3. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln und das restliche Gemüse klein schneiden. Am besten eignen sich hier dünne und mundgerechte Scheiben. Den Kohl dann von dem Salz befreien. 
  4. Ingwer und Knoblauch im Mixer zerkleinern und mit Sojasauce und Chiliflocken vermengen. Diese Flüssigkeit unter die Reispaste heben. 
  5. Das Gemüse in ein verschließbares Behältnis geben und mit der Flüssigkeit auffüllen, bis es vollständig bedeckt ist. Gegebenenfalls mit Salzwasser auffüllen. 
  6. Das Kimchi nun für 2 Wochen bei Raumtemperatur in dem geschlossenen Glas gären lassen und anschließend im Kühlschrank aufbewahren. Dort bleibt es bis zu 3 Monaten haltbar. 

Kleiner Tipp für Ungeduldige

Kimchi schmeckt auch, wenn Sie es für ein paar Tage stehen lassen. Allerdings hat der Chinakohl dann noch nicht alle Stationen der Fermentation im Glas durchgemacht. Wer die gesundheitsfördernde Wirkung der Milchsäurebakterien voll auskosten möchte, sollte daher etwas länger warten. 

Diese Gefäße eignen sich am besten 

Traditionell wird Kimchi in einem Gärtopf hergestellt. Diesen können Sie übrigens auch für die Herstellung von Sauerkraut verwenden. Wer keinen Gärtopf besitzt oder sich anschaffen möchte, greift auf verschließbare Gläser zurück. Ob Einmachgläser oder Schraubgläser, Hauptsache diese lassen sich luftdicht verschließen.  

Im Video: Kimchi vs. Sauerkraut

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