19. März 2021
Wassereinlagerungen: 7 Lebensmittel, die dagegen helfen

Wassereinlagerungen: 7 Lebensmittel, die dagegen helfen

Manchmal ist es wie verhext: Die Jeans kneift, die Ringe passen nicht richtig und selbst die Schuhe drücken. Dahinter können Wassereinlagerungen stecken. Doch wie entstehen sie und welche Lebensmittel können helfen? Wir klären auf!

Beine
© iStock
Es zwickt, es drückt...Wassereinlagerungen haben großen Einfluss auf unser Wohlbefinden.

Wie entstehen Wassereinlagerungen?

Wassereinlagerungen entstehen, wenn Wasser aus den Blutgefäßen oder dem Lymphsystem austritt und sich im umliegenden Gewebe ansammelt. In der Fachsprache werde diese sichtbaren Schwellungen auch als Ödeme bezeichnet. Viele Frauen kennen das Problem an den Beinen. Doch auch Gesicht, Hände, Bauch und Knöcheln können betroffen sein.

Gründe für Wassereinlagerungen

Die Gründe sind vielfältig. Zu viel Salz, Alkohol, eine Schwangerschaft, aber auch die bevorstehende Periode oder Bewegungsmangel können die Ursache sein. Meistens sind die Ödeme jedoch harmlos und verschwinden nach wenigen Stunden schon wieder. Halten sie jedoch länger an, verursachen Atemnot oder sind besonders schmerzhaft, sollten Sie dies bei Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin abklären lassen.

Diese Lebensmittel können helfen

Bananen

Als Snack für zwischendurch oder als Topping im Müsli oder Joghurt sind Bananen unschlagbar. Der hohe Kaliumgehalt trägt außerdem aktiv dazu bei, den Wasserhaushalt auf natürliche Weise zu regulieren. Zu viele sollte man aber auch nicht essen. Immerhin stecken in dem Energiebündel ganze 20 Gramm Zucker pro 100 Gramm.

Naturreis

Naturreis - auch Vollkorn oder Braunreis genannt - ist besonders reich an Mineralien, Vitaminen und Ballaststoffen und macht noch dazu besonders lange satt. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Varianten, wird dieser nicht geschält oder poliert. Wie bei der Banane trägt der Kaliumgehalt dazu bei, dass Harnsäure und überschüssiges Wasser aus dem Körper geschwemmt werden.

Cranberrysaft

Provitamin A, Vitamin C und K, Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe... Diese kleinen Beeren haben es in sich und wirken nicht nur bei einer Blasenentzündung wahre Wunder, als Saft entwässern sie auch den Körper. Am besten ein Glas ungesüßten Saft täglich trinken.

Gurken

Klingt paradox, aber gerade Lebensmittel mit hohem Wasseranteil haben eine besonders entwässernde Wirkung (die Harnproduktion wird angeregt) auf den Körper. Und von dem haben Gurken reichlich. Immerhin bestehen sie zu 97 Prozent aus Wasser, bringen aber auch reichlich Vitamin E, Kalzium und Eisen mit und überzeugen als Hauptakteur im Gurkensalat und Beilage - zu Beispiel im Couscous.

Fenchel

Als Fencheltee überzeugt er schon die Kleinsten. Doch auch als Gemüse im Salat oder und sogar als Auflauf kann er mit seinem aromatischen Geschmack überzeugen. Roh verzehrt hat er jedoch immer noch die größte Heilwirkung. Neben seiner entwässernden Wirkung, unterstützt Fenchel außerdem das Herz-Kreislauf-System. 

Tomaten

Etwa 25 Kilo Tomaten isst jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr. Verständlich. Das Nachtschattengewächs ist vielseitig und lecker - reich an Kalium, Ballaststoffen und Vitaminen und lässt bei der Zubereitung keine Wünsche offen. Und so ganz nebenbei wird auch noch der Körper entwässert.

Spargel

Sie können die diesjährige Spargelsaison kaum erwarten? Gut so. Auch Spargel kann bei Wassereinlagerungen helfen. Der hohe Kaliumgehalt und das vergleichsweise niedrige Natriumvorkommen machen das Gemüse zu einem harntreibenden und entgiftenden Lebensmittel. Vorsicht ist jedoch bei Gicht geboten. Die enthaltenen Purine können Gichtanfälle begünstigen.

Vor allem Beine und Hände können bei Hitze anschwellen, schmerzen und schwer werden. Wassereinlagerungen können ziemlich unangenehm, manchmal sogar schmerzhaft...
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