Deshalb sollten Sie morgens auf keinen Fall Ihr Bett machen

Deshalb sollten Sie morgens auf keinen Fall Ihr Bett machen

Sie lieben Sauberkeit und Ordnung? Wenn Sie deshalb jeden Morgen Ihr Bett machen, sollten Sie das nochmal überdenken. Tatsächlich ist es nämlich alles andere als hygienisch, morgens die Betten aufzuschütteln.

So unhygienisch ist es, morgens sein Bett zu machen

Ein gemachtes Bett sieht ordentlich aus und passt viel mehr in ein aufgeräumtes Zimmer, als zerwühlte Laken. Kein Wunder, dass besonders saubere Menschen jeden Tag ihr Bett richten. Tatsächlich trügt hier aber der Schein! Wir verraten, warum das Bettenmachen eigentlich total unhygienisch ist.

Wie ein Forschungsteam der Kingston University aus London herausgefunden hat, ist ein gemachtes Bett ein Paradies für Milben. Hier finden sie den perfekten Nährboden, um sich zu vermehren. Igitt!

Darum lieben Milben gemachte Betten

Um zu überleben und sich zu vermehren, brauchen Milben eine feuchte, dunkle Umgebung. Diese bieten wir ihnen, wenn wir morgens nach dem Aufstehen unser Bett machen. So werden die Milben nämlich zusammen mit der Feuchtigkeit, die unser Körper in der Nacht verloren hat, unter Decke und Kissen eingeschlossen. Eine prima Voraussetzung, um sich zu vermehren.

Machen wir unser Bett hingegen NICHT, haben Milben es deutlich schwerer, zu überleben. Dadurch gelangt nämlich Tageslicht und Wärme an die Matratze, sodass die Milben austrocknen.

Sind Milben gefährlich für den Menschen?

Kleine Lebewesen, die im Bett herumkriechen, sind definitiv unappetitlich. Doch sind Milben eigentlich auch gesundheitsgefährdend? Tatsächlich verursacht die Ausscheidung der Spinnentiere bei Menschen Atemprobleme und Asthma ähnliche Symptome. Auch Hautausschläge, Juckreiz und Ekzeme können die Folge sein. Einige Personen reagieren sogar allergisch mit Symptomen wie Schnupfen oder Husten. Suchen Sie in diesem Fall Ihren Hautarzt auf.  

Was hilft bei Milbenbefall?

Wer den Verdacht auf Milben in seinem Bett hat, kann diese meist gut mit ein paar effektiven Handgriffen beseitigen. Milben sind anfällig für Temperaturen unter 20 Grad – lüften Sie also regelmäßig und halten Sie die Raumtemperatur niedrig. Da die kleinen Spinnentiere außerdem auch hohe Temperaturen nicht abkönnen, sollten Sie darauf achten, Ihre Bettwäsche sehr regelmäßig bei mindestens 60 Grad zu waschen. Verwenden Sie dazu idealerweise noch ein Desinfektionsmittel für Wäsche.

Allergiker, die mit Schnupfen und Niesen auf Milben reagieren, können zudem spezielles Bettwäschezubehör kaufen. Bestimmte Bezüge halten die Schädlinge aus Kissen, Decke und Matratze fern.

Im Video: So oft sollten Sie Ihre Bettwäsche wechseln

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