DARUM sollten Sie beim Urinieren immer bis 20 zählen

DARUM sollten Sie beim Urinieren immer bis 20 zählen – laut Studie

Egal, wie oft wir am Tag zur Toilette verschwinden und ob das problemlos abläuft, oder nicht: Wissenschaftler empfehlen, aus gesundheitlichen Gründen dabei immer bis 20 zu zählen. Lesen Sie hier, was es damit auf sich hat.

Es gibt die einen, bei denen ständig die Blase drückt: Vor der Autofahrt, dem Essen oder immer, wenn es nicht passt. Und dann gibt es die anderen, die so gut wie nie müssen und es ewig halten können. Egal, welcher Typ Sie sind – es gibt nur ein wichtiges Kriterium beim Wasserlassen, solange keine Beschwerden auftreten: Und das ist laut Wissenschaftlern die Dauer des Urinierens!

Alle Menschen entleeren Blase in 20 Sekunden – laut Studie

Ein Physikerteam der Georgia Tech University aus den USA stellte bei einer Untersuchung fest, dass alle Säugetiere, die mehr als 3 Kilogramm wiegen, ihre Blase in 20 bis 21 Sekunden entleeren. Dazu gehört auch der Mensch! Laut den Forschern ändert sich diese Dauer nicht bei unterschiedlichem Körpergewicht oder Größe.

Im Video: Wie sinnvoll ist es, unter der Dusche zu urinieren?

Zu langes oder kurzes Pinkeln fördert Gesundheitsprobleme

Wer beim Pinkeln die Sekunden mitzählt, erkennt anhand der 20-Sekunden-Blasenregel, ob er sich rechtzeitig und nicht zu häufig erleichtert. Liegt Ihr Wert regelmäßig weit darüber oder darunter, ist das ein Zeichen dafür, dass Sie den Urin zu lange zurückhalten oder zu häufig entleeren. Hinter zu häufigem Harndrang könnten psychologische Ursachen oder auch gesundheitliche Probleme stecken, etwa Blasensteine oder Prostataprobleme, ebenso wie hinter zu langem Wasserlassen.

Wer den Toilettendrang hinhält, bietet Bakterien außerdem einen attraktiven Nährboden, sodass Blasenentzündungen leichter entstehen können. Auch wer zu wenig oder zu viel trinkt, kann seinen Toilettenrhythmus durcheinanderbringen.

Blase lässt sich einfach umtrainieren

Haben wir uns erst einmal angewöhnt, selten oder sehr häufig Wasser zu lassen, verschlimmert sich die Symptomatik, da sich das Gehirn daran anpasst. Ignorieren wir etwa regelmäßig eine volle Blase, überdehnt sich diese chronisch. Das kann langfristig zu Funktionseinbußen führen.

Pinkeln Sie hingegen immer nur ein paar Tröpfchen, trainieren Sie Ihr Gehirn darauf, zu müssen, wenn dies gar nicht der Fall ist. So entwickelt sich eine überaktive Blase.

Deshalb zählen Sie doch ab jetzt mal bis 20 und trainieren Ihre Blase so ganz einfach auf eine gesunde Entleerung hin!

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