
Problemhaut: Die richtige Pflege für Mischhaut
Mischhaut: Was ist das eigentlich?

Generell werden Hauttypen in die Kategorien trockene Haut, normale oder fettige/ölige Haut eingeteilt. In jungen Jahren produzieren die Talgdrüsen der Haut oft mehr Talg, als für die Erhaltung der Feuchtigkeit nötig wäre – Teenager kennen das Problem in Form von glänzenden Hautpartien, Unreinheiten oder dem einen oder anderen Pickel. Mit zunehmendem Alter lässt die Talgproduktion meist etwas nach. Mitunter kann dies sogar zu trockener Haut führen. Mischhaut verbindet diese beiden Eigenschaften: Während manche Stellen im Gesicht normal bis trocken sind, bildet sich an anderen ein öliger Film, der einen unschönen Glanz verursacht. In vielen Fällen betrifft dies die T-Zone: Nase, Stirn und Kinn. Die Wangen sind bei einer Mischhaut oft eher rau und trocken, können unter Umständen sogar schuppig und gerötet sein.
Die richtige Mischhautpflege
Ist die Mischhaut nur mäßig ausgeprägt, sprich der Unterschied zwischen den Hautpartien ist nicht gravierend, genügen meist ausgleichende Produkte und Kosmetik aus der Drogerie. Diese sind eigens auf die Bedürfnisse der Problemhaut eingestellt und versorgen die Haut einerseits mit Feuchtigkeit, hinterlassen andererseits aber keinen Fettfilm. Bei einer stärker ausgeprägten Mischhaut muss auch die Pflege des Gesichts an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden.
Fettige Hautpartien: Bloß nicht zu viel Pflege

Fettige Haut ist durch den Talg aus den hauteigenen Drüsen gut gepflegt. Hier ist wenn überhaupt nur eine leichte Feuchtigskeitscreme notwendig. Cremes, die besonders viele Öle enthalten, sollten nicht auf fettige Haut aufgetragen werden, da diese hier zur Bildung von Unreinheiten oder Akne beitragen können. Um überschüssiges Öl zu entfernen, sollte das Gesicht zwei Mal am Tag mit warmen Wasser und einer milden Waschlotion gereinigt werden. Gesichtswasser entfernt den restlichen Überschuss an Make-Up und Öl
Trockene Hautpartien sind pflegebedürftig
Was die fettige Haut zu viel produziert, fehlt der trockenen Haut: Fett und Feuchtigkeit. Die trockenen Partien sollten also mit einer Pflegecreme mit höherem Fettanteil behandelt werden. Ob eine Creme die Haut mit mehr Fett oder mehr Feuchtigkeit pflegt, ist der Angabe „Wasser in Öl“ oder „Öl in Wasser“ zu entnehmen. „Wasser in Öl“ bedeutet, dass die Grundlage der Creme aus Fett besteht. Diese Creme ist für die trockenen Hautareale bestimmt. „Öl in Wasser“ lässt auf einen hohen Wassergehalt der Creme schließen – über diese Pflege freut sich fettige Haut.
Gesunde Ernährung tut nicht nur dem Körper gut, sondern auch der Haut. Isst man das Richtige, strahlt die Haut und ist gesund.





