Farbe ins Haar

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Wie trifft man den richtigen Ton? Frauen erzählen, Styling- Experten geben Antworten. Tipps und Tricks rund ums Haarefärben

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„Ich schwöre auf Henna“

Cathrin, 36: „Mit 17, als alle meine Freundinnen sich die Haare färbten, wollte ich auch mal anders aussehen. Ich kaufte mir eine Coloration, traute mich dann aber doch nicht. Denn eigentlich war ich ja ganz zufrieden mit meinen Haaren. Färben wurde erst wieder ein Thema, als irgendwann graue Strähnchen auftauchten. Eine Freundin riet mir, sie beim Friseur mit Henna färben zu lassen. Sie selbst lässt es sich mit Rotwein anrühren, damit das Rot schön kräftig wird. Ich habe zwar den Wein weggelassen, aber die Farbe wirkt super natürlich. Wenn das Grau zunimmt, wird mein Haar allein mit Henna aber zu Orange werden. Mal sehen, was meinem Friseur dann dazu einfällt.“

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„Mein Favorit: Strähnchen“

Susanne, 45: „Mein Haar ist von Natur aus Brünett – ich fühle mich aber als Blondine und bin deshalb im Laufe der Jahre zur echten Strähnenexpertin geworden. Haubensträhnen, Kammsträhnen, Pinselsträhnen oder Aufhelleffekte, die mit einem Schwamm aufgetragen werden – ich habe schon alles ausprobiert. Inzwischen bin ich wieder bei den klassischen Foliensträhnen gelandet. Ich lasse sie mir allerdings vom Friseur machen, in mindestens drei hellen und dunkleren Blondtönen. Das sieht natürlich aus, kaschiert mein inzwischen ziemlich graues Haar und wirkt nie zu gelb.“

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„Ein warmes Braun passt perfekt“

Anna, 40: „Meine Experimente mit Farbe waren anfangs recht enttäuschend. Zuerst wollte ich mein von der Sonne aufgehelltes Haar etwas dunkler tönen. Kann ja nicht schwer sein, dachte ich. Rein in die Drogerie, eine Tönung gegriffen, angemixt und rauf auf den Schopf. Er wurde so dunkel, dass ich gleich einige Jahre älter aussah. Das nächste Mal habe ich es mit Dunkelblond probiert – und mein Haar schimmerte grün. Schließlich habe ich meinen Friseur gefragt. Sein Tipp: Da meine Naturhaarfarbe Mittelbraun ist, soll ich warme Nuancen verwenden, weil Aschtöne wenig Rot enthalten und bei mir grün wirken können. Und: auf keinen Fall zu lange einwirken lassen, sonst wird es zu dunkel.“

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„Wie eine echte Blondine“

Valeska, 34: „Eigentlich sehe ich auf dem Kopf wie ein ,Straßenköter‘ aus. Mit 18 habe ich deshalb mein Haar Weißblond gebleicht. Doch irgendwann nahm mich ein Bekannter zur Seite, um mir zu sagen, dass man meine künstlich helle Mähne schon auf 10 Kilometer sehen würde. Das gab mir zu denken. Also machte ich mich auf die Suche nach einem natürlicheren Blondton. Meine Wahl fiel auf die Farbnummer 10/21. Für mich der perfekte Ton. Viele denken nun, ich bin eine echte Blondine, alle vier Wochen Nachfärben ist deshalb Pflicht. Zeigt sich der Ansatz, style ich mein Haar nie ganz glatt, sondern immer ein bisschen wuschelig, damit man ihn nicht so sieht.“

Ob im Alltag oder zum abendlichen Event: Flechtfrisuren liegen im Trend und sind oftmals gar nicht so schwer selber zu machen, wie sie zunächst erscheinen. Dank...
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