Strom sparen: 5 hilfreiche Tipps für den Backofen

5 Tipps, mit denen Sie beim Backofen Strom sparen

Schon kleine Veränderungen können einen großen Unterschied auf der Nebenkostenabrechnung machen. Zum Beispiel bei der Benutzung des Ofens. Wir kennen 5 Tricks, mit denen Sie beim Backen jede Menge Strom sparen.

Wussten Sie, dass der Backofen zu den größten Stromfressern überhaupt zählt? Das muss nicht sein. Wie beim Wäschetrockner, der Waschmaschine oder Beleuchtung können Sie mit den richtigen Tricks auch beim Backofen einiges an Strom sparen. Lassen Sie sich das Geld nicht unnötig aus der Tasche ziehen!

5 Tipps, mit denen Sie beim Backofen Strom sparen

1. Backofentür geschlossen halten

Wir können verstehen, wenn Sie neugierig sind, ob Ihr Kuchen oder das Brot etwas geworden sind. Die Backofentür sollten Sie aber trotzdem nicht öffnen. Jedes Mal, wenn die Tür offen steht, entweicht die heiße Luft. Die Folge? Der Backofen muss erneut Energie aufwenden, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Das treibt die Stromrechnung jedoch nur unnötig in die Höhe.

2. Backblech nicht im Ofen lassen

Nicht benötigtes Zubehör wie Bachblech oder Backformen, haben nichts im Backofen zu suchen! Und zwar aus folgendem Grund: Auf diese Weise verkürzt sich nicht nur die Aufheizzeit, auch der Energiebedarf sinkt. Möchten Sie Strom sparen, nehmen Sie die nicht benötigten Utensilien unbedingt aus dem Backofen raus.

Im Video: Ofentür nach dem Backen besser auf oder zu lassen?

3. Umluft, statt Ober- und Unterhitze

Auch im Hinblick auf das verwendete Programm können Sie beim Backofen bares Geld sparen. Im Gegensatz zur Ober- und Unterhitze ist Umluft tatsächlich etwa 20 Prozent energiesparender, da mit einer geringeren Temperatur gebacken werden kann. Doch Achtung: Umluft ist nur bei Gerichten empfehlenswert, die eher trocken oder knusprig werden sollen. Zum Beispiel bei Pizza oder Plätzchen.

3 Tipps, mit denen Sie beim Herd Strom sparen>>

4. Pyrolyse-Funktion möglichst vermeiden

Die Pyrolyse-Funktion (Selbstreinigung) ist zwar unheimlich praktisch, hat aber einen ganz entscheidenden Nachteil: Sie verbraucht ordentlich Strom. Das Spezialprogramm erhitzt das Gerät auf bis zu 500 Grad, um Rückstände wie Lebensmittelreste oder Fettspritzer zu Asche zu verbrennen. Den Herd einmal mit Pyrolyse-Funktion reinigen, frisst jedoch so viel Energie wie eine 10-Watt-LED, die 25 Tage lang brennt. Sie haben es hier also mit einem echten Stromfresser zu tun. Besser: Den Backofen mit Hausmitteln wie Backpulver, Natron oder Essig reinigen. Das schont den Geldbeutel und ist mindestens genauso effektiv.

5. Restwärme nutzen

Auch die Restwärme im Ofen können Sie clever nutzen. Denn nach dem Ausschalten gibt der Ofen noch bis zu 10 Minuten lang Wärme ab. Auf diese Weise können Sie (ganz ohne Mehrkosten) beispielsweise einen Nachtisch oder ein Körnerkissen erwärmen. Alternativ können Sie die Backofentür natürlich auch geöffnet lassen und mit Restwärme die Küche heizenTipp: Schalten Sie den Ofen ruhig auch mal 10-15 Minuten eher aus. Viele Gerichte werden trotz der verkürzten Backzeit gar. Die Ofentür sollte währenddessen jedoch nicht geöffnet werden. 

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