Günstig gärtnern: 4 praktische Tipps, um Geld zu sparen

Günstig gärtnern: 4 praktische Tipps, um Geld zu sparen

Sie möchten Ihren Garten auf Vordermann bringen, ohne dabei große Summen an Geld zu investieren? Kein Problem – wir verraten Ihnen praktische Tipps für günstiges Gärtnern.

Mit diesen Tipps sparen Sie beim Gärtnern viel Geld

Einen Garten zu haben, zu pflegen und schön zu halten ist keinesfalls nur eine Frage von Zeit, die man im Beet verbringt und Unkraut zupft. Das Anschaffen von Gartengeräten, Arbeitsutensilien, Pflanzen, Dünger und Blumenerde kann so einiges kosten. In schöne Gärten wird da schon mal jährlich eine ordentliche Summe investiert. Doch was tun, wenn man nicht so viel Geld ausgeben kann oder möchte?

Keine Sorge, der Traum von einem schönen Garten ist deshalb nicht für Sie gestorben. Wir verraten Ihnen, worauf Sie achten sollten, um günstig zu gärtnern. Mit diesen praktischen Tipps sparen Sie richtig Geld!

1. Richtig planen

Sie gehen in den Baumarkt und kaufen im Gartencenter, was Ihnen ins Auge fällt? Falter Fehler! Die richtige Planung ist das A und O, wenn es darum geht, Geld zu sparen. Analysieren Sie zuerst Ihren Garten: Welche Pflanzen eignen sich? Haben Sie Schatten oder Sonne, wie ist der Boden beschaffen? Wer darauf achtet, Pflanzen zu kaufen, die sich in den gegebenen Konditionen wohlfühlen, hat viel länger von den Blumen und muss weniger düngen, gießen und pflegen.

Des Weiteren sollten Sie darauf achten, keine einjährigen Pflanzen zu kaufen, sondern eher zu mehrjährigen Exemplaren zu greifen. Dann müssen Sie nicht jedes Jahr neue Pflanzen kaufen.
Auch der Zeitpunkt ist wichtig: Besorgen Sie die Pflanzen, wenn es Zeit zum Aussäen ist. So haben Sie am meisten von der Blüte und vermindern die Gefahr des Eingehens.

2. Neue Pflanzen kostengünstig beschaffen

Neue Pflanzen müssen nicht immer teuer sein. Genau wie beim Shoppen von Kleidung und Schuhen gibt es hier ein paar hilfreiche Tipps.

Wählen Sie einen günstigen Zeitpunkt: Bei einigen Pflanzen ist es sinnvoll, auf das Saisonende zu warten, da sie dann für weniger Geld erhältlich sind – etwa bei Rosen. Erwerben Sie sie am besten wurzelnackt beim Züchter, dabei sparen Sie noch mehr Geld.

Auch ein Blick in die Resterampe des Gartencenters lohnt sich. Manchmal findet sich hier ein Schmuckstück, oder ein verblühtes Pflänzchen, das im nächsten Jahr wiederkommt. Auch Zwiebeln sind dort oft zu finden, da Händler diese für gewöhnlich nach Saisonende nicht aufbewahren.

Wenn Sie etwas Geduld haben, können Sie auch auf Samen statt auf aufgewachsene Pflanzen setzen. Das ist in der Regel günstiger.

Wer bereits Pflanzen im Garten hat, kann sogar kostenlos neue Exemplare generieren. Mehrjährige Pflanzen treiben nämlich aus und bilden Ableger. Teilen Sie diese und setzen Sie sie neu ein. Sie können hier auch mit Ihrem Nachbarn tauschen, um mehr Vielfalt zu erhalten.

3. Dünger selber machen

Kompost ist das Stichwort! Man kann ihn teuer kaufen – oder auch einfach aus Küchenabfällen, die sowieso anfallen, selber machen. Wer Platz hat, sollte unbedingt einen Komposthaufen im Garten anlegen, der sich ideal als natürlicher und umweltfreundlicher Dünger und Schädlingsbekämpfung anbietet.

Aber auch ohne Kompost können natürliche Küchenabfälle beim Düngen helfen: Eierschalen geben dem Erdboden Calcium, Bananenschalen versorgen Rosen mit Kalium, getrockneter Kaffeesatz hilft Orchideen beim Wachsen.

4. Recyceln

Alte Gegenstände können prima im Garten eingesetzt werden, anstatt für viel Geld neu gekauft zu werden. Zum Beispiel die kaputte Schubkarre, die sich prima als Blumentopf macht. Leere und ausgewaschene Joghurtbecher eignen sich als Untertöpfe, aus alten Zeitungen können Sie Anzuchtblumentöpfe falten, ausrangiertes Geschirr eignet sich als schöner Übertopf oder Gießgefäß.

Im Video: Tipps für das eigene Gemüsebeet

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