Die 4 größten Stromfresser bei der Arbeit

Die 4 größten Stromfresser bei der Arbeit

Sie arbeiten tagein, tagaus im Homeoffice? Wir verraten Ihnen, welche Geräte dort den meisten Strom verbrauchen und was Sie dagegen unternehmen können. 

Seit Beginn der Corona-Pandemie mussten immer mehr Menschen auf einen Arbeitsplatz im eigenen Zuhause zurückgreifen. Im Homeoffice zu arbeiten, verbraucht dabei zusätzlichen Strom. Wir verraten, welche Geräte besonders viel Energie verbrauchen, worauf Sie achten sollten und ob sich ein Teil der Kosten sogar von der Steuer absetzen lässt. 

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Die 4 größten Stromfresser im Homeoffice 

1. Computer

Ein Laptop hat eine durchschnittliche Leistung von 40 Watund verbraucht bei einem täglichen Gebrauch von 8 Stunden im Jahr etwa 40 Euro. Bei einem PC sind die Kosten übrigens dreimal so hoch! Allerdings laufen die Geräte im Standby-Modus weiter, wenn Sie diese nicht herunterfahren und vom Stromnetz trennen. Wer zusätzlich sparen möchte, stellt die Helligkeit niedriger ein und schaltet außerdem das WLAN aus, wenn er es nicht für die Arbeit benötigt. 

2. Externe Monitore 

Zusätzlich Bildschirme verbrauchen deutlich mehr Watt als ein Laptop-Bildschirm. Die Menge macht hier natürlich den Unterschied, denn wer zwei oder drei Displays verwendet, hat natürlich einen höheren Stromverbrauch als Personen, die ausschließlich den Laptop nutzen. Eine automatische Steuerung der Helligkeit einzustellen, kann auch hier dafür sorgen, dass Sie Strom sparen. 

Im Video: So reduzieren Sie Ihren Energieverbrauch im Homeoffice

3. Beleuchtung 

Zum konzentrierten Arbeiten benötigen Sie selbstverständlich eine gute und ausreichende Beleuchtung. Wer allerdings den ganzen Tag das Licht brennen lässt, verbraucht selbstverständlich viel Strom. Daher lohnt es sich bereits bei der Einrichtung darauf zu achten, dass Ihr Arbeitsplatz optimales Licht bietet. Tageslicht, welches umsonst ist, nutzen Sie am besten aus, indem Sie den Schreibtisch seitlich zum Fenster ausrichten. Wer in Abendstunden eine gute Beleuchtung benötigt, setzt auf das gezielte Licht einer Schreibtischleuchte, die weniger verbraucht als ein Deckenlicht und stattet diese zusätzlich mit LED- oder Energiesparlampen aus. 

4. Heizung 

Zugegeben, die Heizung hat nicht direkt etwas mit dem Stromverbrauch zu tun, zählt aber wohl zu den größten Energiefressern im Haushalt. Mit Hinblick auf den Herbst und Winter sollten Sie auch darauf achten, intelligent zu heizen, wenn Sie im eigenen Zuhause arbeiten. 20 Grad sind im Arbeitsraum absolut ausreichend. Auch 1 bis 2 Grad kälter können den Unterschied machen. Stoßlüften Sie den zudem Raum, anstatt ein Fenster gekippt zu lassen. 

Drucker vom Stromnetz – Ja oder nein? 

Es gibt in der Tat Tintenstrahldrucker, welche nicht vom Stromnetz getrennt werden sollten. Das Problem? Wenn die Geräte wieder eingeschaltet werden, gehen die Drucker davon aus, neu installiert worden zu sein und starten einen Druckkopfreinigungslauf, bei dem Tinte verbraucht wird. So kann es sein, dass die Patronen leer gehen, ohne dass Sie jemals etwas gedruckt haben.

Stromkosten von der Steuer absetzen – geht das? 

Tatsächlich ist es NICHT möglich, Stromkosten von der Steuer absetzen zu lassen. Wer allerdings nur von Zuhause arbeiten kann und dort ein eigenes Büro besitzt, welches ausschließlich für berufliche Zwecke genutzt wird, kann trotzdem bis zu 1.250 Euro zurückbekommen. Auch möglich ist es, mit der Homeoffice-Pauschale, welche seit 2020 greift, bis zu 600 Euro im Jahr erstattet zu bekommen. 

Wasserhahn
Warmwasser ist einer der größten Energiefresser im Haushalt. Mit einem einfachen Handgriff können Sie an dieser Stelle effizient sparen. 
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