Die 3 häufigsten Tomaten-Krankheiten und was dagegen hilft

Die 3 häufigsten Tomaten-Krankheiten und was dagegen hilft

Wer eigene Tomatenpflanzen besitzt, wird im Sommer mit leckeren, aromatischen Früchten belohnt. Doch was, wenn die Pflanze nicht gedeiht? Wir verraten Ihnen, welches die häufigsten Krankheiten bei Tomatenpflanzen sind und was Sie dagegen tun können.

Tomaten aus dem eigenen Garten? Besser geht’s kaum! Die Früchte lassen sich frisch und unkompliziert ernten, schmecken besonders aromatisch und haben keinen Transportweg hinter sich! Das Beste: Tomatenpflanzen lassen sich im Topf sogar auf dem Balkon oder der Terrasse halten – einen eigenen Garten braucht man dafür nicht mal.

Tomatenpflanze krank? Das hilft bei Pilzbefall und Co.

Doch was tun, wenn die Staude nicht richtig gedeiht und so die leckere Tomaten-Ernte in Gefahr bringt? Obwohl Tomatenpflanzen als pflegeleicht gelten, gibt es doch die ein oder andere Krankheit, die die Staude befallen. Wir verraten Ihnen, welche das sind, woran Sie diese erkennen und was dagegen hilft.

1. Blütenendfäule

Ist Ihre Tomatenpflanze von der Blütenendfäule befallen, ist das besonders ärgerlich – denn betroffene Tomaten sind dann ungenießbar. Es handelt sich dabei allerdings nicht, wie häufig fälschlicherweise angenommen, um einen Pilzbefall, sondern um einen Kalziummangel der Pflanze. Zum Glück, denn das Vorbeugen dieser Krankheit ist dadurch viel einfacher!
Der Kalziummangel, durch den die Blütenendfäule entsteht, wird durch einen Feuchtigkeitsmangel hervorgerufen. Deshalb lautet die einfache Lösung des Problems: regelmäßig gießen! Entfernen Sie am besten auch die Blätter unterhalb des ersten Fruchtstandes, damit die Nährstoffe besser weitergegeben werden.

2. Stängelfäule

Im Gegensatz zur Blütenendfäule handelt es sich bei der Stängelfäule tatsächlich um einen Pilzbefall. Typisch sind dunkle Flecken im unteren Bereich des Stängels. Schreitet die Krankheit fort, wird die Tomatenpflanze welk, die Tomaten verfärben sich schwarz und trocknen ein. Reagieren Sie umgehend und entfernen Sie alle befallenen Pflanzenteile, damit sich der Pilz nicht weiter ausbreitet. Tauschen Sie in diesem Zuge ebenfalls Rankhilfen und Schnüre aus.

3. Kraut- und Braunfäule

Damit diese Krankheit nicht Ihre ganze Ernte ruiniert, sollten Sie schnell handeln. Erkennen tun Sie die Kraut- und Braunfäule an braunen Stellen an den Blättern und den Tomaten selbst. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Pilzinfektion der Pflanze, die durch zu viel Nässe hervorgerufen wird. Entfernen Sie unbedingt alle befallenen Pflanzenteile und achten Sie darauf, dass genug Abstand zur nächsten Tomatenstaude eingehalten wird, damit der Pilz nicht übergreift. Um die Kraut- und Braunfäule zu verhindern, sollten die Tomatenpflanzen am besten überdacht stehen und keiner Staunässe ausgesetzt werden.

Tatsächlich – nicht nur unsere Haut kann bei zu viel Sonneneinstrahlung verbrennen. Auch unsere Pflanzen können einen Sonnenbrand erleiden. Woran Sie dies...
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