7. August 2014
Hochzeitscheckliste - Tipps und Ideen

Hochzeitsplanung: Die große Checkliste

Der große Tag rückt näher und Sie wollen, dass alles perfekt ist? Mit unserer Checkliste haben Sie alle Tipps und auf einen Blick. So wird Ihre Trauung einmalig.

Hochzeitscheckliste
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Hochzeitsplanung: Die große Checkliste

Hochzeitsplanung: Die große Checkliste

Sie wollen heiraten? Herzlichen Glückwunsch! Die Planung einer solch großen Veranstaltung kann tückisch werden. Damit auch alles nach Plan läuft, sollten Sie sich also eine Hochzeits-Checkliste erstellen, denn Budget, Location, Catering und der Fotograf sollten gut ausgewählt werden. Hier finden Sie unsere Tipps und Tricks. Unser Tipp: Fangen Sie mit der Planung mindestens zwölf Monate vorher an.

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1. Die Zeitplanung:

Frühling, Sommer, Herbst oder Winter? In den ersten 8 – 12 Monaten vor der Hochzeit sollten Sie sich überlegen, wann Sie heiraten möchten, denn der Termin für die Feier und die Trauung müssen rechtzeitig geplant und angemeldet werden. Bei der Festlegung des Datums sollten Sie beachten, dass im besten Fall keine Geburtstage in der Familie oder große Events, wie zum Beispiel die Bundesliga oder die Fußball Weltmeisterschaft, tangiert werden. Auch Schnapszahlen, wie der 3.3. oder ähnliche Daten, sollten rechtzeitig Angemeldet werden, da diese meistens sehr schnell ausgebucht sind. Achtung: Der Termin sollte mindestens sechs Monate vor der Trauung beim Standesamt, der Kirche und Ihrer Location nach Wahl angemeldet werden.

2. Das Budget:

Bei der Planung Ihres Budget sollten Sie darauf achten, dass Sie sich von Anfang an ein Limit setzten. Bei einer solchen Veranstaltung sind die Kosten nicht zu unterschätzen. Damit Sie am Ende nicht ins Schleudern geraten, sollten Sie sich einen Puffer von zehn bis fünfzehn Prozent Ihres geplanten Budgets setzen. Sie können Geld sparen, indem Sie Ihre Hochzeitsreise früh genug buchen und von den angebotenen Frühbucher-Rabatten profitieren. Unser Tipp: Um nicht den Überblick zu verlieren, erstellen Sie eine Prioritätenliste. Überlegen Sie sich, ob Ihnen die Band, das Essen oder die Location am wichtigsten ist. Verteilen Sie Ihr Budget auf die einzelnen Punkte.

3. Die Wahl des Trauzeugen

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Die Wahl des Trauzeugen ist für Ihre Hochzeit essentiell. Überlegen Sie sich gut, wer aus Ihrer Familie oder dem Freundeskreis der Aufgabe gewachsen ist. Der Trauzeuge kann von Beginn an viele Aufgaben übernehmen. Scheuen Sie sich nicht Aufgaben abzugeben! Da er/sie beim Aussuchen des Hochzeitskleides, dem Anzug, der Torte und der Einladungskarten und vielen weiteren Dingen helfen muss, sollten Sie jemanden mit Organisationstalent wählen.

4. Die Trauung und Location und Dekoration

Bei dem Thema Trauung sollten Sie sich darüber klar werden, ob Sie lieber kirchlich oder standesamtlich heiraten wollen. Oder vielleicht beides? Und wenn ja, sollen beide Trauungen am selben Tag stattfinden? Und wollen Sie in der Kirche, oder an einem anderen Ort, durch einen freien Theologen, getraut werden? Und wer kümmert sich eigentlich um die Blumen? Und wenn wir schon mal bei dem Thema sind, soll die anschließende Feier im Restaurant, im Freien oder in einer gemieteten Location stattfinden? Fragen über Fragen! Bevor Sie anfangen sich umzuschauen und Telefonate zu führen, sollten Sie die Grundfragen klären. Tipp: Beachten Sie bei der Wahl Ihrer Location, dass die Distanz der Örtlichkeit der Trauung und der Party nicht zu weit sind. Ihre Gäste sollten nicht länger als 30 Minuten mit dem Auto zur Feier brauchen. Aber Achtung! Die schönsten Locations sind immer als erstes ausgebucht. Sie sollten frühzeitig reservieren! Wenn es um die Wahl der Blumen geht, sollten Sie sich einen guten Floristen suchen. Sagen Sie ihm welche Blumen und Gräser Sie gerne mögen, dann kann er Ihnen schöne und saisonale Vorschläge machen. So sparen Sie viel Zeit auf der Suche nach Inspiration. Ihr Brautstrauß sollte mit der Festtafel und den Blumen in Saal und Kirche harmonieren.

Hier finden Sie weitere Punkte der Checkliste

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Hochzeitsplanung: Die große Checkliste

Weitere Tipps


5. Das Entertainment

Nachdem der Grundstock steht, können Sie nun zu den kleineren Programmpunkten kommen. Welche Musik wollen Sie auf Ihrer Hochzeit hören? Und soll es eine Live Band geben, oder lieber doch einen DJ? Oder was halten Sie von zusätzlichen Programmpunkten, wie Feuerwerk, Spiele oder einem einstudierten Tanz? Sie haben die Wahl, sollten sich aber wenn möglich ein paar Monate vor der Hochzeit festlegen, um alle notwendigen Besorgungen machen zu können.

6. Die Einladung und Gäste

Sechs Monate vor der Hochzeit sollten Sie die Einladungen an Ihre Gäste rausschicken. Bei Form, Farbe und Design bietet sich Ihnen einen Unzahl an Möglichkeiten. Ob in Form einer Flaschenpost, eines Fotos oder einer Karte, hier können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Bedenken Sie: Die Karten in einer Druckerei produzieren zu lassen kann teuer werden. Wenn Sie Geld sparen möchten, können Sie sich auch mit Pappe, Kleber und bunten Stiften bewaffnen und Ihre eigenen individuellen Einladungskarten gestalten. Tipp: Auch wenn Location, oder die finale Uhrzeit noch nicht stehen, können Sie eine „Save-the-Date-Karte" an Ihre Gäste verschicken. Wenn Sie eine Liste Ihrer Gäste erstellt haben, sollten Sie zusehen, dass Sie sich rechtzeitig um die Unterkünfte kümmern.

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7. Das Essen

Bei der Wahl des Essens sollten Sie vor allem darauf achten, dass alle Geschmäcker weitestgehend abgedeckt werden. Haben Sie zum Beispiel Vegetarier oder Veganer unter den Gästen? Bei einem Hochzeitsdinner müssen Sie sich entscheiden, ob Sie ein Buffet oder ein Gänge-Menü anbieten. Das Buffet bietet den Gästen die Möglichkeit ihr Essen selbst zusammenzustellen, ist aber meistens weniger chic und sorgt für große Unruhe während der Essenszeiten. Sollten Sie sich für ein Menü entscheiden, achten Sie darauf, dass die Gäste bei den einzelnen Gängen zwischen verschiedenen Speisen wählen können. Dies können Sie über die Antwort der Einladung abwickeln oder die Kellner zwischen den Speisen nach der nächsten Bestellung fragen lassen. Tipp: Bei einem Buffet können Sie Geld sparen, indem Sie die Familie an den Herd bitten. Bringt jeder etwas mit, können Sie sich die Kosten für eine Cateringfirma sparen. Aber Achtung! Auch dies sollte vorher durchgeplant werden, damit Sie später auch alle Geschmäcker abdecken können.

8. Das Brautkleid und der Anzug

Auch wenn es ja so romantisch klingt: Die Suche mit einem kleinen Komitee aus Freunden und Familie kann sehr anstrengen werden. Nehmen Sie die Personen mit, denen Sie komplett vertrauen. Lassen Sie sich für die Suche ordentlich Zeit. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. In diesem Sinne: Setzten Sie sich für die Suche nicht zu sehr unter Druck und gehen Sie an mehreren Tagen los. Allein die Anprobe der Kleider braucht sehr viel Zeit und so können Sie auch einmal eine Nacht über Ihre Entscheidung schlafen. Gleiches gilt für die Auswahl des Anzuges. Lassen Sie sich nicht zu schnell verleiten. Im besten Fall kaufen Sie den Anzug nach dem Brautkleid, sodass beides farblich abgestimmt werden kann. Hochzeitskleid und Eheringe sollten mindestens drei bis vier Monate vor der Trauung angeschafft werden.

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