19. April 2021
Kohlrabi-Diät: Abnehmen mit der Power-Knolle

Kohlrabi-Diät: So nehmen Sie mit der Power-Knolle ab!

Langeweile und Eintönigkeit? Kommen bei Kohlrabi nicht auf. Das heimische Gemüse überzeugt bei Diäten nicht nur aufgrund seines niedrigen Kaloriengehalts, sondern vor allem durch seine Vielseitigkeit. Hier verraten wir Ihnen, warum die Knolle ab sofort auf Ihrem Speiseplan stehen sollte.

Ob Nudeln aus Zucchini, Chips aus Grünkohl oder Pizzaboden aus Blumenkohl: Heimisches Gemüse lässt sich vielfältig einsetzen und neu interpretieren. Eintönigkeit kommt beim Abnehmen so erst gar nicht auf. Neuester Liebling auf dem Speiseplan: Kohlrabi - denn die Knolle hat es in sich!

Kohlrabi: Warum die Knolle so gesund ist

Kohlrabi ist ein echter Kraftprotz, der auf keinem Speiseplan fehlen sollte. Die Knolle versorgt den Körper mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen wie Kalium, Kalzium und Magnesium. Neben den Muskeln wird außerdem das Nervensystem gestärkt. Auch der Blutdruck und der Säure-Basen-Haushalt lassen sich mit dem Gemüse regulieren. Und nicht nur das: Das enthaltene Vitamin C trägt außerdem zur Immunabwehr bei! 100 Gramm decken bereits die Hälfte des täglichen Bedarfs. Kohlrabi hat mit 62 mg pro 100 Gramm sogar mehr Vitamin C als so manche Obstsorte. Eine Orange kommt im Vergleich nur auf ca. 52 mg pro 100 Gramm. Beachtung sollten Sie übrigens auch den Blättern schenken. Denn auch die stecken voller Nährstoffe und lassen sich beispielsweise als Salat, Smoothie und sogar als Pesto verarbeiten.

Wie schmeckt Kohlrabi?

Kohlrabi ist nicht nur in seiner Zubereitung vielseitig, auch die Bandbreite an Aromen ist erstaunlich: Je nach Zubereitungstechnik kann Kohlrabi ganz unterschiedlich schmecken. Während Kohlrabi im Rohzustand eher mild und leicht süßlich schmeckt, entfaltet das Gemüse in der Pfanne geröstet sogar eine nussige Note. Probieren Sie es aus!

Wann hat Kohlrabi Saison?

Die Kohlrabiernte geht in Deutschland im Mai los und endet im Oktober, wenn es langsam frostig wird. Kohlrabi ist übrigens nicht immer weiß, bzw. blassgrün; auch wenn wir ihn aus dem Supermarkt so kennen. Auf Wochenmärkten lassen sich auch Sorten in violett, blau und zartrosa finden - ein echter Hingucker! Im Gegensatz zum weißem Kohlrabi schmecken diese Varianten aber oft holziger.

Kohlrabi: Darum ist die Knolle so gut zum Abnehmen

Das Superfood punktet aber nicht nur mit jede Menge Vitaminen und Nährstoffen. Pro 100 Gramm hat die Knolle gerade mal 24 Kalorien und ist damit vor allem für eine Low-Carb- oder Slow-Carb-Diät geeignet. Die Ballaststoffe regulieren nach dem Essen den Blutzuckerspiegel und sorgen so dafür, dass Sie länger satt bleiben. Und das Beste: Dabei kommt garantiert keine Langeweile auf. Kohlrabi ist auf dem Teller ganz schön wandlungsfähig. Aus der Knolle lassen sich nicht nur Rohkost-Sticks und Gemüsenudeln herstellen, sondern auch Pizzateig und sogar Pommes! Snacken ist mit dieser gesunden Alternative also auch weiterhin erlaubt. Vermissen? Werden Sie Getreideprodukte so schnell jedenfalls nicht!

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Kohlrabi: So bereiten Sie ihn am besten zu

Dämpfen, Dünsten, Grillen, Kochen, Glasieren, Pürieren, Raspeln oder Schmoren. Die Möglichkeiten, Kohlrabi zuzubereiten, sind endlos! Und das kann gerade bei Diäten, die schnell eintönig werden, von Vorteil sein. Seien sie also ruhig experimentierfreudig, Ihnen sind keine Grenzen gesetzt. Im Sommer lässt sich Kohlrabi sogar auf den Grill legen - quasi als veganes Gemüsesteak. Auch ein Salat aus der Knolle oder den Blättern lässt sich in wenigen Schritten zubereiten. Letztere überzeugen übrigens ebenfalls mit einem hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen. In die Biotonne sollten die also keinesfalls wadern. Auch süß ist Kohlrabi ein echter Genuss. Reiben Sie in ihren Kohlrabi-Salat doch einfach mal einen Apfel.

Kohlrabi selber anbauen: So geht's!

Sie sind gerade dabei Ihren Garten oder Balkon frühlingsfit zu machen? Wunderbar! Wie wäre es mit selbstangebautem Kohlrabi? Das Gemüse ist nicht nur bei der Zubereitung pflegeleicht, sondern auch beim Anbau. In der Regel kann Kohlrabi von Mitte Januar bis Mitte Juli in der Wohnung angezüchtet werden. Hierfür eignen sich am besten Anzuchtkästen- oder Töpfe, die auf die Fensterbank gestellt werden. Denn die Samen mögen es gerne warm und sonnig. 16 - 24 Grad sind ideal. Die Samen sollten einzeln, in ca. 0.5 cm tiefe Löcher gesetzt werden. Die Keimdauer beträgt zwischen 10 - 14 Tagen. Auspflanzen können Sie die Setzlinge dann von Mitte März bis Mitte August. Sie benötigen noch Kohlrabisamen? Wir haben hier welche für Sie rausgesucht.

Falls Sie sich die Anzucht sparen wollen, können Sie auch Jungpflanzen kaufen. Diese müssen Sie dann nur noch ins Beet, den Blumenkasten oder das Hochbeet pflanzen. Mittlerweile lassen sich Jungpflanzen übrigens auch problemlos online bestellen. Wichtig: Kohlrabi sollte nicht übermäßig lange reifen. Der Geschmack wird sonst zu holzig.

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