Alternative Behandlung mit Curcumin und Boswellia Wenn die Entzündungstherapie auf den Magen schlägt

Entzündungsherde im Körper gibt es viele - die meisten Menschen nehmen gegen die damit einhergehenden Symptome und Schmerzen verschiedene Schmerzmittel. Je nach Empfindlichkeit des Magens, der Einnahmedauer oder Höhe der Dosis, können diese aber auf den Magen schlagen. Eine Alternative können pflanzliche Entzündungshemmer mit Curcumin und Boswellia sein.

Kurkuma Wenn die Entzündungstherapie auf den Magen schlägt © Pixabay

 

Entzündungsherde im Körper

Haut und Schleimhaut, der ganze Bewegungsapparat, das Nervensystem, Drüsengewebe und Sinnesorgane, innere Organe, Atemwege, der ganze Verdauungsapparat - der Körper kann an vielen Stellen mit Entzündungen reagieren, die durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden können. 

Typische Anzeichen einer Entzündung sind Rötung, Erwärmung und Schwellung der betroffenen Körperstellen. Häufig geht das einher mit Schmerzen und einer eingeschränkten Funktionsfähigkeit, beispielsweise bei einer Entzündung der Gelenke.

Die klassischen fünf Entzündungszeichen bezeichnen Mediziner als 

  • Rubor (Rötung)
  • Calor (Hitze)
  • Tumor (Schwellung)
  • Dolor (Schmerz) und 
  • Functio laesa (gestörte Funktion).

Behandelt werden Entzündungen mit folgenden Medikamentengruppen:

  • Nicht-steroidale Antirheumatika (bsp. Ibuprofen, NSAR)
  • Nicht-opioide Schmerzmittel (bsp. Acetylsalicylsäure (ASS))
  • Glukokortikoide (hochdosierte Schmerzmittel)
  • Immundepressive (gegen Autoimmunerkrankungen)
  • Monoklonale Antikörper (Einsatz zur mikrobiologischen Diagnostik)
  • Degranilutionshemmer (gegen allergische Reaktionen)

Warum schlagen uns Medikamente auf den Magen?

Viele Schmerzmittel sind frei verkäuflich. Das heißt aber nicht, dass sie harmlos sind. Gerade die empfindliche Darm- und Magenschleimhaut kann bei häufigem Gebrauch, hohen Dosierungen oder einer Überempfindlichkeit in Mitleidenschaft gezogen werden. Frei nach dem Motto: Des einen Organ Freud, ist des anderen Organ Leid.

Beispielsweise steht NSAR in der Kritik: Jeder fünfte Patient soll von der Einnahme ein Geschwür im Verdauungstrakt bekommen. 

Welche Alternativen gibt es?

Je nach Entzündungsart muss man nicht immer gleich schwere Geschütze auffahren: Vielfach helfen auch pflanzliche Produkte aus der Naturmedizin. So sind Kurkuma und Boswellia fester Bestandteil der ayurvedischen Heilkunst. Vor allem Boswellia serrata, der Indische Weihrauch, soll in Kombination mit Curcumin noch intensiver wirken - darum kann das Präparat mit herkömmlichen, einfachen Schmerzmitteln mithalten. 

Curcumin und Boswellia in der Entzündungstherapie

Curcumin, der Wirkstoff aus der Kurkuma-Pflanze, wird bei verschiedenen Erkrankungen eingesetzt. Dazu zählen beispielsweise

  • Gelenkerkrankungen wie Arthrose oder
  • chronische Entzündungen des Darms wie colitis ulcerosa. 

Indischer Weihrauch hilft mit seinem natürlichen Harz - die darin enthaltenen Boswelliasäuren der Weihrauchbäume lindern akute und chronische Entzündungen wie

  • Gelenkerkrankungen
  • chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und
  • Multipler Sklerose. 

Curcumin und Boswellia: effektiv und hochverträglich

Kurkuma und Boswellia sind schlecht wasserlöslich und werden schwerer vom Körper aufgenommen. Ein Großteil wird daher wieder ausgeschieden. Für einen maximalen Wirkeffekt, wurde für curcumin-Loges® plus Boswellia eine spezielle Technik entwickelt: Nach dem Vorbild der Natur werden die beiden Wirkstoffe in sogenannte "Mizellen" verpackt, welche sich um die Moleküle lagern und dadurch im Körper besser aufgenommen werden. So soll bei Curcumin eine 185-fache und bei den Boswelliasäuren eine 50-fache Bioverfügbarkeit gegenüber den herkömmlichen Pulvern erreicht werden. Und zwar ohne übergroße Mengen der Stoffe zu sich nehmen zu müssen. Dazu sind Curcumin und Bosweila hochverträglich: Sie sind nicht nur ein Allrounder bei Entzündungen, schädliche Gewöhnungseffekte bleiben aus und Magen und Darm  werden während der Entzündungstherapie geschont.

Bei anhaltenden Schmerzen sollten Sie natürlich stets einen Arzt aufsuchen!

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