15. September 2021
Darum sollten Sie keinen Weichspüler verwenden

Darum sollten Sie keinen Weichspüler verwenden

Weichspüler darf bei keinem Waschgang fehlen. Schließlich ist die Wäsche danach so schön weich und duftet herrlich. Dabei ist Weichspüler gar nicht so gut, wie wir immer denken. Und zwar aus diesem ziemlich ekelhaften Grund!

Was soll an Weichspüler schon schlimm sein, fragen Sie sich? Klar, die positiven Aspekte überwiegen: Weichspüler glättet die Fasern, macht sie weich und verhindert, dass sich die Kleidungsstücke statisch aufladen. Und natürlich wäre da noch dieser angenehme Duft, der selbst unterwegs für dieses herrliche Frisch-Gewaschen-Gefühl sorgt. Doch so sehr Sie Weichspüler beim Waschgang auch schätzen: Er hat auch seine negative Seite. Und die ist ganz schön ekelig!

Darum sollten Sie keinen Weichspüler verwenden

Haben Sie sich schon mal gefragt, woraus Ihr Lieblings-Weichspüler eigentlich besteht? Zugeben, auch wir schlagen nicht immer alle Inhaltsstoffe nach. Doch beim Weichspüler hätten wir dies vielleicht schon eher tun sollen. Denn der Grund, warum die Wäsche so schön weich wird ist folgender: Schlachtabfälle! Ja, richtig gelesen. Für die Herstellung vieler Waschmittel und Pflegeprodukte kommen tatsächlich Schlachtabfälle zum Einsatz. Zum Beispiel Rinderfett. Dieses versteckt sich meistens hinter dem Begriff "Dihydrogenated Tallowoylethyl Hydroxyethylmonium Methosulfate". Aber natürlich können auch andere tierische Fette für die Herstellung von Weichspüler zum Einsatz kommen.

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Der Tiertalg legt sich beim Waschgang wie ein Schutzfilm um die Fasern und sorgt so für das angenehme Tragegefühl. Aber eben nicht nur das. Weichspüler macht die Fasern Kleidungsstücke nicht nur weich, er kann sie sogar verkleben und bildet damit den perfekten Nährboden für Bakterien und Pilze. Fängt die Wäsche aus unerklärlichen Gründen ganz plötzlich an zu miefen, kann also gut und gerne mal der Weichspüler dahinterstecken. Gleiches gilt für das Innenleben Ihrer Waschmaschine. Denn auch dort können die Ablagerungen zu einer Bruststätte für Bakterien und Pilze aller Art werden.

Tipp: Damit Handtücher schön flauschig werden und gut duften, werden sie häufig mit Weichspüler gewaschen. Doch das ist tatsächlich gar nicht so gut. Warum? Weichspüler legt sich wie ein Film über die Fasern, der dafür sorgt, dass das Handtuch Feuchtigkeit nicht mehr so gut aufsaugen kann.

Weichspüler ohne tierische Fette: Darauf müssen Sie achten

Sie möchten Weichspüler verwenden aber auf die tierischen Inhaltsstoffe verzichten? Achten Sie beim Kauf des Weichspülers auf ein Vegan-Siegel oder lesen Sie die Inhaltsstoffe sorgfältig durch.

Die 3 beliebtesten Weichspüler ohne tierische Fette

Ist Weichspüler schlecht für die Waschmaschine?

Da viele Weichspüler tierische Fette enthalten, lagert sich der Biofilm nicht nur auf der Wäsche ab, sondern mit der Zeit auch in Ihrer Waschmaschine. Pilze und Bakterien haben so besonders leichtes Spiel, sich ungehindert zu vermehren. Unangenehme Gerüche sind bei der Verwendung von Weichspüler also meistens vorprogrammiert. Um Gerüche erst gar nicht entstehen zu lassen, sollten Sie Ihre Waschmaschine daher regelmäßig reinigen. Am besten funktioniert das beispielsweise mit einem Hygienereiniger, z.B von Sagrotan. Tipp: Bevor Sie den Hygienereiniger verwenden, sollten Sie die Dichtungen sowie das Waschmittelfach von Hand reinigen. Denn nicht immer werden alle Rückstände restlos entfernt.

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